Gardens of Zen http://www.gardensofzen.com Meditation, Achtsamkeit und Yoga Mon, 02 Sep 2019 08:19:15 +0000 en-US hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.3 http://www.gardensofzen.com/wp-content/uploads/2019/03/Gardens-of-Zen-Logo-280x200-grau-150x150.png Gardens of Zen http://www.gardensofzen.com 32 32 Achtsamkeit in Unternehmen wie SAP http://www.gardensofzen.com/achtsamkeit-in-unternehmen-wie-sap/ http://www.gardensofzen.com/achtsamkeit-in-unternehmen-wie-sap/#respond Thu, 08 Aug 2019 10:32:24 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=15087 Heutzutage wird Achtsamkeit in Unternehmen und im Job eine besondere Bedeutung beigemessen. Bei SAP wurde bereits im Jahr 2012 die ‚Global Mindfulness Practice‘ gegründet. Der Begründer und Chief Mindfulness Officer Peter Bostelmann ist für dieses Projekt verantwortlich. Das Unternehmen und die Mitarbeiter sollen dadurch achtsamer mit sich selbst und anderen umgehen lernen. Früher wurde Meditation […]

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Heutzutage wird Achtsamkeit in Unternehmen und im Job eine besondere Bedeutung beigemessen. Bei SAP wurde bereits im Jahr 2012 die ‚Global Mindfulness Practice‘ gegründet. Der Begründer und Chief Mindfulness Officer Peter Bostelmann ist für dieses Projekt verantwortlich. Das Unternehmen und die Mitarbeiter sollen dadurch achtsamer mit sich selbst und anderen umgehen lernen. Früher wurde Meditation als Teil einer ‚Hippiebewegung‘ angesehen. Mittlerweile ist Sie im Alltag vieler Menschen angekommen und schon fast so selbstverständlich wie das regelmäßige Sporttreiben.

MBSR für Führungskräfte

Immer häufiger werden Kurse für Achtsamkeit in Unternehmen angeboten, wie zum Beispiel MBSR für Führungskräfte. Bei der Mindfulness Based Stress Reduction handelt es sich um ein Achtsamkeitstraining zur Stressreduktion nach Jon Kabat-Zinn.

Achtsamkeitsübungen schützen vor einer Reihe stressbedingter Krankheiten wie zum Beispiel Burnout und Herz-Kreislauferkrankungen. Aus diesem Grund entscheiden sich immer mehr Mitarbeiter und Führungskräfte die Unternehmenskultur durch Achtsamkeit in Unternehmen zu verbessern. Viele Übungen lassen sich sogar direkt am Arbeitsplatz durchführen und in den Arbeitsalltag integrieren. So können Führungskräfte einen kühlen Kopf bewahren und die Führung der Mitarbeiter gelassener und effektiver angehen. Es kommt seltener zu stressigen Situationen und zu weniger Konflikten.

Jeder trägt die Achtsamkeit in sich

Bostelmann beschreibt Achtsamkeit als ein uraltes Konzept, das jeder seit der Geburt in sich trägt. Nur verlieren die Menschen mit zunehmendem Alter leider häufig die Fähigkeit, achtsam zu sein. Man kann es jedoch wieder erlernen, achtsam zu sein. Dies geht nicht nur im Privatleben, sondern auch, in der Arbeitswelt.

Viele Menschen, die mit der Meditation beginnen, bemerken früher oder später, dass es sie voranbringt. Ein Grund, weshalb die Achtsamkeit in Unternehmen Einzug erhält. Was im Privatleben gut funktioniert, kann schließlich für die Arbeitswelt nicht schlecht sein.

Meditation? Das ist nichts für mich!

Das denken viele Menschen, wenn Unternehmen ihren Mitarbeitern den Besuch eines Seminars für Mediation und Achtsamkeit vorschlagen. Dies betrifft vor allem die männlichen Mitarbeiter. So auch Peter Bostelmann.

Der Chief Mindfulness Officer ist Wirtschaftsingenieur bei SAP. Früher glaubte er, dass Yoga und Meditation nichts für ihn sei. Er tat es schlichtweg als esoterischen Schnick Schnack ab – bis sich seine damalige Lebensgefährtin mit dem Thema beschäftigte. Sie nahm zum Beispiel regelmäßig an einem Seminar teil, in dem geschwiegen wurde. Er bemerkte, wie entspannt und ausgeglichen sie nach solchen Schweigeseminaren war. Also versuchte Bostelmann es und meditierte selbst eine halbe Stunde. Er spürte den positiven Effekt ebenfalls sofort.

Achtsamkeit in Unternehmen hilft bei der Emotionsregulation

Bostelmann beschäftigte sich intensiver mit Achtsamkeitstrainings und Meditationen, nachdem er Jahre später nach seiner ersten Meditationserfahrung eine private Krise durchmachte. Ein Freund empfahl ihm, an einem Schweige-Retreat teilzunehmen. Er wurde ruhiger, bewusster und seine Sinne wurden schärfer. Er lernte, dass er seine innere Haltung selbst beeinflussen kann.

Er beobachtete sich auch in seinem Arbeitsalltag und bemerkte, dass er besser auf stressige Situationen reagiert. Er lernte, seine Emotionen besser zu regulieren. Er spürte eine innere Ruhe und konnte klare Entscheidungen treffen. Zudem machte ihm seine Arbeit nun noch mehr Spaß. Seine Arbeitskollegen spürten diese positiven Veränderungen ebenfalls. Dies war ein Grund, weshalb Peter Bostelmann vorschlug, mehr Achtsamkeit in Unternehmen zu etablieren.

Google & Co.

Viele Unternehmen prägten bereits Anfang der 2000er Jahre den Einzug der Achtsamkeit in Unternehmen. Pamela Weiss entwickelte 2004 das ‚Personal Excellence Programm‘, das Anwendung in Unternehmen wie Genentech, Roche, Salesforce und Pixa Verwendung fand. 2007 entwickelte Google ebenfalls solche Achtsamkeitstrainings.

Bostelmann beobachtete diese Entwicklung und schlug SAP im Jahr 2012 vor, ebenfalls Achtsamkeit in Unternehmen anzubieten. Google gab zu diesem Zeitpunkt seine Trainingsprogramme für die Öffentlichkeit frei.

Selbstbewusstsein stärken durch Achtsamkeit in Unternehmen

Immer mehr Unternehmen bieten Seminare für Achtsamkeit und Meditation an, aber längst noch nicht alle. Obwohl Meditationen schon fast als normal angesehen werden, werden sie auf anderer Seite immer noch belächelt und als esoterischer Quatsch abgetan. Häufig wird das Achtsamkeitstraining zudem als eine Art Burnout-Prävention beschrieben und das man nur meditiere, wenn man Probleme hätte. Allerdings geht es bei der Achtsamkeit in Unternehmen um viel mehr. Das regelmäßige Training soll das Selbstbewusstsein und die Selbsterkenntnis der Mitarbeiter stärken. Bei SAP haben bereits von 98.000 Mitarbeitern etwa 10 Prozent bereits an Seminaren teilgenommen. Dennoch gibt es immer noch Führungskräfte, die solche Programme ablehnen.

Achtsamkeit in Unternehmen wird zur Normalität werden

Peter Bostelmann ist sich sicher, dass die Achtsamkeit in Unternehmen oder das Meditieren im Allgemeinen in 20 bis 30 Jahren zur Normalität wird. Früher wussten die Menschen schließlich auch noch nicht, wie wichtig Hygiene ist. Heute haben die Menschen ein anderes Bewusstsein für Hygiene und auch Psycho-Hygiene. Jeder weiß, wie wichtig es ist, Sport zu treiben und sich gesund zu ernähren. Nun wird auch endlich ein Bewusstsein dafür geschaffen, wie wichtig es ist, sich auch einer achtsamen Lebenshaltung zu widmen.

Typische Fragen zum Thema Achtsamkeit

Wir haben typische Fragen, die uns oft erreichen, zusammen getragen. Wenn Ihre Frage noch nicht dabei ist, dann freuen wir uns auf einen Kontakt.

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Eifersucht mit Achtsamkeit bekämpfen http://www.gardensofzen.com/eifersucht-mit-achtsamkeit-bekampfen/ http://www.gardensofzen.com/eifersucht-mit-achtsamkeit-bekampfen/#respond Thu, 08 Aug 2019 09:42:17 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=15082 Eifersucht betrifft oft Menschen, die ein mangelndes Selbstbewusstsein haben. Sobald der eigene Partner oder die Partnerin einem anderen hinterher schaut, brodelt es im Inneren. Eifersucht ist wie ein kleines fieses Monster. Sobald es sich bemerkbar macht, wird es durch Gedanken daran, immer größer. Das Ergebnis davon ist, dass man sich nur noch schlechter fühlt. Aber […]

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Eifersucht betrifft oft Menschen, die ein mangelndes Selbstbewusstsein haben. Sobald der eigene Partner oder die Partnerin einem anderen hinterher schaut, brodelt es im Inneren. Eifersucht ist wie ein kleines fieses Monster. Sobald es sich bemerkbar macht, wird es durch Gedanken daran, immer größer. Das Ergebnis davon ist, dass man sich nur noch schlechter fühlt. Aber wie kann man die nagende Eifersucht bekämpfen?

Welche mentalen Fallen führen zu Eifersucht?

Jeder Mensch war bestimmt schon einmal eifersüchtig auf jemand anderen. Eine gesunde Eifersucht ist auch völlig in Ordnung. Oftmals gibt es jedoch gar keinen Grund, um eifersüchtig zu sein. In diesem Fall kann dieses Gefühl sogar die Partnerschaft belasten. Aber wie kommt es überhaupt zur Eifersucht?

