Meditation für Anfänger

Meditation für Anfänger

Immer mehr Menschen beginnen mit dem Meditieren und schauen sich nach Meditation für Anfänger um. Schließlich haben Meditationen positive Wirkungen auf Körper, Geist und Seele. Anfängern fällt es teilweise schwer, einen Einstieg in die Welt der Mediation zu finden, weil sie nicht wissen, wie sie anfangen sollen. Zudem gibt es viele verschiedene Arten von Meditationen. Wie soll man mit dem Meditieren beginnen? Welche Meditation ist für Anfänger geeignet und was benötigt man dafür? Diese Fragen und mehr werden im folgenden Beitrag beantwortet.

Was brauche ich für eine Meditation?

Du brauchst für eine Meditation nur ein paar Minuten Zeit. Mehr braucht es eigentlich nicht. Grundsätzlich ist es möglich, überall zu meditieren. Als Anfänger solltest du dir jedoch einen ruhigen Ort suchen. Wenn du geübt bist, wirst du an jedem nur erdenklichen Ort meditieren können, selbst dann, wenn es laut um dich herum ist.

Es gibt Zubehör für Meditationen. Allerdings brauchst du eigentlich nichts außer ein wenig Zeit und dich selbst. Wenn du im Liegen meditieren möchtest, benötigst du vielleicht eine Unterlage wie eine Yoga-Matte. Natürlich kannst du auch auf dem Sofa oder dem Bett meditieren. Es wäre aber möglich, dass du dabei einschläfst, vor allem dann, wenn du noch nicht so geübt bist. Deshalb ist es Anfängern eher zu empfehlen, im Sitzen zu meditieren.

Du kannst auf dem Sofa oder einem Stuhl Platz nehmen. Du solltest dich jedoch nicht anlehnen. Wenn du möchtest, kannst du dich auch auf den Boden setzen und dort eine Meditation für Anfänger machen. Falls dir der Boden zu hart ist, kannst du auf einem Meditationskissen oder einem Meditationsbänkchen Platz nehmen. Es gibt kein richtig und kein falsch.

Tipps für den Einstieg

Die Meditation kann ihre volle Wirkung nur dann entfalten, wenn du sie regelmäßig, am besten täglich durchführst. Beginne erst mit 5 oder 10 Minuten pro Tag. Diese kurze Zeitspanne kann dir schon dabei helfen, wieder in dein natürliches Gleichgewicht zu finden. Später kannst du die Meditationszeit auf 20 bis 30 Minuten oder gar länger ausdehnen.

Du kannst zu jeder Tageszeit meditieren. Zu Beginn solltest du dir jedoch feste Zeiten nehmen. Besonders gute Zeiten für die Meditation für Anfänger sind morgens nach dem Aufstehen oder spät am Abend. Zu diesen Zeiten ist der Geist ruhiger als tagsüber. Auch nach dem Yoga oder sogar währenddessen kannst du meditieren. Yoga ist ebenfalls eine Form der Meditation. Es ist die Meditation in Bewegung.

Zu Beginn wird es dir einfacher fallen, deine Aufmerksamkeit auf die Meditation zu lenken, wenn du immer am gleichen Ort meditierst. Räucherstäbchen, eine Duftlampe, Pflanzen oder ähnliche Dinge können dir helfen, dich noch besser in einen meditativen Zustand zu bringen. Du musst diese Dinge jedoch nicht verwenden. Es gibt Menschen, die einfach dort meditieren, wo sie gerade zur Ruhe kommen möchten. Da kann es auch schon mal vorkommen, dass jemand im Zug oder dem Bus meditiert.

Eine CD mit angeleiteten Übungen ist für viele Anfänger sehr hilfreich, weil sie sich dadurch besser konzentrieren können. Oft klappt es nicht auf Anhieb, in einen meditativen Zustand zu kommen. Das ist aber völlig in Ordnung. Manchmal braucht es mehrere Versuche. Die Meditation für Anfänger ist eine Übung und Übung macht bekanntlich den Meister. Kein Mönch konnte als Anfänger so viel Konzentration aufbringen, dass er seine Gedanken dauerhaft zur Ruhe bringen konnte oder es geschafft hat, sich durchgehend auf den Atem zu konzentrieren. Lass dich davon also nicht entmutigen. Die ablenkenden Gefühle und Gedanken gehören zur Meditation für Anfänger dazu. Du wirst dir dadurch zunehmend bewusst werden, was in deiner inneren Gefühls- und Gedankenwelt los ist. Dies ist ebenfalls eine Form der Achtsamkeit.

Sitze aufrecht und entspannt

Setze dich bequem hin. Achte darauf, dass deine Füße nebeneinander auf dem Boden stehen, wenn du auf einem Stuhl oder dem Sofa sitzt. Achte darauf, dass der Rücken gerade ist. Stell dir vor, dass du am Scheitel, am Kopf, durch einen unsichtbaren Faden nach oben gezogen wirst, sodass sich deine Wirbelsäule aufrichtet. Wenn du möchtest, kannst du aber beispielsweise auch im Schneidersitz meditieren. Wichtig ist jedoch, dass du dich nicht anlehnst und den Rücken gerade hältst. Deine Hände kannst du einfach entspannt auf die Knie legen. Du kannst deine rechte Hand aber auch in die linke Hand legen und legst beide Hände in den Schoß. Wichtig ist, dass es sich für dich angenehm anfühlt.

Meditation für Anfänger muss nicht schwer sein
Sitze aufrecht und entspannt

Schließe deine Augen

Als nächstes schließt du sanft deine Augen. Fünf bis zehn Minuten reichen für die Meditation für Anfänger völlig aus. Konzentriere dich auf deinen Atem. Es wird dir leichter fallen, wenn du eine Hand auf den Bauch legst. Du kannst auch die Atemzüge zählen. Zähle aber immer nur bis 10 und beginne dann wieder von vorne.

Dir wird schnell auffallen, dass sich dir Gedanken aufdrängen werden. Wenn du das bemerkst, richte deine Aufmerksamkeit einfach wieder auf den Atem. Du wirst dadurch zunehmend ruhiger werden. Versuche auch ruhig und tief in den Bauch zu atmen. Beim Einatmen wölbt sich der Bauch nach vorne und beim Ausatmen sinkt er wieder zurück. Wenn du die Hände auf den Bauch legst, kannst du diesen Prozess besser beobachten.

Du kannst deinen Fokus während der Meditation für Anfänger auch auf ein bestimmtes Wort oder einen Satz richten. Wie zum Beispiel Ruhe und Entspannung, Frieden, Liebe, Glück, Freude oder ähnliches.

Nach der Meditation

Du kannst dir einen Wecker stellen, sofern du nicht eine angeleitete Meditation für Anfänger von einer CD verwendest, damit du weißt, wann 5 oder 10 Minuten vorbei sind. Nach dem Meditieren, öffne langsam wieder die Augen und werde dir bewusst, in welchem Raum du dich befindest. Atme noch einmal tief durch und strecke dich, ehe du wieder mit deinem Alltag fortfährst.

Du wirst schnell die ersten positiven Veränderungen bei dir feststellen. Wenn du möchtest, kannst du dann deine Meditationszeit höher ansetzen.

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