Der Weg der Achtsamkeit ist nicht immer ganz einfach. Oftmals ist der innere Geist während der Meditation sehr unruhig. Das ist nichts Ungewöhnliches. Allerdings ist es für den Meditierenden nicht immer leicht, die aufkommenden Gefühle und Gedanken anzunehmen. Möglicherweise kommen Gefühle wie Angst, Wut oder Trauer auf. Aber auch im Alltag, bei der Arbeit, in der Schule oder im Kindergarten haben wir stets solche wechselnden Gefühlsregungen. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, eine Achtsamkeit Gruppenübung in der Gruppe durchzuführen, um wieder mehr Klarheit und Ruhe zu bekommen.

Achtsamkeitsübungen stärken den Zusammenhalt

In der heutigen schnelllebigen Zeit ist es besonders wichtig, sich selbst und anderen Menschen gegenüber achtsam zu sein. Dabei geht es nicht nur um das private Umfeld, sondern auch um das Berufliche, das Schulische oder um fremde Menschen, mit denen wir zu tun haben. Wir geraten häufig mit Menschen aneinander, wenn wir nicht mit uns selbst im Reinen sind. Wenn wir Stress haben oder Angst, sind wir mit uns selbst und unserem Körper nicht achtsam. Eine Achtsamkeit Gruppenübung hilft dabei, wieder mehr Ruhe in die Gruppe zu bringen. Die Übungen sind zum Beispiel auch ideal für Unternehmen, die bei ihren Mitarbeitern den Zusammenhalt stärken und Stress vorbeugen wollen.

Stress kann schließlich zahlreiche Erkrankungen hervorrufen wie zum Beispiel Herzkreislauferkrankungen, Burnout, Depressionen, Angststörungen uvm. Wenn die Gemüter der Mitarbeiter in Balance sind, wird außerdem das Miteinander verbessert, wodurch ein produktiverer Arbeitsablauf gewährleistet ist.

Im Hier und Jetzt ankommen
Im Hier und Jetzt ankommen

Im Hier und Jetzt ankommen

Um im Hier und Jetzt anzukommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Allerdings sollte man es regelmäßig, am besten täglich üben, damit sich die volle Wirkung entfalten kann. Oftmals ist sie aber bereits schon nach dem ersten Mal spürbar.

Man kann sich selbst und seinen Gefühlen und Gedanken auf unterschiedlichen Weisen bewusst werden. Eine Möglichkeit ist es, sich auf seinen Körper zu konzentriert. Die Gedanken werden dabei nur auf den Körper gerichtet. Man fühlt in ihn hinein. Dabei kann es immer mal wieder vorkommen, dass die Gedanken abschweifen und sich um die Vergangenheit oder die Zukunft drehen. Dies nimmt man jedoch bewusst wahr und kann dann seine Aufmerksamkeit wieder auf den Körper lenken. Durch diese Vorgehensweise werden die Wahrnehmung und der Geist geschult.

Auch interessant:  Achtsamkeit Buch Empfehlungen

Es ist auch möglich, eine Meditation durchzuführen, bei der man seine Atmung beobachtet. Dabei geht es darum, das Atmen zu beobachten und ihn nicht zu verändern. Er kann schnell sein, tief, flach oder auch langsam. Alleine durch das Wahrnehmen der Atmung, verändert sie sich. Es ist sehr beruhigend, den fließenden Atem zu beobachten und ihn einfach fließen zu lassen. Wenn sich der Atem beruhigt und man sich bewusst auf ihn konzentriert, werden die Gedanken ruhiger und man kommt im Hier und Jetzt an.

Durch die Achtsamkeit Gruppenübung lernt man alles anzunehmen, ohne es festzuhalten oder zu bewerten. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern erfordert ein wenig Übung. Der Lerneffekt stellt sich jedoch für gewöhnlich sehr schnell ein, sodass die gesamte Gruppe davon profitiert. Sogar Schmerzen werden einfach nur beobachtet, wodurch es möglich ist, sie loszulassen und sich nicht mehr mit ihnen zu identifizieren. Durch die Achtsamkeit Gruppenübung lernt man, sich von allem Belastendem zu lösen und sich davon zu befreien. Dies wirkt sich außerdem positiv auf den Blutdruck und das vegetative Nervensystem aus.

Achtsamkeit Gruppenübung stärkt den Zusammenhalt
Achtsamkeit Gruppenübung stärkt den Zusammenhalt

Achtsamkeit Gruppenübung mit dem Körper

Plötzlich wird man unruhig, traurig oder ängstlich und weiß gar nicht warum. Der Geist wirkt sich auf den Körper aus und umgekehrt nimmt der Körper Einfluss auf den Geist. Das heißt, wenn wir körperlich verspannt sind, kann dies zu Depressionen oder Ängsten führen und umgekehrt können Ängste und Depressionen zu Verspannungen und Schmerzen im Körper führen.

Oft sind wir uns der Verspannungen gar nicht bewusst, weil uns der Alltag zu sehr gefangen nimmt. Wenn wir die Achtsamkeit Gruppenübung machen, fühlen wir uns im Anschluss gelöster und können unsere Erfahrungen gegebenenfalls miteinander austauschen.

Bei der achtsamen Wahrnehmung des Körpers fühlen wir in jeden einzelnen Körperteil hinein. Dies wird auch als Body Scan bezeichnet. Vielleicht spürt man, dass manche Körperstellen kribbeln, dass die Stirn drückt, der Rücken schmerzt, die Hände kalt sind usw. Dabei schleichen sich vermutlich immer wieder Gedanken ein. Sie dürfen im Hintergrund da sein. Wir verdrängen sie nicht. Wir nehmen sie einfach bewusst wahr und lenken die Aufmerksamkeit einfach wieder auf den Körper zurück. Dies gelingt unter anderem sehr gut mit geführten Anleitungen und einer sanften Hintergrundmusik. Mit mehr Übung wird es immer einfacher im Alltag bewusst loszulassen und entspannt durch den Tag zu gehen. Das wirkt sich natürlich positiv auf das Miteinander in der Gruppe aus.

Auch interessant:  Was ist die Blitzlicht-Methode?

Das Atmen in der Gruppe

Es ist möglich seinen Atem mit anderen Menschen zu synchronisieren. Hier wird der Zusammenhalt während der Achtsamkeit Gruppenübung besonders gestärkt. Es wird gleichzeitig ein- und ausgeatmet. Zu Beginn wird dies nicht ganz einfach sein. Mit der Zeit wird sich die Atemfrequenz eines jeden jedoch anpassen.

Eine andere Möglichkeit, um wieder mehr Ruhe in die Gruppe zu bringen ist es, die Atemzüge zu zählen. Es wird eine Zeit festgelegt, zum Beispiel 5 Minuten. In dieser Zeit schließen alle ihre Augen und zählen ihre Atemzüge, aber immer nur bis zehn. Vielen wird ganz bestimmt auffallen, dass sie einfach immer weiterzählen und nicht bei zehn stoppen und wieder von vorne beginnen. In diesem Moment werden sie bewusst und achtsam.