Sie ist ein Gedankenkonstrukt. Wenn der Partner einer anderen Frau hinterher schaut oder die Partnerin einem anderen Mann, muss da überhaupt nichts hinter stecken. Vielleicht findet Ihr Partner diese Person nicht einmal sonderlich interessant. Ihre Gedanken schweifen jedoch in eine andere Richtung. Sie formulieren die Wahrheit gedanklich um. Sie erzählen sich eine Geschichte, die nicht der Wahrheit entstammt. Vielleicht leiden Sie an Verlustangst und denken so etwas wie: „Ich werde meinen Partner verlieren!“ Oft haben Menschen mit einem geringen Selbstwertgefühl solche Gedanken.

Eifersüchtige Menschen belasten oftmals die Beziehung, indem sie eifersüchtige Verhaltensweisen an den Tag legen. „Was? Du willst schon wieder ohne mich ausgehen? Du gehst mir fremd! Gib es doch endlich zu!“ Dabei ist gar nichts passiert. Eifersüchtige bemerken häufig erst im Nachhinein, dass sie sich ungerecht verhalten haben. Sie leiden unter diesen Gefühlen und fragen sich dann, wie Sie die Eifersucht bekämpfen können.

Für Eifersucht gibt es verschiedene Ursachen

Kinder reagieren häufig eifersüchtig auf ihre Geschwister, wenn ein Elternteil gefühlt mehr Zeit mit den Geschwistern verbringt. Erwachsene werden eifersüchtig auf Personen, die das Interesse des Partners wecken oder die vielleicht besondere Fähigkeiten haben oder bei anderen sehr gut ankommen. Der Grund dafür ist, dass man die eigenen Beziehungen durch diese Personen gefährdet sieht.

Eifersucht setzt sich aus vielen als unangenehm erlebten Gefühlen zusammen. Da ist die Verlustangst, die Wut, die Angst, dass sich alles ändert, wenn der Partner nicht mehr da ist, Demütigung, Trauer usw. Deshalb sollte man die Eifersucht bekämpfen.

Eifersucht ist in den Genen verankert

Laut einer Studie aus dem Jahr 2013 ist ein Drittel der Eifersucht durch die Gene bestimmt. Allerdings haben auch andere Faktoren Einfluss auf dieses nagende Gefühl. Der Betrug des ehemaligen Partners, ein zu geringes Selbstwertgefühl und negative Erfahrungen können Einfluss darauf haben, wie eifersüchtig man ist. Wenn ein Partner schon mal fremdgegangen ist, ist Mistrauen vorprogrammiert. Die Eifersucht ist in diesem Fall nur sehr schwer bewusst zu kontrollieren.

Eifersucht ist eine normale Reaktion, für die man sich nicht schämen muss. Sie will uns dabei helfen, unsere Beziehungen aufrechtzuerhalten.

Wieso ist Eifersucht nicht gut für unser Wohlbefinden?

Spätestens, wenn die Eifersucht überhandnimmt, ist Streit vorprogrammiert. Streit führt zu Stress und Stress schadet dem Wohlbefinden. Irgendwann schaut man den Partner an, der genervt mit den Augen rollt. Wer will sich auch schon vorwerfen lassen, dass er ein Fremdgeher ist, obwohl er gar nichts gemacht hat. Das lässt sich auf lange Sicht niemand gefallen und die Beziehung könnte tatsächlich nur aufgrund der Eifersucht des Partners ein trauriges Ende finden. Beim Eifersucht Bekämpfen kann der Partner helfen.

Als Betroffener oder Betroffene werden Sie krank vor Eifersucht, wenn Sie sie nicht bekämpfen und sich immer wieder vorstellen, wie Ihr Partner Sie betrügt. Dieses Gedankenkonstrukt wird, obwohl es nicht der Realität entspricht, irgendwann für Sie wahr werden. Hinter jeder Person lauert dann eine Gefahr. Sie werden ständig Angst davor haben, Ihren Partner zu verlieren.

Es ist völlig in Ordnung, wenn Sie hin und wieder eifersüchtig sind. Aber Sie müssen sich Ihrer Eifersucht nicht machtlos hingeben. Sie können Sie kontrollieren.

Wie kann die Achtsamkeit mir helfen, die Eifersucht zu bekämpfen ?

Sie können Ihre Eifersucht bekämpfen, wenn Sie Ihre Gedanken auf Ihren Wahrheitsgehalt überprüfen. „Mein Partner betrügt mich!“ Stimmt das wirklich? Er steht doch gerade neben Ihnen. Wie kann er Sie da betrügen?

Wenn Sie spüren dass die Eifersucht in Ihnen aufsteigt, schauen Sie sich das giftige Monster genau an. Spüren Sie in Ihren Körper hinein. Wo spüren Sie diese unangenehmen Gefühle? Im Bauch, in der Brust? Machen Sie einen kleinen Körperscan. Schreiben Sie diese Gefühle auf. So fokussieren Sie sich auf eine andere Aufgabe und können sich beruhigen. Zudem werden Sie Ihre Denkmuster besser wahrnehmen und können Sie bearbeiten.

Suchen Sie nach positiven Dingen in Ihrer aktuellen Beziehung. Denken Sie nicht darüber nach, was Ihr Ex-Partner mit Ihnen gemacht hat. Ist Ihre Beziehung wirklich in Gefahr? Haben Sie Ihren Partner in letzter Zeit vernachlässigt und er verbringt deshalb viel mehr Zeit mit anderen? Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Beziehung ernsthaft bedroht ist, sprechen Sie Ihren Partner darauf an.

Typische Fragen zum Thema Achtsamkeit

Wir haben typische Fragen, die uns oft erreichen, zusammen getragen. Wenn Ihre Frage noch nicht dabei ist, dann freuen wir uns auf einen Kontakt.

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Welche Auswirkungen hat Multitasking auf die mentale Gesundheit? http://www.gardensofzen.com/welche-auswirkungen-hat-multitasking-auf-die-mentale-gesundheit/ http://www.gardensofzen.com/welche-auswirkungen-hat-multitasking-auf-die-mentale-gesundheit/#respond Thu, 08 Aug 2019 08:44:38 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=15077 Jeder spricht von Multitasking! Frauen sollen besonders multitaskingfähig sein. Dabei ist diese Fähigkeit oder der Versuch, Multitasking auszuüben, gar nicht so gut für die mentale Gesundheit. Aber was versteht man eigentlich unter Multitasking und warum ist es so schädlich? Was versteht man unter Multitasking? Computer sind multitaskingfähig. Sie können viele verschiedene Prozesse gleichzeitig ausführen. Sind […]

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Jeder spricht von Multitasking! Frauen sollen besonders multitaskingfähig sein. Dabei ist diese Fähigkeit oder der Versuch, Multitasking auszuüben, gar nicht so gut für die mentale Gesundheit. Aber was versteht man eigentlich unter Multitasking und warum ist es so schädlich?

Was versteht man unter Multitasking?

Computer sind multitaskingfähig. Sie können viele verschiedene Prozesse gleichzeitig ausführen. Sind Sie ein Computer? Nein? Dann ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sie sich wirklich auf mehrere Dinge gleichzeitig konzentrieren können. Sie können das Radio einschalten und gleichzeitig ein Buch lesen. Allerdings können Sie entweder nur dem Radiomoderator zuhören oder das Buch lesen. Wenn Sie versuchen, beides gleichzeitig zu machen, werden Sie viele Details nicht mitbekommen.

Es ist ein Mythos, dass Menschen sich auf viele Tätigkeiten gleichzeitig konzentrieren können, auch wenn es manchmal so wirkt. Schließlich laufen viele Aufgaben bei der Arbeit und im Haushalt gleichzeitig ab.

Wenn Sie Kinder haben, spielen Sie mit den Kindern, während das Essen auf dem Herd steht und kocht. Dennoch machen Sie diese Dinge nicht wirklich gleichzeitig. Ihre volle Aufmerksamkeit kann nur bei Ihren Kindern sein oder beim Essen auf dem Herd. Sie können im Hinterkopf haben, dass Sie aufpassen müssen, dass das Essen nicht anbrennt. Aber sobald Sie zum Herd gehen, müssen Sie aufhören, mit Ihren Kindern zu spielen.

Wieso ist Multitasking schlecht für die mentale Gesundheit?

Forscher konnten in mehreren Studien nachweisen, dass der Mensch nicht für das sogenannte Multitasking geschaffen ist. Bei der Arbeit hätten Sie manchmal bestimmt gerne mehr als nur zwei Hände. Alleine das zeigt schon, dass Sie nicht für das Multitasking gemacht sind. Sie werden unachtsamer werden.

Das Telefon klingelt und Ihr Kollege hat eine Frage. Sie müssen nun entscheiden, ob Sie telefonieren oder Ihrem Kollegen die Frage beantworten. Sie können diese Aufgaben nicht gleichzeitig erledigen. Sie werden also dazu gezwungen, Ihren Focus auf einen Prozess zu richten.

Die Psychologie zeigt, dass Multitasking unzufrieden macht und die mentale Gesundheit negativ beeinträchtigt. Wir versuchen es allen Recht zu machen. Deshalb versuchen wir, mehrere Aufgaben gleichzeitig zu erledigen. Dies kann zu einer Überforderung und zu Fehlern führen. Wenn diese immer wieder auftreten und sich dann jemand beschwert, macht das unzufrieden. Man fühlt sich überfordert. Die Überforderung schlägt aufs Gemüt.

Früher oder später denken Sie: „Was hab ich denn falsch gemacht? Ich hab doch versucht, es allen Recht zu machen! Eigentlich will ich nur meine Ruhe!“ An diesem Vorhaben scheitern Sie. Sie werden zufriedener sein, wenn Sie sich immer nur auf eine Aufgabe konzentrieren. Durch das Multitasking reagiert das Gehirn gereizt. Dies führt dazu, dass es Sie ebenfalls gereizt fühlen lässt.

Wieso sind wir unachtsam, wenn wir multitasken, und was hat die Achtsamkeit damit zu tun?

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass Sie sich besonders wohl fühlen, wenn Sie sich nur auf eine Sache konzentrieren und diese bewusst erleben?

