Moderne Achtsamkeit und Buddhismus? Seit einigen Jahren sprie├čen die Angebote f├╝r Achtsamkeitskurse geradezu wie Pilze aus dem Boden. Aber ist Achtsamkeit wirklich ein neues Konzept? Auch wenn Achtsamkeit aktuell scheinbar ein Trendwort zu sein scheint, findet sie ihren Ursprung im Jahre 500 v. Chr.

Wer war Buddha?

Siddharta Gautama, besser bekannt als Buddha, lebte um 500 v. Chr. im Norden Indiens in Lumbini. Sein Name, Siddharta, ist Sanskrit und bedeutetÔÇÜ der sein Ziel erreicht hatÔÇś. Nach seiner Geburt wurde die Vorhersage getroffen, dass Buddha entweder Herrscher der Welt werden w├╝rde oder aber jemand, der die Weisheit ins Land bringt, wenn er das Leid der Welt erkennt.

Der Prinz lebte in einem Palast und hatte alles zur Verf├╝gung, dass f├╝r ein Leben im Wohlstand ben├Âtigt wird. ├ťberlieferungen sagen, dass er vom Leid der Welt komplett abgeschirmt wurde. Sein Vater K├Ânig Shuddhodana wollte verhindern, dass Buddha sich von seinem K├Ânigreich abwendet, wenn er von den Leiden der Welt erfahren w├╝rde.

Der Prinz durfte den Palast nur selten verlassen. Zuvor mussten Bedienstete n├Ąmlich daf├╝r sorgen, dass alle alten Menschen, kranke Menschen und Sterbende von den Stra├čen geholt wurden. Buddha sollte glauben, dass die Welt friedlich und sch├Ân ist.

Buddhas Erwachen

Buddha wurde von der indischen Gottheit Brahma darauf aufmerksam (achtsam) gemacht, dass er in seinem letzten Leben versprochen hatte, sein n├Ąchstes Leben daf├╝r zu nutzen, um das Leid von den Menschen fernzuhalten bzw. sie davon zu befreien.

Buddha verlie├č vier Mal den Palast. Dort begegnete er einem alten Mann, einem Menschen mit Fieber, einem Toten und einem Asket in buddhistischer M├Ânchskleidung. Der Prinz erkannte die Realit├Ąt und empfand sein Leben pl├Âtzlich als sinnlos. Als er all das Leid sah, wollte er nach einer L├Âsung suchen, um alle Menschen von ihrem Elend zu befreien.

Im Alter von 29 Jahren, kurz nach der Geburt seines Sohnes Rahula, verlie├č er seine Frau Yasodhara und seinen Sohn, um Asket zu werden. Er wanderte sechs Jahre durch die Gangesebene. Er traf ber├╝hmte Lehrer der Religion. Er studierte die Religion und nahm strenge asketische ├ťbungen auf sich. Sein Ziel, die Menschheit von Leid zu befreien, erreichte er dadurch jedoch nicht. So suchte er sich seinen eigenen Weg und ├╝bte die Meditation. Dabei erkannte er, dass der ÔÇÜMittlere WegÔÇś wie Buddha ihn nannte, extreme religi├Âse Lehren vermied und f├╝r jeden geeignet war.

Achtsamkeit Buddhismus spielt in den modernen ├ťbungen heute kaum noch eine Rolle. Allerdings konzentrieren wir uns bis heute ebenfalls auf unseren Atem, genauso wie Buddha es tat.

Im Alter von 35 Jahren erlangte er das vollkommene Erwachen, als er am Ufer des Neranjara Flusses bei Bodhygaya unter einer Pappelfeige sa├č. Sie wird heute als Bodhi-Baum ÔÇÜBaum der WeisheitÔÇś bezeichnet.

Die Lehren des Buddhas

Nach seinem Erwachen hielt Buddha seine erste Lehrrede vor f├╝nf Asketen. Sie wurden die ersten M├Ânche der buddhistischen M├Ânchsgemeinschaft ÔÇÜSanghaÔÇś. Von diesem Tag an, lehrte Buddha 45 Jahre lang die Lehren der Achtsamkeit Buddhismus. Er hielt Reden vor M├Ąnnern und Frauen, vor K├Ânigen und Bauern, vor Heiligen, Ausgesto├čenen, Bettlern und R├Ąubern.

