Wenn man etwas Neues erlernt, findet man immer wieder GrĂŒnde, warum man damit aufhört. Das beste Beispiel ist wohl das Joggen. Wir wissen, dass es uns gut tut. Voller Euphorie beginnen wir damit. Irgendwann schlĂ€gt der innere Schweinehund zu und sagt: „Ach, viel zu warm heute!“ oder „Heute nicht, es regnet!“ Genauso ist es mit dem Meditieren und der Achtsamkeit. Warum fĂ€llt es uns so schwer, am Ball zu bleiben und wie kann man das Meditieren zur Gewohnheit werden lassen? Richtig meditieren, können Sie in nur fĂŒnf Schritten lernen.

1. Suchen Sie einen festen Platz um richtig meditieren zu können

Suchen Sie sich einen Ort, an dem Sie regelmĂ€ĂŸig meditieren. So werden Sie automatisch an das Meditieren erinnert, wenn Sie sich an diesem Ort befinden. Achten Sie darauf, dass Sie an Ihrem WohlfĂŒhlort wĂ€hrend der Meditation nicht gestört werden. Nur dann können Sie richtig meditieren.

Sie können ĂŒberall meditieren, wo es Ihnen beliebt, so lange Sie ungestört sind. Wenn es unruhig um Sie herum ist und Sie noch nicht gut genug geĂŒbt sind, werden Sie den meditativen Zustand nicht erreichen können. Außerdem werden Sie dann schnell die Lust am Meditieren verlieren.

Vielleicht möchten Sie auch ein Meditationskissen fĂŒr Ihre Meditation nutzen. Besorgen Sie sich ein besonders Schönes, das Sie geradezu dazu verleitet, darauf Platz zu nehmen. Wenn es Ihnen schwer fĂ€llt, auf einem Kissen oder dem Boden zu sitzen, können Sie sich auch auf einen Stuhl setzen, ohne sich dabei anzulehnen.

2. Nehmen Sie sich eine feste Zeit vor

Legen Sie eine Zeit fest, in der Sie meditieren möchten. Meditieren Sie möglichst immer zur gleichen Zeit. So wird es Ihnen leichter fallen, Ihre neue Gewohnheit fest in Ihren Gedanken zu verankern. Gerade als AnfĂ€nger ist es wichtig, sich feste Zeiten zu nehmen, wenn man richtig meditieren lernen möchte. Zudem können Sie dann dafĂŒr sorgen, dass Sie Ruhe haben. So wird es einfacher fĂŒr Sie, Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf Ihre innere Welt zu richten, und Ihren Geist oder den Atem zu beobachten. Auch beim Yoga können Sie eine meditative Haltung einnehmen, indem Sie bewusst auf Ihren Atem achten.

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Wenn Sie die Meditationen immer zur gleichen Zeit genießen, dann wird sie wie das tĂ€gliche ZĂ€hneputzen schnell zu Ihrer Gewohnheit werden.

3. Die richtige Sitzposition

Richtig meditieren ist leichter, wenn Sie die richtige Sitzposition fĂŒr sich gefunden haben. Sitzen Sie auf einem Kissen oder einem Stuhl, ohne sich anzulehnen. Sie sollten aufrecht sitzen, aber sich dabei nicht verkrampfen. Lassen Sie die HĂ€nde im Schoß oder auf den Beinen ruhen. FĂŒhlen Sie in Ihren Körper hinein.

Achten Sie darauf, ob Sie Verspannungen spĂŒren, KĂ€lte, WĂ€rme oder vielleicht Schmerzen oder ein Kribbeln. Nehmen Sie alles voller Achtsamkeit wahr, ohne es zu bewerten oder zu verurteilen. Es darf alles da sein, so wie es ist. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit anschließend auf Ihren Atem. Dadurch können Sie eine Entspannung hervorrufen, die sehr tief geht. Wenn Sie sich beruhigen möchten, können Sie auch langsam tief ein- und ausatmen.

4. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf sich

Seien Sie sich gegenĂŒber achtsam, wenn Sie richtig meditieren möchten. Achten Sie darauf, wie Ihr Atem fließt, ohne ihn verĂ€ndern zu wollen. Ist er schnell, langsam, tief oder eher flach? SpĂŒren Sie, wie sich der Brustkorb und der Bauch hebt und senkt? SpĂŒren Sie das Ein- und Ausatmen an der Nase oder vielleicht doch woanders? Es gibt beim FĂŒhlen kein richtig oder falsch. Es ist einfach wie es ist. Achten Sie einfach auf alles, was Sie spĂŒren. SpĂŒren Sie in jeden einzelnen Körperteil hinein. Vom Kopf bis zu den Zehen.

5. Nehmen Sie Ihre Gedanken bewusst wahr

Wenn Sie richtig meditieren, werden Sie irgendwann feststellen, dass Sie die Aufmerksamkeit plötzlich nicht mehr auf den Atem richten, sondern das Ihre Gedanken zu wandern beginnen. Vielleicht denken Sie ĂŒber etwas Bestimmtes nach oder sind von der Meditation genervt. Es ist gut, dass sie das bemerken. In diesem Moment sind Sie nĂ€mlich achtsam. Verstricken Sie sich nicht in Ihren Gedanken, sondern richten Sie ihre Aufmerksamkeit einfach wieder zurĂŒck auf den Atem. Dadurch schulen Sie Ihren Geist und es wird Ihnen schon bald leichter fallen, in einen meditativen Zustand zu kommen. Zudem bekommen Sie bewusst mit, was Sie eigentlich wirklich beschĂ€ftigt.

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