In Studien konnte nachgewiesen werden, dass sich die Probanden nie auf mehrere Dinge gleichzeitig konzentrieren konnten, auch wenn die eigene Wahrnehmung vielleicht etwas anderes zeigte. Die Probanden neigten zu Fehlern. Sie können nicht gleichzeitig eine Matheaufgabe lösen und währenddessen versuchen spanisch zu lernen. Sie werden automatisch unachtsamer. Stellen Sie sich vor, Sie sollen eine Kettenaufgabe lösen und jemand anderes fragt bei Ihnen gleichzeitig Spanischvokabeln ab. Sobald Sie eine Antwort geben möchten, müssen Sie damit aufhören, die Matheaufgabe zu lösen. Wenn Sie weiter Mathe lernen, bekommen Sie vielleicht nur am Rande mit, was man Sie fragt oder was man Ihnen erzählt.

Wenn Sie achtsam sind, können Sie sich besser konzentrieren. Wenn Sie alle Ihre Aufgaben nacheinander lösen, sehen Sie, was Sie geschafft haben. Darüber hinaus schleichen sich weniger Fehler ein, weil Sie achtsamer sind. Das macht insgesamt zufriedener und die Tätigkeiten lassen sich schneller durchführen.

Forscher haben herausgefunden, dass Menschen maximal zwei Aufgaben gleichzeitig erledigen können, weil sie nur zwei Gehirnhälften haben. Sie können zum Beispiel atmen und schlafen oder Popcorn essen und dabei einen Film schauen. Sie können aber nicht schlafen, atmen und dabei gleichzeitig wach sein.

Wie kann man sich das Multitasken abgewöhnen?

Halten Sie sich vor Augen, wie viele Fehler Sie machen, wenn Sie mehrere Dinge gleichzeitig machen. Wenn Sie multitasken und merken, dass es Ihnen nicht gut tut, ist es dann nicht sinnvoller, damit aufzuhören?

Wenn Sie mit etwas beschäftigt sind, halten Sie alle Störungen von sich fern. Im Zweifelsfall hängen Sie einen Zettel an die Tür mit der Aufschrift: „Bitte nicht stören!“ Sie werden bei Ihren Tätigkeiten beobachtet und es stört Sie? Bringen Sie einen Sichtschutz an.

Lassen Sie sich helfen! Sie gewinnen ein Plus an Zeit, wenn Sie Aufgaben abgeben. Ist das nicht eine tolle Belohnung? Sagen Sie Ihrer Familie, Ihren Freunden usw. warum Sie für eine Zeit lang nicht erreichbar sein werden. Viele werden anfangs bestimmt nicht davon begeistert sein. Allerdings werden Sie es Ihnen bestimmt schon bald nacheifern, wenn Sie merken, wie viel zufriedener und gelassener Sie sind.

Sie schauen während der Arbeit oder bei bestimmten Tätigkeiten immer wieder auf das Handy? Schalten Sie es ab! Sie müssen nicht ständig erreichbar sein. So können Sie sich auch gleich viel besser auf Ihre Arbeit oder Ihr Hobby konzentrieren.

Greifen Sie, wenn Sie sich Ihre Lieblingsserie anschauen, immer wieder zum Handy? Ich wette, dass Sie sich gerade ertappt fühlen. Wie viel bekommen Sie dann noch von der Serie mit, wenn Sie versuchen, zeitgleich mit jemandem zu schreiben? Das können Sie doch später auch noch in Ruhe machen, wenn die Serie zu Ende ist. Sonst müssen Sie ständig wieder zurückspülen, sofern dies möglich ist.

Apps können Ihnen dabei helfen, das unliebsame Multitasking zu beenden. So gibt es zum Beispiel Apps, mit denen Sie Ihr Handy für eine bestimmte Zeit offline schalten können. Sie können dann erst wieder online gehen, wenn die Zeit abgelaufen ist. Je häufiger Sie versuchen, dass Multitasking zu beenden, desto einfacher wird es Ihnen fallen, dieses Muster aufzugeben.

Typische Fragen zum Thema Achtsamkeit

Wir haben typische Fragen, die uns oft erreichen, zusammen getragen. Wenn Ihre Frage noch nicht dabei ist, dann freuen wir uns auf einen Kontakt.

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Was ist die Blitzlicht-Methode? http://www.gardensofzen.com/blitzlicht-methode/ http://www.gardensofzen.com/blitzlicht-methode/#respond Thu, 08 Aug 2019 08:34:32 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=15073 Manchmal wissen wir gar nicht genau, wie es uns geht oder wie wir uns fühlen. Wenn Sie jetzt gefragt werden: „Wie geht es Ihnen?“, haben Sie dann eine genaue Antwort darauf? Wie gestresst sind Sie? Was könnte Ihnen helfen, damit Sie sich bessern fühlen? Sie wissen es nicht? Dann könnte Ihnen die Blitzlicht-Methode helfen. Sie […]

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Manchmal wissen wir gar nicht genau, wie es uns geht oder wie wir uns fühlen. Wenn Sie jetzt gefragt werden: „Wie geht es Ihnen?“, haben Sie dann eine genaue Antwort darauf? Wie gestresst sind Sie? Was könnte Ihnen helfen, damit Sie sich bessern fühlen? Sie wissen es nicht? Dann könnte Ihnen die Blitzlicht-Methode helfen. Sie beugt Stress vor und ist unter anderem ideal für Führungskräfte, die zu besseren Führungskräften werden wollen.

Wann nehmen Sie sich Zeit für sich?

Ihr Tag ist wahrscheinlich vollgepackt. Da ist Ihr Job, der Sie fordert und Sie von Termin zu Termin hetzen lässt. Sie haben einen Haushalt zu führen und wahrscheinlich wollen Ihr Partner und Ihre Kinder auch noch ständig etwas von Ihnen. Sie sind kaum alleine und wenn Sie mal ein paar Minuten Ruhe haben, was machen Sie dann? Wahrscheinlich greifen Sie dann zum Handy oder?

Nehmen Sie sich doch lieber die Zeit für sich und hören Sie mal in sich hinein. Fragen Sie sich, wie es Ihnen geht und was Sie brauchen, um glücklich oder entspannt zu sein. Wenn Sie sich diese kleinen Ruheinseln gönnen, werden Sie merken, wie gut Sie Ihnen tun. Sie können das Handy auch mal getrost bei Seite legen. Das fällt Ihnen schwer? Die Blitzlicht-Methode wird Ihnen dabei helfen. Die kleinen Ruheinseln im Alltag helfen Ihnen dabei, gelassener und entspannter durch den Alltag zu kommen. Darüber hinaus werden Sie künftig noch bessere Entscheidungen treffen. Sie lernen sich und Ihre Bedürfnisse besser kennen. Dies gelingt mit der Blitzlicht-Methode im Nu.

Wie funktioniert die Blitzlicht-Methode?

Bei der Blitzlicht-Methode handelt es sich um ein kleines Gedankenspiel. Stellen Sie sich vor, Ihre Psyche ist ein völlig dunkler Raum. So als wären Sie auf einem dunklem Dachboden oder einem dunklen Keller. Ohne das Licht anzuschalten, wissen Sie nicht, was sich in diesem Raum befindet. Sie sind sich unsicher, ob Sie sehen möchten, was in dem Raum ist? Schalten Sie nur einmal kurz das Blitzlicht an. Mit nur einem Satz, einer Fragestellung, können Sie Licht ins Dunkel bringen. Fragen Sie sich: „Was fühle ich gerade?“ Finden Sie dann drei Adjektive, die beschreiben, wie es Ihnen geht. Wenn Sie die Blitzlicht-Methode regelmäßig anwenden, wissen Sie, wie es Ihnen geht und was gerade Ihre Bedürfnisse sind.

Bedürfnisse werden oft nicht wahrgenommen

Teilnehmer einer Blitzlichtrunde bemerken oft erst durch die Blitzlicht-Methode, dass Sie Ihre eigenen Bedürfnisse nicht wahrnehmen oder sie verdrängen. Die Methode offenbart Ihnen, was Sie brauchen oder was Ihnen fehlt. Vielleicht merken Sie beim nächsten Mal eher, wenn Sie sich überlasten, weil Sie von Termin zu Termin hetzen. Sie spüren, dass Sie müde sind. Das Sie vielleicht mal etwas essen oder trinken sollten. Danach werden Sie sich gleich besser fühlen und Termine gelassener wahrnehmen können.

Manche Teilnehmer einer Blitzlichtrunde äußern, dass man ja nicht allen Bedürfnissen sofort nachkommen könne. Das stimmt! Allerdings schaffen Methoden wie die Blitzlicht-Methode ein Bewusstsein dafür, was man braucht. Ein Urlaub lässt sich zwar mitunter nicht sofort realisieren. Aber man merkt, dass man eine Pause braucht. Sie können sich also, wenn Sie bemerken, dass Sie gerne in den Urlaub fahren würden, bewusst etwas Gutes tun.

Die Blitzlicht-Methode im Job und im Alltag anwenden

Wenn Sie merken, dass Sie sich unwohl fühlen, wenden Sie die Blitzlicht-Methode an. Lehrer machen manchmal sogar im Unterricht mit Ihren Schülern oder auch für sich eine kleine Blitzlichtrunde. Oft kommen von den Schülern Äußerungen wie: „Ich bin müde! Ich hab keine Lust mehr!“ Da ist im wahrsten Sinne des Wortes die Luft raus.

Die Meinungen über die Blitzlicht-Methode sind überwiegend sehr positiv. Oft äußert sich ein negatives Gefühl, wenn wir unseren Bedürfnissen nicht nachkommen. Schüler können ihren Bedürfnissen im Unterricht nicht immer sofort nachkommen. Wenn sie sich dann kurz fragen können, wie es ihnen geht und sie eine Antwort gefunden haben, können sie sich dem Lehrer mitteilen und möglicherweise dem Bedürfnis, etwas zu trinken oder einmal kurz nach draußen zu gehen, nachkommen.

