Oft fällt es uns Menschen schwer, uns selbst und andere zu verstehen. Das Buch ‚Der holistische Mensch – Wir sind mehr als die Summe unserer Organe‘, von Prof. Dr. Johannes Huber widmet sich dem Thema der Ganzheitlichkeit des Menschen. Dieses Konzept wird auch oft mit der Achtsamkeit in Verbindung gebracht.

Dass der Mensch sich nicht nur auf die Organe herunterbrechen lässt, kommt zum Glück auch immer mehr in der Humanmedizin an. Aber was hat es überhaupt mit dem Holismus auf sich und was bedeutet es, ein holistischer Mensch zu sein? Diese Fragen und mehr werden in folgendem Beitrag beantwortet.

Was bedeutet holistisch?

Synonyme für holistisch sind laut Wörterbuch ganzheitlich, allumfassend, absolut, gesamtheitlich und total. In diesem Buch geht es also um den Holismus des Menschen, um den Menschen in seiner Gesamtheit.

Der Holismus ist eine philosophische Lehre. Sie besagt, dass alle Daseinsformen im Universum, darunter physikalische, biologische und kulturelle, die Tendenz haben, sich zu höheren Einheiten zu bilden, die dann wiederum ineinander integriert sind. Sie sind also ganzheitlich und bilden ein Ganzes.

Durch den Holismus wird erst deutlich, wie komplex das Universum ist. Dadurch, dass sich mehrere Einheiten zusammenschließen, entsteht etwas Neues, das ein höheres Niveau annehmen kann. Der Holismus betrachtet nicht die einzelnen Einheiten, aus denen etwas Neues entstehen kann, sondern betrachtet sie als Ganzes und nicht als einzelne Puzzleteile.

Der Mensch besteht laut dieser Lehre nicht aus Körper, Geist und Seele, die getrennt voneinander betrachtet werden, sondern diese drei Einheiten bilden ein Ganzes. Eines kann nicht ohne das andere funktionieren. Die Einheiten sind also voneinander abhängig und können und dürfen deshalb nicht als einzelne Puzzleteile betrachtet werden.

Geprägt wurde der Begriff ‚Holismus‘ von Jan Cristiaan Smuts, einem Südafrikaner, der von 1870 bis 1950 lebte. Aber auch Aristoteles vertrat die Lehre, dass das Ganze mehr ist als die Summe der Teile.

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Man muss alles in Beziehung zueinander betrachten

Wer holistisch denkt, richtet seine Aufmerksamkeit also auf ein Objekt und den Kontext, in dem sich dieses Objekt befindet. Dies kann man am Beispiel von Eis näher erklären. Man muss nicht nur das Eis sehen, sondern auch den Bereich oder die Umstände, in dem es sich befindet. Befindet es sich in der Gefriertruhe schmilzt es nicht. Außerhalb der Gefriertruhe verhält es sich anders. Man muss also stets die Beziehung von Objekten zu ihrer Umgebung mit betrachten, wenn man die Wahrheit entdecken will. Durch das holistische Denken verändert sich dann zunehmend die Wahrnehmung, weil es leichter wird, bestimmte Dinge zu erklären.

Durch den holistischen Ansatz verändert sich die Betrachtung aller Dinge. Das holistische Denken kann dabei helfen, bestimmte Ereignisse zu erklären und vorherzusagen. Dieser Ansatz basiert dabei auf Erfahrungswerte statt auf Logik. Im Holismus ist es wichtig, alles miteinander zu verbinden und einzubeziehen, damit man die Eigenschaften von Dingen, Situationen und natürlich Menschen verstehen und erklären kann. Letztlich ist alles mit allem verbunden und wirkt sich aufeinander aus. Die Natur ist zum Beispiel auf den Menschen angewiesen. Umgekehrt ist der Mensch aber auch auf die Natur angewiesen. Aber was hat der holistische Mensch damit zu tun?

Körper, Geist und Seele sind ein komplexes System

Immer mehr Studien geben einen Hinweis darauf, wie komplex Körper, Geist und Seele sind und wie diese sich auf andere komplexe Systeme auswirken bzw. wie sie von anderen Systemen beeinflusst werden. Alles steht in einer Wechselwirkung zueinander.

Das Buch ‚Der holistische Mensch: Wir sind mehr als die Summe unserer Organe‘ räumt mit dem alten Bild über uns Menschen auf. Es verrät vieles über die Gesundheit, das Glück und Gott. Wir glaubten schon alles darüber zu wissen. Doch vieles von dem, was wir wissen, stimmt heutzutage überhaupt nicht mehr.

Der Arzt Prof. Dr. Johannes Huber erklärt, dass es weder Schicksal noch Zufall gibt und warum das so ist. Außerdem erklärt er, dass ein Teil von uns schon vor unserer Geburt da war und auch nach unserer Geburt noch da sein wird und warum das so ist. Außerdem wird in diesem Buch verraten, wie wir wirklich Heilung erfahren und aus welchen unvorstellbaren Quellen wir sie beziehen.

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In der Bibel steht bereits geschrieben: Am Anfang stand das Wort. Wenn man der Wissenschaft Glauben schenken kann, hat die Bibel mit dieser Aussage Recht.

Das Buch berichtet und lehrt auf unterhaltsame Weise über die Wunder des Lebens, die uns oftmals unverständlich sind. Nach genauerer Betrachtung, werden sie jedoch verständlicher. Zudem wird der Mensch in seiner Ganzheit durchleuchtet.

Wir führen ein Leben voller Schmetterlingseffekte

Viele Dinge, die zwischen Himmel und Erde geschehen, können wir nicht sehen und doch sind sie da, wie aus dem Bestsellerbuch: ‚Es existiert: Die Wissenschaft entdeckt das Unsichtbare‘ hervorgeht. Laut der Epigenetik gehören zum Erbgut nicht nur die Gene, sondern auch das Leben an sich. Gelebtes lässt sich vererben. Alles was in unserem Leben, aber auch im Leben unserer Vorfahren geschehen ist, wirkt sich auf unser Leben aus. Wir führen also ein Leben voller Schmetterlingseffekte.

Prof. Dr. Johannes Huber setzt den holistischen Menschen in eine ganzheitliche Beziehung zu allem was ist und war. Das holistische Menschenbild wird anhand der Basis von Quantenphysik, Epigenetik und der modernen Medizin verständlich erklärt. In seinem Buch beschreibt, der renommierte Arzt unter anderem, warum uns die Liebe unsterblich macht.

Der holistische Mensch: Wir sind mehr als die Summe unserer Organe
  • Johannes Huber
  • Publisher: edition a
  • Edition no. 5 (28.10.2017)
  • Gebundene Ausgabe: 336 pages

Letzte Aktualisierung am 2019-06-19 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API