Heutzutage f├╝hren der Dalai Lama und Thich Nhat Hanh die Lehre des Buddhismus und der Achtsamkeitspraxis fort.

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Achtsamkeit in der heutigen Zeit

Die Grundlagen der Achtsamkeit berufen sich auf den Buddhismus. Aber muss man religi├Âs sein, um Achtsamkeit zu praktizieren? Um Achtsamkeit zu ├╝ben, muss man nicht religi├Âs sein oder dem Buddhismus angeh├Âren. Achtsamkeit Buddhismus wird oft missverstanden. Man kann sie mit Aufmerksamkeit ├╝bersetzen.

In der schnelllebigen Zeit heute, merken wir oft gar nicht, wenn wir m├╝de sind oder uns etwas fehlt. Die Achtsamkeitspraxis schult uns, dies bewusst wahrzunehmen und in einen Einklang mit unserem Geist zu kommen. Schlie├člich k├Ânnen wir in unserem Leben nur etwas ├Ąndern, wenn wir uns einem Problem oder dem Schmerz bewusst sind.

Oftmals sp├╝ren wir, dass wir uns traurig, gereizt oder ├Ąngstlich f├╝hlen, wissen aber gar nicht warum. Durch die gezielte Aufmerksamkeitslenkung werden wir uns unserer Gef├╝hle, Gedanken, Emotionen und unseres K├Ârpers und Geist bewusst. Es kommen vielleicht sogar versch├╝ttete Erinnerungen aus dem Inneren zu Tage. Wir bemerken eher was uns belastet. Warum wir traurig, w├╝tend oder m├╝de sind. Wir lernen durch die Achtsamkeit Buddhismus unsere Bed├╝rfnisse wieder wahrzunehmen. Dies ist der beste Schutz gegen psychische Erkrankungen, Stress und Schmerzen durch Verspannungen.

Willkommen in der Gegenwart

Wer unachtsam ist, lebt nicht im Hier und Jetzt. Er besch├Ąftigt sich mit der Vergangenheit oder der Zukunft. Ziel der Achtsamkeit ist es, im Hier und Jetzt anzukommen und m├Âglichst zu bleiben. Denn in der Gegenwart kann man sich nur auf eine Sache konzentrieren. Man verstrickt sich nicht in Geschichten, in negativen Erinnerungen, in Angstgef├╝hlen oder anderen unangenehmen Emotionen. Man nimmt sie an und akzeptiert sie. Man wehrt sich nicht dagegen und nimmt den gegenw├Ąrtigen Moment wahr, wie er ist. Die Sonne scheint. Das ist weder gut noch schlecht. Es ist einfach so. Das es sch├Ân ist, wenn die Sonne scheint, ist nur ein Konstrukt des Menschen. Es regnet. Das ist weder gut noch schlecht.

Durch die Achtsamkeit Buddhismus lernt man sich von alten und zuk├╝nftigen Geschichten zu befreien. Man nimmt jeden Moment einfach wahr, wie er ist. Es kann sehr heilsam sein, wenn man damit aufh├Ârt, sich die Frage zu stellen: ÔÇ×Aber was ist wenn!?ÔÇť Buddha hat dies erkannt. Sobald er sich unwohl f├╝hlte, konzentrierte er sich auf seinen Atem und zwar nur auf seinen Atem. Negative Gedanken betrachtete er wie Wolken am Himmel und lie├č sie einfach vorbeiziehen. Das kann jeder lernen und dadurch ruhiger, ausgeglichener, weniger ├Ąngstlich und gl├╝cklich sein.

M├Âchten Sie lernen wie Sie Ihr gesamtes Bewusstsein auf das Hier und Jetzt fokussieren k├Ânnen? Dann lesen klicken Sie hier. In diesem Artikel zeigen wir Ihnen buddhistische und moderne Achtsamkeits├╝bungen die Sie bequem in Ihren Alltag integrieren k├Ânnen um Ihr Gl├╝ck und Wohlbefinden dauerhaft zu steigern. Au├čerdem f├Ârdern sie Ihre Konzentration sowie Ihr Mitgef├╝hl.

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