Die Teilnehmenden können auch reihum ihre Fragestellung nennen und im Anschluss beantworten wie sie sich fühlen. Die anderen Teilnehmer können danach die Aussagen kommentieren. Wenn gemeinsam darüber diskutiert wird, finden sich oft auch neue Lösungsansätze für Probleme. 

Die Teilnehmer lernen ihre Bedürfnisse erkennen und können sie vielleicht über Umwege oder gar direkt befriedigen. Eine Gruppe kann dazu beitragen und Ihnen Tipps geben, wie man seine Bedürfnisse erfüllen kann, wenn Sie glauben, dass Sie Ihren Bedürfnissen nicht nachkommen können. Die Blitzlicht Methode fördert sie nicht nur zu Tage, sondern macht zudem auch noch kreativ.

Die Blitzlicht-Methode ist im Alltag praktisch anzuwenden

Für Methoden wie diese benötigen Sie keine Sportbekleidung oder Yogamatte. Sie können Sie überall anwenden und niemand bekommt es mit.

Sie können sich per Erinnerung, die Sie im Handy speichern, regelmäßig daran erinnern, die Blitzlicht-Methode anzuwenden. Oder malen Sie sich einen Blitz auf ein Post-it. Irgendwann geht Ihnen die Übung in Fleisch und Blut über.

Sie werden dadurch sensibilisiert für das, was Sie wirklich brauchen. Zudem werden Sie sich nicht mehr überfordern, sondern in stressigen Momenten einfach kurz innehalten. Sie werden nicht mehr kopflos handeln und sich aufregen oder Ihre Wut an anderen auslassen. Sie werden bessere Entscheidungen treffen und insgesamt ruhiger. Das kommt Ihnen und Ihrem Umfeld zu Gute.

Typische Fragen zum Thema Achtsamkeit

Wir haben typische Fragen, die uns oft erreichen, zusammen getragen. Wenn Ihre Frage noch nicht dabei ist, dann freuen wir uns auf einen Kontakt.

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Burnout Prävention http://www.gardensofzen.com/burnout-pravention/ http://www.gardensofzen.com/burnout-pravention/#respond Thu, 08 Aug 2019 08:17:56 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=15065 Der Begriff Burnout taucht immer häufiger in den Medien auf. Er wird auch als Mangerkrankheit bezeichnet. Dabei kann jeder einen Burnout erleiden. Aber was ist das eigentlich ganz genau? Gibt es so etwas wie eine Burnout Prävention? Ist es möglich, psychische Erkrankungen zu vermeiden oder ihnen vorzubeugen? Was versteht man unter einem Burnout? Bei einem […]

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Der Begriff Burnout taucht immer häufiger in den Medien auf. Er wird auch als Mangerkrankheit bezeichnet. Dabei kann jeder einen Burnout erleiden. Aber was ist das eigentlich ganz genau? Gibt es so etwas wie eine Burnout Prävention? Ist es möglich, psychische Erkrankungen zu vermeiden oder ihnen vorzubeugen?

Was versteht man unter einem Burnout?

Bei einem Burnout, auch Burnout-Syndrom genannt, handelt es sich nicht, wie so oft behauptet, um eine Krankheit, sondern um einen Zustand tiefster Erschöpfung. Und trotzdem wird der Burnout oftmals als Managerkrankheit bezeichnet. Häufig sind Personen davon betroffen, die überarbeitet sind. Der Begriff leitet sich von to burn out, also vom Ausbrennen, ab.

Viele Menschen gehen völlig in ihrem Beruf auf. Sie brennen sozusagen mit Leidenschaft für ihren Job. Vielleicht sind sie zu sehr in ihrem Beruf aufgegangen, sodass es zu einer intensiven Erschöpfung kommt. In diesem Fall fühlt man sich wie ausgebrannt. Sowohl intensive körperliche als auch emotionale Belastungen können zu einem Burn-Out führen. Die beste Möglichkeit, um sich davor zu schützen ist die Burnout Prävention durch Achtsamkeit.

Wer entdeckte es?

Herbert Freudenberger, ein US-amerikanischer Psychotherapeut, prägte den Begriff in den 1970er Jahren. Freudenberger bezeichnete mit dem Burnout die Folgen, die durch starke Belastungen in Pflegeberufen und medizinischen Berufen entstehen können. Menschen in solchen Berufen brennen häufig für ihre Arbeit. Sie opfern sich regelrecht für andere Menschen auf. Das machen sie gerne und haben Spaß daran. Nur wenn die Belastung zu hoch wird, kann daraus ein Burnout entstehen. Die Betroffenen spüren plötzlich eine innere Leere. Sie fühlen sich wie ‚ausgebrannt‘. Sie sind erschöpft, müde und lustlos. Der Job, der sonst so viel Spaß gemacht hat, erscheint plötzlich nur noch bedeutungslos und wird zunehmend zur Qual.

Ein Burnout betrifft nicht nur Personen in Pflegeberufen oder medizinischen Berufen. Er kann jeden treffen. Etwa 9 Millionen Menschen in Deutschland sind von einem Burnout betroffen. Darunter Manager, Schüler, Hausfrauen, Studenten, Handwerker und Prominente. Bis heute gibt es keine genaue Definition für den Begriff Burnout und wie er genau auftritt. Eines ist jedoch sicher, eine gute Burnout Prävention kann helfen.

Symptomatik

Wenn Sie an einem Burnout leiden, sollten Sie wissen, dass dieser sehr gut behandelbar ist. Es handelt sich nicht um eine Krankheit, sondern um verschiedene Symptome, die durch starken Stress hervorgerufen werden wie:

  • Überforderung
  • Unterforderung
  • Zeitdruck
  • Dauerhafter Stress
  • Konflikte im zwischenmenschlichem Bereich
  • Zu wenig Anerkennung
  • Aufopferung für den Job oder für andere Menschen
  • Vernachlässigung der eigenen Bedürfnisse

Stress ist eine der häufigsten Ursachen weshalb sich Patienten krankschreiben lassen. Oftmals hilft es als Burnout Prävention mehr Achtsamkeit in das Leben zu bringen, die berufliche Situation oder das Arbeitsumfeld zu ändern.

Durch einen Burnout können zahlreiche Symptome auftreten. Teilweise lassen sie sich nicht genau abgrenzen, da sie auch bei psychischen Erkrankungen wie bei einer Depression auftreten können. Zu den Symptomen zählen unter anderem:

  • Emotionale Erschöpfung
  • Überforderung
  • Müdigkeit
  • Energielosigkeit
  • Niedergeschlagenheit
  • Körperliche Erschöpfung
  • Schmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden

Die genannten Beschwerden treten besonders häufig bei Menschen auf, die einen Burnout erleiden. Häufig treten außerdem Symptome auf, die sich auf das Erleben des Alltags und der Arbeit beziehen. Die Arbeit und der Alltag werden zunehmend als belastend und frustrierend erlebt. Die Aufgaben machen keinen Spaß mehr. Die Betroffenen ziehen sich zunehmend zurück und reagieren oft zynisch. Die allgemeine Leistungsfähigkeit sinkt. Selbst Hobbies werden als Belastung wahrgenommen.

Wie kann man Achtsamkeit als Burnout Prävention nutzen?

Wenn Sie an einem Burnout leiden, ist Ihnen bestimmt schon aufgefallen, dass Sie häufig negative Gedanken haben oder die Gedanken rasen. Diese Gedanken können Ihre Symptome deutlich verschlechtern. Bei der Burnout Prävention geht es darum, dass Sie lernen, Ihre Gedanken zu beruhigen. Zudem lernen Sie, schneller zu bemerken, wenn Sie sich überfordern. Sie können den Burnout dadurch bekämpfen und sogar vorbeugen.

Wenn Ihnen die Achtsamkeitsübungen alleine nicht helfen, kann Ihnen eine Therapie oder ein Coaching helfen. Häufig gibt es ja auch noch andere Faktoren als den Beruf, die zu einem Burnout oder gar zu psychischen Erkrankungen führen können. In diesen Fällen ist es sinnvoll, sich professionelle Hilfe zu suchen.

Achtsamkeitsübungen zur Burnout Prävention

Manchmal geht es im Alltag und im Beruf so hektisch zu, dass man den Blick für das Wesentliche und für die schönen Dinge im Leben verliert. Das kann frustrierend sein. Kennen Sie den Weg zu Ihrer Arbeit genau? Wahrscheinlich nicht. Sie fahren oder gehen möglicherweise im Autopilot zur Arbeit. Dabei können Sie auf dem Weg dorthin viele schöne Dinge entdecken.

Sie besitzen doch ganz bestimmt ein Smartphone mit einer Kamera. Achten Sie auf dem Weg zur Arbeit oder vom Parkplatz in das Bürogebäude auf jedes noch so kleine Detail. Sie werden ganz sicher ein tolles Motiv finden, dass es sich zu fotografieren lohnt, wie einen Baum, eine Wolke am Himmel oder was auch immer Ihnen Schönes in Ihrer Umgebung auffällt.

Diese Übung schärft Ihren Blick für das angenehme im Leben. Sie kann Ihnen dabei helfen, nicht mehr alles nur negativ zu sehen. Zudem lernen Sie, neue Ansichten zu entwickeln. Nach einem anstrengendem Arbeitstag haben Sie dann ein paar schöne Bilder, an denen Sie sich erfreuen können. Künftig werden Sie sich ganz bestimmt wieder mehr auf die Arbeit freuen.

