Im heutigen Beitrag geht es um das Buch ‚Muße: Vom Glück des Nichtstuns‘ von Ulrich Schnabel. Außerdem beantwortet der Beitrag, wie Meditation den Titanen hilft und wer überhaupt die Titanen sind.

Wer sind die Titanen?

Tim Ferris hat mit seinen Büchern ‚Tools der Titanen‘ oder ‚Die 4-Stunden-Woche‘ eine Brücke gebaut, die vielen sogenannten Titanen geholfen hat. Zu den Titanen zählen Sportler, bekannte Hollywoodstars, Künstler und viele andere. Diese Menschen haben Großes erreicht und viele andere Menschen inspiriert. Aber wie haben sie es geschafft? Das hat Ferris die Titanen gefragt. In etwa 200 Interviews stellte er ihnen Fragen wie:

  • Wie halten Sie sich fit?
  • Was machen Sie in der ersten Stunde des Tages?
  • Wie überzeugen Sie Menschen?
  • Was ist für Sie die größte Zeitverschwendung?
  • Welches Buch empfehlen Sie besonders häufig?
  • Wie verfolgen Sie Ihre Ziele?

Zu den Tools, also den Werkzeugen der Titanen gehören drei wichtige Werkzeuge:

  • Gesundheit
  • Reichtum
  • Weisheit

Jeder kann in diesem Buch hilfreiche Informationen finden. Zum Beispiel zur Ernährung, wie man motiviert bleibt und dass Reichtum nicht zwingend etwas mit Geld zu tun hat. Zu den bekannten Titanen zählen unter anderem:

  • Jamie Foxx
  • Arnold Schwarzenegger
  • Robert Rodriguez
  • Tony Robbins
  • Chris Sacca
  • Jocke Willink
  • Marc Andreessen
  • Malcolm Gladwell
  • Scott Adams

80 Prozent der Titanen hat die Meditation geholfen, ihren teilweise steinigen Weg zu bestreiten.

Wie hilft die Meditation?

In seinem Buch ‚Muße: Vom Glück des Nichtstuns‘ beschreibt Ulrich Schnabel, was passiert, wenn wir meditieren. Haben Sie schon einmal eine Antwort auf eine Frage gesucht und keine gefunden? Fehlte Ihnen eine gute Idee?

Vielleicht ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass wir und auch die Titanen immer die besten Ideen haben, wenn unser Gehirn gerade im Leerlauf ist. Diesen Leerlauf können wir während einer Meditation erreichen. Meditieren macht kreativ! Sobald die Gedanken zur Ruhe kommen, läuft das Gehirn, obwohl wir uns entspannen, auf Hochtouren. Dies geschieht auch dann, wenn Sie sich intensiv auf eine eintönige Arbeit konzentrieren.

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Im Zustand der Stille bietet das Gehirn Ihnen automatisch Lösungen an. Das können Sie sich durch die Meditation zu Nutze machen. Sie richten Ihre Konzentration auf den Atem und Ihr Geist kommt zur Ruhe. Ihre Aufmerksamkeit ist nach innen gerichtet. Sie nehmen bewusst Ihre Gedanken und Gefühle wahr. Darunter positive und negative. Sie nehmen sie einfach nur wahr, ohne Sie verändern zu wollen. In diesem Moment erleben Sie, was Achtsamkeit bedeutet. Anfänger können zunächst auch eine geführte Meditation praktizieren, um erste Erfahrungen zu sammeln.

Das Post-It eine zufällige Erfindung?

In seinem Buch ‚Muße‘ erzählt Ulrich Schnabel unter anderem, wie das Post-It entwickelt wurde.

Im Jahre 1974 saß Arthur Frey in der Kirche. Er ließ einfach seine Gedanken schweifen und kam nach einer gewissen Zeit in einen meditativen Zustand. Sein Gehirn war in einem produktiven Leerlauf, auch default network genannt und brachte ihm die besten Ideen. Er hatte in der Vergangenheit einen sehr schwachen Klebstoff erfunden, wusste damit aber noch nichts anzufangen.

Während des Meditierens werden jedoch verschiedene Prozesse in Gang gesetzt:

  • Das Neuronen-Netzwerk im Gehirn verändert sich und wird reorganisiert
  • Das Gedächtnis sortiert seine Erinnerungen
  • Bereits Gelerntes wird verarbeitet

Bei der Reorganisation entstehen neue Verknüpfungen im Gehirn, die es ermöglichen, neue Ideen zu entwickeln. Arthur Frey erinnerte sich daran, wie die Lesezeichen beim Singen aus den Gesangsbüchern fielen. Sein Kleber war schwach genug, um etwas nicht richtig festzukleben, aber etwas so zu befestigen, dass es sich bei Bedarf wieder lösen ließe. So wurde das Post-It geboren.

Was hat Meditation mit Yoga zu tun?

Wenn Sie sitzen und bei einer Meditation in sich hineinhorchen, werden, wie Sie bereits gelernt haben, neue Denkprozesse angestoßen und neue Verknüpfungen im Gehirn angelegt. Vielleicht sind Sie aber zu unruhig, um zu meditieren. In diesem Fall kann Ihnen Yoga helfen.

Yoga kann durchaus sehr fordernd sein. Gleichzeitig ist es jedoch auch Meditation in Bewegung. Viele ‚Titanen‘ lernen durch Yoga nicht nur den Geist und den Körper zu entspannen und zu stärken, sondern auch gleichzeitig kreativer zu denken. Die besten Ideen können Ihnen also nicht nur während der Mediation im Sitzen kommen, sondern auch beim Yoga.

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Typische Fragen zum Thema ‘Achtsamkeit lernen’

  • Kann ich auch Achtsamkeitskurse von Zuhause aus machen?

    Ja! Es gibt einige Kurse die auch online angeboten werden. Der Vorteil von Online Kursen ist, dass Sie ihn immer und überall auf Ihrem Smartphone mit dabei haben können und so in Ihrer eigenen Zeit die Materialien durchgehen können.

  • Ich will anfangen zu meditieren – wie gehe ich das am besten an?

    Nehmen Sie sich vor dem Schlafengehen 10 Minuten Zeit. Setzen Sie sich auf einen Stuhl und nehmen Sie Ihren Körper war. Spüren Sie einfach nur wie sich Ihre Beine anfühlen, Ihre Arme, Ihr Kopf. Spüren Sie wie Ihr Kopf an der Stuhllehne anliegt oder wie Ihre Füße auf dem Boden stehen? Wie fühlt sich Ihr Atem an? Diese 10 Minuten vor dem Schlafengehen sind ein guter Anfang für einfache Meditationen um sich langsam an die Materie heranzuführen. Für eine detaillierte Antwort lesen Sie am besten unseren Artikel „Meditation für Anfänger„.

  • Ich möchte achtsamer werden – aber es ist so schwer, meinen inneren Schweinehund zu überwinden – was kann ich tun?

    Generell empfehlen wir Ihnen, sich selber daran zu erinnern eine achtsame Übung durchzuführen. Wir nennen es liebevoll “die achtsame Erinnerung”. Suchen Sie sich ein Objekt und platzieren Sie es irgendwo, sodass Sie es täglich sehen. Immer wenn Sie es sehen werden Sie daran erinnert eine achtsame Übung durchzuführen. Sie werden merken mit der Zeit stellt sich eine Routine ein und die achtsame Erinnerung wird nicht mehr von Nöten sein.

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