Burnout Prävention am Arbeitsplatz

Das Telefon klingelt, Ihre Kollegen nerven, auf dem Bürotisch stapeln sich Unterlagen, die zu bearbeiten sind und Sie wissen einfach nicht mehr wo Ihnen der Kopf steht? Vielleicht haben Sie schon Schmerzen im Nacken oder fühlen sich völlig genervt und verspannt. Stehen Sie auf und wenn Sie nur zur Toilette gehen. Auf dem Weg dorthin, zählen Sie Ihre Schritte. Aber immer nur bis zehn. Vielleicht bemerken Sie, dass sie oft darüber hinaus zählen. Das ist nicht schlimm. Alleine das Sie dies bemerken, ist schon sehr wertvoll und ebnet Ihnen einen Weg in Richtung Achtsamkeit.

Sie können gerade nicht aufstehen? Dann spüren Sie in Ihren Körper hinein. Fühlen Sie die Verspannungen und möglicherweise Schmerzen. Spannen Sie dann alle Muskeln so gut an, wie Sie können. Zählen Sie bis zehn und lassen Sie dann locker. Diese Burnout Prävention hilft Ihnen dabei, Ihren Körper zu lockern. Spüren Sie nun noch einmal in sich hinein. Wie fühlt sich Ihr Körper nun an? Schon etwas weicher? Sie dürfen die Übung gerne noch einmal wiederholen.

Typische Fragen zum Thema Achtsamkeit

Wir haben typische Fragen, die uns oft erreichen, zusammen getragen. Wenn Ihre Frage noch nicht dabei ist, dann freuen wir uns auf einen Kontakt.

Kann ich auch Achtsamkeitskurse von Zuhause aus machen?

Ja! Es gibt einige Kurse die auch online angeboten werden. Der Vorteil von Online Kursen ist, dass Sie ihn immer und überall auf Ihrem Smartphone mit dabei haben können und so in Ihrer eigenen Zeit die Materialien durchgehen können.

Ich will anfangen zu meditieren – wie gehe ich das am besten an?

Nehmen Sie sich vor dem Schlafengehen 10 Minuten Zeit. Setzen Sie sich auf einen Stuhl und nehmen Sie Ihren Körper war. Spüren Sie einfach nur wie sich Ihre Beine anfühlen, Ihre Arme, Ihr Kopf. Spüren Sie wie Ihr Kopf an der Stuhllehne anliegt oder wie Ihre Füße auf dem Boden stehen? Wie fühlt sich Ihr Atem an? Diese 10 Minuten vor dem Schlafengehen sind ein guter Anfang für einfache Meditationen um sich langsam an die Materie heranzuführen. Für eine detaillierte Antwort lesen Sie am besten unseren Artikel „Meditation für Anfänger“.

Ich möchte achtsamer werden – aber es ist so schwer, meinen inneren Schweinehund zu überwinden – was kann ich tun?

Generell empfehlen wir Ihnen, sich selber daran zu erinnern eine achtsame Übung durchzuführen. Wir nennen es liebevoll “die achtsame Erinnerung”. Suchen Sie sich ein Objekt und platzieren Sie es irgendwo, sodass Sie es täglich sehen. Immer wenn Sie es sehen werden Sie daran erinnert eine achtsame Übung durchzuführen. Sie werden merken mit der Zeit stellt sich eine Routine ein und die achtsame Erinnerung wird nicht mehr von Nöten sein.

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Achtsamkeit im Beruf: Wie bringe ich Achtsamkeit mit auf die Arbeit? http://www.gardensofzen.com/achtsamkeit-im-beruf/ http://www.gardensofzen.com/achtsamkeit-im-beruf/#respond Wed, 10 Jul 2019 08:50:35 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=15044 Manchmal läuft es auf der Arbeit rund. Es kann uns einfach nichts aus der Ruhe bringen. Wir fühlen uns wohl und sind im Flow. Es gibt aber auch Phasen, an denen scheint einfach nichts funktionieren zu wollen. Es ist regelrecht zum Verrücktwerden. In diesen Momenten kann Achtsamkeit im Beruf helfen, sich seiner Gedanken und Gefühle […]

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Manchmal läuft es auf der Arbeit rund. Es kann uns einfach nichts aus der Ruhe bringen. Wir fühlen uns wohl und sind im Flow. Es gibt aber auch Phasen, an denen scheint einfach nichts funktionieren zu wollen. Es ist regelrecht zum Verrücktwerden. In diesen Momenten kann Achtsamkeit im Beruf helfen, sich seiner Gedanken und Gefühle bewusst zu werden und sich wieder besser auf den Arbeitsalltag konzentrieren zu können.

Mit ein wenig Übung werden Sie besser auf Ihre Fähigkeiten vertrauen können. Sie werden lernen, wie Sie leichter Konflikte bewältigen und wie Sie sich Ihre Aufgaben besser einteilen oder delegieren können. Sie werden kreativer werden und wieder mehr Spaß an Ihrem Arbeitsplatz haben. Zudem lohnt es sich mehr Achtsamkeit im Beruf walten zu lassen. Schließlich lassen sich Fehler nur dann vermeiden, wenn wir achtsam sind.

Seien Sie achtsam

Lernen Sie Ihre Aufmerksamkeit auf die Arbeit zu richten. Sie bemerken, dass Sie unkonzentriert sind und sich vielleicht sogar Fehler in Ihre Arbeit einschleichen? Das ist gut, wenn Sie es bemerken. In diesem Moment sind Sie nämlich achtsam und können etwas daran ändern. Kommen Sie nur für einen kleinen Moment zur Ruhe. Wie wäre es mit einer kurzen Mediation, die Sie wieder zurück ins Hier und Jetzt holt?

Atmen Sie einfach tief durch und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihren Atem. Kommen Sie wieder bei sich an. Danach werden Sie gleich viel konzentrierter ans Werk gehen und weniger Fehler machen. Sie werden Ihrer Arbeit also durch dieses kleine Achtsamkeitstraining wieder mit mehr Achtsamkeit begegnen. Machen Sie bewusst immer wieder dann eine Pause, wenn Sie merken, dass stressige Situationen dazu führen, dass Sie Fehler machen oder Sie sich unkonzentriert und gereizt fühlen. Nehmen Sie einfach Abstand!

Achtsamkeit im Meeting

Achtsamkeit im Beruf ist vor allem in einem Meeting sehr wichtig. Hören Sie gut zu, wenn jemand etwas sagt. Sie sind unkonzentriert? Dann können Ihnen Achtsamkeitsübungen helfen, Ihre Wahrnehmung zu schulen. Nehmen Sie wahr, wie häufig Ihre Gedanken abschweifen und woran Sie denken. Schreiben Sie dies ruhig auf einen Notizzettel auf. Im nächsten Meeting werden Sie dann schneller merken, wenn Sie abdriften und Sie werden sich künftig besser auf Ihre Arbeit oder das Meeting konzentrieren können. Ihre Arbeitskollegen werden sich zudem mehr wertgeschätzt fühlen, wenn Sie Ihnen Ihre volle Aufmerksamkeit entgegenbringen.

Ich kann nicht still sitzen

Vielen Menschen fällt es schwer, sich auf eine Sache zu konzentrieren und dann auch noch still dabei zu sitzen. Da wird zum Smartphone gegriffen oder man nestelt nervös mit seinen Händen herum. Dies kann sehr unangenehm sein, vor allem während eines Meetings. Hinterfragen Sie, was Sie so unruhig werden lässt. Fühlen Sie sich vielleicht mit sich selbst nicht wohl? Wenn Sie mehr Achtsamkeit im Beruf spüren, wird es Ihnen insgesamt auch leichter fallen, sich selbst gegenüber achtsam zu sein. Sie werden schnell herausfinden, was Ihnen dabei helfen kann, sich wohler zu fühlen.

Schreiben Sie die Dinge auf, die Sie während der Arbeit oder an Ihrem Arbeitsplatz stören. So werden Sie sich zunehmend bewusster, was schief läuft. Zudem werden Sie sich automatisch wohler fühlen, wenn Sie es sich von der Seele schreiben.

Hören Sie Ihren Kollegen genau zu

Wenn Sie ihren Kollegen zuhören, machen Sie sich Notizen. So können Sie eher wahrnehmen, wenn die Stimmung kippt. Oft haben wir festgefahrene Denkweisen. Wenn Sie Ihren Kollegen genau zuhören, können sich neue kreative Ideen entwickeln. Zudem führt diese Form der Achtsamkeit im Beruf dazu, dass sich das Arbeitsklima am Arbeitsplatz verbessert. Sie können sich die Notizen noch einmal zur Hand nehmen und dadurch eventuelle Konflikte leichter lösen.

Achtsamkeit im Beruf wirkt sich positiv auf die Emotionsregulierung aus

Wenn Sie die Achtsamkeit im Beruf fest in Ihr Leben integrieren, wird es Ihnen privat und im Arbeitsalltag leichter fallen, Ihre Emotionen zu regulieren. Zudem verbessern Sie Ihre soziale Intelligenz und Ihre Empathie.

An Ihrem Arbeitsplatz gab es Konflikte? Schreiben Sie diese auf. Vielleicht haben Sie auch etwas Gutes erlebt. Schreiben Sie auch dies auf. Betrachten Sie im Anschluss, wie sich die unterschiedlichen Emotionen auf Ihre Arbeitskollegen und Sie ausgewirkt haben. Vielleicht finden Sie auch heraus, wann sich Meinungsverschiedenheiten aufschaukeln und warum.

Achtsamkeit im Beruf fördert Ihr Wohlbefinden

Wenn Sie sich bei der Arbeit wohlfühlen, machen Sie weniger Fehler und haben mehr Spaß an Ihrem Arbeitsplatz. Ihnen gefällt Ihre Arbeit nicht ganz so gut oder es gibt Dinge, die Sie stören? Suchen Sie nach Dingen, die Ihnen an Ihrem Job gefallen und legen Sie darauf den Fokus. Schauen Sie auch, was Ihren Kollegen an der Arbeit gefällt. Vielleicht können Sie und Ihre Kollegen gemeinsam Ansätze entwickeln, wie Sie das Wohlbefinden am Arbeitsplatz fördern können.

Typische Fragen zum Thema Achtsamkeit

Wir haben typische Fragen, die uns oft erreichen, zusammen getragen. Wenn Ihre Frage noch nicht dabei ist, dann freuen wir uns auf einen Kontakt.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit (oder in Englisch: Mindfulness) heißt, seine Emotionen, Handlungen, Gedanken und Physis bewusst wahrzunehmen und jeden Gedanken mit offenen Armen zu begrüßen. Es heißt nicht, Tagträumen nachzuhängen oder sich Sorgen über die Zukunft zu machen, sondern aktiv im Hier und Jetzt zu sein.

Was ist innere Achtsamkeit?

Die innere Achtsamkeit ist ein wichtiger Teil von DBT (der dialektisch-behavioralen Therapie), welche zumeist bei Borderline Erkrankungen eingesetzt wird. In diesem Modul lernt der Patient sich selbst zu spüren und wahrzunehmen. Der Patient soll sich in Situationen sicher fühlen können, ohne diese zu bewerten oder sich selbst klein zu machen. Der Betroffene findet dadurch einen besseren Abstand zu der Situation.

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Richtig meditieren: Meditation als Gewohnheit http://www.gardensofzen.com/richtig-meditieren/ http://www.gardensofzen.com/richtig-meditieren/#respond Tue, 09 Jul 2019 08:09:25 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=15050 Wenn man etwas Neues erlernt, findet man immer wieder Gründe, warum man damit aufhört. Das beste Beispiel ist wohl das Joggen. Wir wissen, dass es uns gut tut. Voller Euphorie beginnen wir damit. Irgendwann schlägt der innere Schweinehund zu und sagt: „Ach, viel zu warm heute!“ oder „Heute nicht, es regnet!“ Genauso ist es mit […]

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Wenn man etwas Neues erlernt, findet man immer wieder Gründe, warum man damit aufhört. Das beste Beispiel ist wohl das Joggen. Wir wissen, dass es uns gut tut. Voller Euphorie beginnen wir damit. Irgendwann schlägt der innere Schweinehund zu und sagt: „Ach, viel zu warm heute!“ oder „Heute nicht, es regnet!“ Genauso ist es mit dem Meditieren und der Achtsamkeit. Warum fällt es uns so schwer, am Ball zu bleiben und wie kann man das Meditieren zur Gewohnheit werden lassen? Richtig meditieren, können Sie in nur fünf Schritten lernen.

1. Suchen Sie einen festen Platz um richtig meditieren zu können

Suchen Sie sich einen Ort, an dem Sie regelmäßig meditieren. So werden Sie automatisch an das Meditieren erinnert, wenn Sie sich an diesem Ort befinden. Achten Sie darauf, dass Sie an Ihrem Wohlfühlort während der Meditation nicht gestört werden. Nur dann können Sie richtig meditieren.

Sie können überall meditieren, wo es Ihnen beliebt, so lange Sie ungestört sind. Wenn es unruhig um Sie herum ist und Sie noch nicht gut genug geübt sind, werden Sie den meditativen Zustand nicht erreichen können. Außerdem werden Sie dann schnell die Lust am Meditieren verlieren.

Vielleicht möchten Sie auch ein Meditationskissen für Ihre Meditation nutzen. Besorgen Sie sich ein besonders Schönes, das Sie geradezu dazu verleitet, darauf Platz zu nehmen. Wenn es Ihnen schwer fällt, auf einem Kissen oder dem Boden zu sitzen, können Sie sich auch auf einen Stuhl setzen, ohne sich dabei anzulehnen.

2. Nehmen Sie sich eine feste Zeit vor

Legen Sie eine Zeit fest, in der Sie meditieren möchten. Meditieren Sie möglichst immer zur gleichen Zeit. So wird es Ihnen leichter fallen, Ihre neue Gewohnheit fest in Ihren Gedanken zu verankern. Gerade als Anfänger ist es wichtig, sich feste Zeiten zu nehmen, wenn man richtig meditieren lernen möchte. Zudem können Sie dann dafür sorgen, dass Sie Ruhe haben. So wird es einfacher für Sie, Ihre Aufmerksamkeit bewusst auf Ihre innere Welt zu richten, und Ihren Geist oder den Atem zu beobachten. Auch beim Yoga können Sie eine meditative Haltung einnehmen, indem Sie bewusst auf Ihren Atem achten.

Wenn Sie die Meditationen immer zur gleichen Zeit genießen, dann wird sie wie das tägliche Zähneputzen schnell zu Ihrer Gewohnheit werden.

3. Die richtige Sitzposition

Richtig meditieren ist leichter, wenn Sie die richtige Sitzposition für sich gefunden haben. Sitzen Sie auf einem Kissen oder einem Stuhl, ohne sich anzulehnen. Sie sollten aufrecht sitzen, aber sich dabei nicht verkrampfen. Lassen Sie die Hände im Schoß oder auf den Beinen ruhen. Fühlen Sie in Ihren Körper hinein.

Achten Sie darauf, ob Sie Verspannungen spüren, Kälte, Wärme oder vielleicht Schmerzen oder ein Kribbeln. Nehmen Sie alles voller Achtsamkeit wahr, ohne es zu bewerten oder zu verurteilen. Es darf alles da sein, so wie es ist. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit anschließend auf Ihren Atem. Dadurch können Sie eine Entspannung hervorrufen, die sehr tief geht. Wenn Sie sich beruhigen möchten, können Sie auch langsam tief ein- und ausatmen.

4. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf sich

Seien Sie sich gegenüber achtsam, wenn Sie richtig meditieren möchten. Achten Sie darauf, wie Ihr Atem fließt, ohne ihn verändern zu wollen. Ist er schnell, langsam, tief oder eher flach? Spüren Sie, wie sich der Brustkorb und der Bauch hebt und senkt? Spüren Sie das Ein- und Ausatmen an der Nase oder vielleicht doch woanders? Es gibt beim Fühlen kein richtig oder falsch. Es ist einfach wie es ist. Achten Sie einfach auf alles, was Sie spüren. Spüren Sie in jeden einzelnen Körperteil hinein. Vom Kopf bis zu den Zehen.

5. Nehmen Sie Ihre Gedanken bewusst wahr

Wenn Sie richtig meditieren, werden Sie irgendwann feststellen, dass Sie die Aufmerksamkeit plötzlich nicht mehr auf den Atem richten, sondern das Ihre Gedanken zu wandern beginnen. Vielleicht denken Sie über etwas Bestimmtes nach oder sind von der Meditation genervt. Es ist gut, dass sie das bemerken. In diesem Moment sind Sie nämlich achtsam. Verstricken Sie sich nicht in Ihren Gedanken, sondern richten Sie ihre Aufmerksamkeit einfach wieder zurück auf den Atem. Dadurch schulen Sie Ihren Geist und es wird Ihnen schon bald leichter fallen, in einen meditativen Zustand zu kommen. Zudem bekommen Sie bewusst mit, was Sie eigentlich wirklich beschäftigt.

Typische Fragen zum Thema Achtsamkeit

Wir haben typische Fragen, die uns oft erreichen, zusammen getragen. Wenn Ihre Frage noch nicht dabei ist, dann freuen wir uns auf einen Kontakt.

Ich will anfangen zu meditieren – wie gehe ich das am besten an?

Nehmen Sie sich vor dem Schlafengehen 10 Minuten Zeit. Setzen Sie sich auf einen Stuhl und nehmen Sie Ihren Körper war. Spüren Sie einfach nur wie sich Ihre Beine anfühlen, Ihre Arme, Ihr Kopf. Spüren Sie wie Ihr Kopf an der Stuhllehne anliegt oder wie Ihre Füße auf dem Boden stehen? Wie fühlt sich Ihr Atem an? Diese 10 Minuten vor dem Schlafengehen sind ein guter Anfang für einfache Meditationen um sich langsam an die Materie heranzuführen. Für eine detaillierte Antwort lesen Sie am besten unseren Artikel „Meditation für Anfänger“.

Ich möchte achtsamer werden – aber es ist so schwer, meinen inneren Schweinehund zu überwinden – was kann ich tun?

Generell empfehlen wir Ihnen, sich selber daran zu erinnern eine achtsame Übung durchzuführen. Wir nennen es liebevoll “die achtsame Erinnerung”. Suchen Sie sich ein Objekt und platzieren Sie es irgendwo, sodass Sie es täglich sehen. Immer wenn Sie es sehen werden Sie daran erinnert eine achtsame Übung durchzuführen. Sie werden merken mit der Zeit stellt sich eine Routine ein und die achtsame Erinnerung wird nicht mehr von Nöten sein.


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Borderline: Till geht nicht mehr in den Kindergarten http://www.gardensofzen.com/borderline-till-geht-nicht-mehr-in-den-kindergarten/ http://www.gardensofzen.com/borderline-till-geht-nicht-mehr-in-den-kindergarten/#respond Tue, 02 Jul 2019 09:52:47 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=15018 Mein Sohn ist ein Schreikind. Ich weiß gar nicht, wie oft er mich damit an den Rand meiner Kräfte gebracht hat. Wenn ich meine Mutter fragte, sagte sie nur: „Lass den schreien, der beruhigt sich auch wieder.“  Mein Sohn nicht. Manchmal viele Stunden lang. Damit hatte ich immer meine Probleme. Er ist so schwierig. Als […]

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Mein Sohn ist ein Schreikind. Ich weiß gar nicht, wie oft er mich damit an den Rand meiner Kräfte gebracht hat. Wenn ich meine Mutter fragte, sagte sie nur: „Lass den schreien, der beruhigt sich auch wieder.“ 

Mein Sohn nicht. Manchmal viele Stunden lang. Damit hatte ich immer meine Probleme. Er ist so schwierig. Als alleinerziehende und berufstätige Mutter hat man es ja sowieso schon nicht einfach, aber irgendwie muss ich uns ja durchbringen.

Von seinem Vater habe ich mich schon vor seiner Geburt getrennt. Er wollte den Kleinen nicht und wollte mich dazu bringen, ihn abtreiben zu lassen. Irgendwann hat er mich einfach rausgeworfen. Das war nach einem besonders heftigen Streit.  

Da stand ich nun mit meinem dicken Bauch und musste meine Mutter bitten, dass ich bei ihr einziehen kann. Das war alles andere als einfach. Dass es dann noch viel schlimmer kommen würde, das hätte ich mir in meinen schlimmsten Träumen nicht vorstellen können.

Als die Kindergartenzeit begann, riefen mich die Erzieherinnen an. Ich sollte mit Till zum Therapeuten gehen, er wäre aggressiv gegen die anderen Kinder. Ein Autoritätsproblem hätte er und würde sich nicht in die Gruppe integrieren. „Der findet schon Freunde“, antwortete ich. „Geben Sie ihm einfach noch ein bisschen Zeit.“ 

Es wurde immer schlimmer. Da gab es Torben. Ein netter Junge, aber nach drei Wochen hat ihm Till ein Auto an den Kopf geworfen. Dann haben seine Eltern ihm verboten, mit Till zu spielen.

Dann gab es Julie. Die war auch sehr süß. Die Kleine hatte eine Geduld mit meinem Sohn, das war erstaunlich. Ich mochte sie wirklich. Doch dann kam Till vom Kindergarten und sagte, dass Julie doof wäre. 

Er geht jetzt nicht mehr in den Kindergarten, hat er mir auch noch an den Kopf geworfen. Das war der absolute Schock für mich. Was sollte ich jetzt machen? Einige Tage lang versuchte ich ihn wie gewohnt zum Kindergarten zu bringen, doch keine Chance. Tobsuchtsanfälle, Tränen und am Ende schlug und trat er mich. 

Meine Nachbarin und Freundin war es, die das Theater mitbekam und mir einen Therapeuten empfahl, der ihr selbst geholfen hatte. „Ich habe eine Persönlichkeitsstörung“, sagte sie. „Die Borderline Persönlichkeitsstörung.“ Sie? Das konnte ich mir gar nicht vorstellen. Sie war doch immer so nett und gut gelaunt? Überhaupt, was heißt denn Borderline Persönlichkeitsstörung? Mein Till ist doch nicht verrückt? 

Ein paar Tage versuchte ich es noch, meinen Sohn zur Kita zu bringen – erfolglos. Er blieb ab jetzt bei meiner Mutter. 

Dann nahm ich tatsächlich das Handy in die Hand und rief in der Praxis an, um einen Termin auszumachen. Die Wartezeit bis zur Psychotherapie machte mich fertig. Was passiert mit meinem kleinen Jungen? Was für Störungen soll er haben? BPS, eine Borderline-Persönlichkeits-Störung? Muss er leiden? Ist Borderline eine Erkrankung? Was hat diese Borderline-Störung mit den starken Emotionen meines Kleinen zu tun?

Ich klingelte bei meiner Nachbarin, um von ihr mehr zu erfahren, und endlich kam Licht in die Sache. 

Sie erklärte mir, dass Betroffenen wie ihr geholfen werden kann, mit ihren starken und leider auch sehr schnellen Gefühlsausbrüchen umzugehen. Mit einer Psychotherapie und wertvollen Achtsamkeitsübungen hat sie es geschafft, ein positiveres Selbstbild zu entwickeln. Sie dachte immer, sie sei nicht in Ordnung, so wie sie ist. Weil sie doch so anders war. So wenig liebenswert. 

Früher oder später würden das alle Menschen um sie herum merken und dann würden sie sich eh von ihr abwenden, da war sie sich immer sicher gewesen. Besser gar keine Freundschaften aufbauen, dann wird man auch nicht enttäuscht.

Heute hat sie gelernt, solche Denkmuster zu durchbrechen. Sie kann erkennen, wann und ob ein Gedanke nur in ihr existiert und ob sie ihn nur auf Andere projiziert. Sie hat erfahren dürfen, dass es Menschen gibt, die sie so akzeptieren, wie sie ist. Das Allerwichtigste für sie war aber, dass sie gelernt hat, sich selbst so anzunehmen, wie sie ist. In all ihren Ebenen. Ihre Gefühle, Ihre Ängste, Ihre Schwächen. Symptome? Für sie nicht mehr. Sie lebt heute ein erfülltes, zufriedenes Leben.

Ich sollte beginnen, ihn ernst zu nehmen. Seine Emotionen ernst zu nehmen. Ihm das Gefühl vermitteln, dass ich ihn so annehme und liebe, wie er ist. Bedingungslos, also ohne Bedingungen an ihn zu stellen. Es geht also nicht darum, zu sagen: „Wenn du zum Therapeuten gehst und Erfolg mit der Therapie hast, werde ich dich lieb haben.“ Es geht vielmehr darum, ihm die Liebe auch in den Momenten zu zeigen, in denen er nicht so ist, wie ich ihn mir vielleicht wünschen würde.

Dass solche Aussagen mich unendlich bewegt haben, können Sie sich sicherlich vorstellen. Die Hoffnung, mein Kind nicht mehr leiden sehen zu müssen, einen völlig neuen Zugang zu ihm bekommen zu können, das war mein Traum.

Dieser Traum wurde war. Für Till, für mich und für alle anderen Menschen, die wir diesen jungen Mann lieben. 

Es war ein Weg, der nicht immer einfach war. Es war ein Weg, der dauerte und auch heute noch, Till ist inzwischen 16 Jahre alt, andauert. Doch er hat sich gelohnt. Er hat gelernt, dass er nicht seine Emotionen ist. Er schreibt schon lange ein Tagebuch. Er sagt, es hilft ihm, sich selbst zu verstehen. Es zeigt ihm in schweren Momenten aber auch, wie weit er schon gekommen ist. Seiner Freundin hat er es zum Lesen gegeben. Damit sie ihn besser versteht. „Damit sie weiß, worauf sie sich einlässt“, hat er dazu gesagt. Sie ist bei ihm geblieben.

Emotionen spielen immer noch eine sehr große Rolle in Tills leben. Doch heute ist er kein Opfer dieser Emotionen mehr. Und auch seine Mitmenschen nicht. 

Ulrike Meiers

Ihre Gastautorin:

Hi, ich bin Ulrike Meiers. Ich bin 38 Jahre alt, geboren in Hamburg freiberufliche Autorin und alleinerziehende Mutter von Till. Seit ich von Tills Persönlichkeitsstörung weiß versuche ich durch meine Leidenschaft und Beruf die Leute über BPS aufzuklären. Ich möchte meine Erfahrungen teilen, damit andere Eltern Symptome frühzeitig erkennen können und sich nicht schämen Hilfe aufzusuchen.


Typische Fragen zum Thema Achtsamkeit

Wir haben typische Fragen, die uns oft erreichen, zusammen getragen. Wenn Ihre Frage noch nicht dabei ist, dann freuen wir uns auf einen Kontakt.

Was hat Achtsamkeit mit Borderline zu tun?

Ein zentraler Teil der BPS sind die Emotionen und Emotionen-Kontrolle. Achtsamkeit hilft Borderline Patienten dabei ihre Emotionen urteilslos wahrzunehmen und den oft so dringenden Abstand zu ihnen zu gewinnen. Achtsamkeit ist daher ein wichtiger und fester Bestandteil der Dialektisch-Behavioralen-Therapie, eine Therapieform spezifisch für Borderline Patienten.

Wo wird DBT angeboten?

DBT wird von einigen großen Psychiatrischen Kliniken angeboten sowie von spezialisierten niedergelassenen Ärzten. Wie bei den meisten Therapieformen ist es auch bei DBT wichtig einen Therapeuten in seiner Nähe zu finden. Generell empfehlen wir gerne die LVR Kliniken mit Standorten in Bonn, Köln, Langenfeld, Mönchengladbach, Bedburg-Hau, Essen, Viersen, Düsseldorf und Düren, sowie die Charité in Berlin.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit (oder in Englisch: Mindfulness) heißt, seine Emotionen, Handlungen, Gedanken und Physis bewusst wahrzunehmen und jeden Gedanken mit offenen Armen zu begrüßen. Es heißt nicht, Tagträumen nachzuhängen oder sich Sorgen über die Zukunft zu machen, sondern aktiv im Hier und Jetzt zu sein.

Was ist innere Achtsamkeit?

Die innere Achtsamkeit ist ein wichtiger Teil von DBT (der dialektisch-behavioralen Therapie), welche zumeist bei Borderline Erkrankungen eingesetzt wird. In diesem Modul lernt der Patient sich selbst zu spüren und wahrzunehmen. Der Patient soll sich in Situationen sicher fühlen können, ohne diese zu bewerten oder sich selbst klein zu machen. Der Betroffene findet dadurch einen besseren Abstand zu der Situation.

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Schlafprobleme adé: besser schlafen durch Achtsamkeit http://www.gardensofzen.com/besser-schlafen-durch-achtsamkeit/ http://www.gardensofzen.com/besser-schlafen-durch-achtsamkeit/#respond Wed, 19 Jun 2019 08:44:25 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14927 Millionen Menschen in Deutschland haben Schlafprobleme. Wenn man hin und wieder schlecht schläft, ist dies kein Grund zur Beunruhigung. Aber je häufiger Sie schlecht schlafen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie eine Schlafstörung entwickeln. Immer mehr Menschen haben Probleme beim Einschlafen oder Sie können nicht durchschlafen und wachen in der Nacht häufig wieder auf. Schlafmittel […]

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Millionen Menschen in Deutschland haben Schlafprobleme. Wenn man hin und wieder schlecht schläft, ist dies kein Grund zur Beunruhigung. Aber je häufiger Sie schlecht schlafen, desto wahrscheinlicher ist es, dass Sie eine Schlafstörung entwickeln. Immer mehr Menschen haben Probleme beim Einschlafen oder Sie können nicht durchschlafen und wachen in der Nacht häufig wieder auf. Schlafmittel sollten möglichst nicht eingenommen werden. Durch Achtsamkeit ist es möglich, den Schlafproblemen sanft zu begegnen und Sie langfristig in den Griff zu bekommen.

Ursachen für Durchschlafstörungen

Wer wünscht sich nicht, nachts einfach schnell und entspannt einzuschlafen? Die Realität sieht leider oftmals anders aus. Sie schlafen schlecht und fühlen sich morgens müde? So als hätten Sie überhaupt nicht geschlafen? Sie liegen nachts wach im Bett und ärgern sich darüber, dass Sie einfach nicht einschlafen können? Das nächtliche Aufwachen kann dafür verantwortlich sein, dass Sie sich tagsüber müde und gereizt fühlen. Wenn die Schlafprobleme länger anhalten, können dadurch sogar Depressionen entstehen. Gleichzeitig können psychische Erkrankungen aber auch Schuld an den Schlafstörungen sein. In diesem Fall ist es ratsam, eine Therapie zu machen.

Es gibt viele Ursachen, weshalb das Einschlafen und Durchschlafen erschwert werden kann wie zum Beispiel:

  • Zu spätes Essen
  • Ängste
  • Sorgen
  • Schmerzen
  • Zu warm im Schlafzimmer
  • Zu kalt im Schlafzimmer
  • Verdauungsstörungen
  • Zu spät getrunken
  • Abends aufwühlende Filme gesehen
  • Zu spannendes Buch gelesen
  • Hormonelle Probleme
  • Zu laute Umgebung

Und viele andere.

Grübeln verursacht Stress und führt zu Schlafproblemen

Wenn man schlecht schläft, kann dies, wie Sie sehen an vielen Gründen liegen. Oft stehen ständige Grübeleien mit Schlafproblemen in Verbindung. Grübeln erzeugt Stress und wenn Sie sich gestresst fühlen, können Sie nicht einschlafen, weil das sympathische Nervensystem anspringt und Sie auf Kampf oder Flucht vorbereitet. Ihr Nervensystem macht Sie also wach, damit Sie ins Handeln kommen.

Achtsamkeitsübungen können Ihnen dabei helfen, abends zur Ruhe zu kommen und leichter einzuschlafen. Wenn Sie Achtsamkeitsübungen machen, springt das parasympathische Nervensystem an. Es beruhigt Sie, nimmt Ihnen den Stress und bereitet Sie auf einen tiefen und erholsamen Schlaf vor.

Wie helfen Achtsamkeitsübungen beim Einschlafen?

Achtsamkeitsübungen lenken die Aufmerksamkeit häufig auf den Atem. Dadurch wird Stress abgebaut. Schmerzen nehmen ab und das emotionale Erleben verändert sich. Sie hören auf über die Vergangenheit oder die Zukunft zu grübeln. Kommen Sie im Hier und Jetzt an. Sie sind ganz im Moment, was sehr beruhigend sein kann. Plötzlich schaltet der Kopf sozusagen in den Leerlauf. Sie kommen vollkommen zur Ruhe und es fällt Ihnen leichter einzuschlafen.

Wenn Sie auch tagsüber Achtsamkeitsübungen in Ihren Alltag integrieren, werden Sie insgesamt entspannter und weniger zum Grübeln neigen. Sie können dadurch auch abends leichter abschalten und einschlafen, weil Sie den Ballast der tagsüber aufgebaut wird, Ihre ganzen Erlebnisse, nicht mehr mit ins Bett nehmen und darüber nachdenken. Durch Achtsamkeitsübungen senkt sich Ihr Stresslevel zunehmend. Dadurch geht auch Ihr Cortisolspiegel zurück. Cortisol ist ein Stresshormon, das Sie am Einschlafen hindern kann.

Warum Schlafmittel keine Lösung für Schlafprobleme sind

Schlafmittel können unter Umständen psychisch und körperlich abhängig machen. Früher oder später gewöhnt sich der Körper so sehr daran, dass Sie denken werden: „Wenn ich die Einschlaftablette nicht nehme, kann ich wieder nicht einschlafen!“ Schlafmittel haben zudem den Nachtteil, dass sie oftmals zu einer sehr starken und bleiernen Müdigkeit führen, die auch noch Stunden nach dem Aufwachen anhält. Zudem können die Einschlafpillen die Stresshormone nicht abbauen. Also: Keine Schlafmittel um Ihre Schlafprobleme zu bekämpfen.

Die Kunstwort-Meditation hilft Ihnen beim Einschlafen

Denken Sie sich ein Kunstwort aus. Ein Wort, das es gar nicht gibt. Wie zum Beispiel Kuwo. Kuwo könnte eine Abkürzung für Kunstwort sein. Es kann aber auch jedes andere ‚Quatschwort‘ sein, dass Ihnen einfällt.

Beobachten Sie Ihren Atem. Dann sagen Sie sich im Geiste bei jedem Ausatmen Ihr Kunstwort vor. Ziehen Sie es ruhig in die Länge: Kuuuuu Wooo. Dadurch verlängert sich Ihr Atem, wodurch Sie automatisch zur Ruhe kommen. Da Ihr Gehirn keinen Bezug zu Ihrem Kunstwort findet, denkt es auch nicht weiter darüber nach oder sucht nach Bildern zu dem Wort. Sie werden sich also immer tiefer in das Wort fallen lassen und sinken letztlich einfach wie von selbst in einen tiefen Schlaf. Je häufiger Sie die Kunstwort-Meditation zum Einschlafen machen, desto leichter und schneller fallen Sie in den Schlaf.

Typische Fragen zum Thema Achtsamkeit

Wir haben typische Fragen, die uns oft erreichen, zusammen getragen. Wenn Ihre Frage noch nicht dabei ist, dann freuen wir uns auf einen Kontakt.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit (oder in Englisch: Mindfulness) heißt, seine Emotionen, Handlungen, Gedanken und Physis bewusst wahrzunehmen und jeden Gedanken mit offenen Armen zu begrüßen. Es heißt nicht, Tagträumen nachzuhängen oder sich Sorgen über die Zukunft zu machen, sondern aktiv im Hier und Jetzt zu sein.

Ich will anfangen zu meditieren – wie gehe ich das am besten an?

Nehmen Sie sich vor dem Schlafengehen 10 Minuten Zeit. Setzen Sie sich auf einen Stuhl und nehmen Sie Ihren Körper war. Spüren Sie einfach nur wie sich Ihre Beine anfühlen, Ihre Arme, Ihr Kopf. Spüren Sie wie Ihr Kopf an der Stuhllehne anliegt oder wie Ihre Füße auf dem Boden stehen? Wie fühlt sich Ihr Atem an? Diese 10 Minuten vor dem Schlafengehen sind ein guter Anfang für einfache Meditationen um sich langsam an die Materie heranzuführen. Für eine detaillierte Antwort lesen Sie am besten unseren Artikel „Meditation für Anfänger”.

Ich möchte achtsamer werden – aber es ist so schwer, meinen inneren Schweinehund zu überwinden – was kann ich tun?

Generell empfehlen wir Ihnen, sich selber daran zu erinnern eine achtsame Übung durchzuführen. Wir nennen es liebevoll “die achtsame Erinnerung”. Suchen Sie sich ein Objekt und platzieren Sie es irgendwo, sodass Sie es täglich sehen. Immer wenn Sie es sehen werden Sie daran erinnert eine achtsame Übung durchzuführen. Sie werden merken mit der Zeit stellt sich eine Routine ein und die achtsame Erinnerung wird nicht mehr von Nöten sein.

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Ständiges Grübeln – Wie mache ich mir weniger Sorgen? http://www.gardensofzen.com/weniger-gruebeln/ http://www.gardensofzen.com/weniger-gruebeln/#respond Wed, 19 Jun 2019 08:26:52 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14917 Jeder Mensch macht sich mal Sorgen um etwas oder um jemanden. Das ist völlig normal. Aber es gibt auch Menschen, die können das Grübeln einfach nicht abschalten. Sie machen sich den ganzen Tag Gedanken darum, was Schlimmes passieren könnte und ob es ihren Lieben gut geht. Diese Art des Grübelns kann krank machen. Aber warum […]

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Jeder Mensch macht sich mal Sorgen um etwas oder um jemanden. Das ist völlig normal. Aber es gibt auch Menschen, die können das Grübeln einfach nicht abschalten. Sie machen sich den ganzen Tag Gedanken darum, was Schlimmes passieren könnte und ob es ihren Lieben gut geht. Diese Art des Grübelns kann krank machen. Aber warum machen wir uns überhaupt Sorgen? Bringt es uns etwas, wenn wir uns Sorgen machen? Und was kann man gegen die ständige Grübelei tun?

Warum grübeln wir und machen uns Sorgen?

Wir wollen immer alles unter Kontrolle haben. Deshalb machen wir uns Sorgen. Sobald wir zur Ruhe kommen oder wenn wirklich etwas Schlimmes passiert ist, machen wir uns Sorgen. Manchmal tun wir dies unbewusst, manchmal völlig bewusst. Das Grübeln gibt es uns die Illusion, in einer Situation, die nicht sicher ist, die Kontrolle zu haben. Darüber hinaus bereiten wir uns gedanklich auf das Schlimmste vor, das eintreten kann.

Allerdings macht es für Sie keinen Sinn, sich zu Sorgen. Durch die Grübeleien rufen Sie nur unnötig negative Gefühle hervor. Diese können Ihnen die Kraft rauben und Sie daran hindern, ins Handeln zu kommen, wenn es wirklich nötig ist. Manche Menschen verstricken sich so tief in das Gedankenkarussell, sodass sie es kaum noch stoppen können und dadurch in eine tiefe Depression geraten. Wenn Sie sich Sorgen, ändern Sie jedoch nichts an Ihrer Situation. Der Grübelgedanke schadet Ihnen eher, als das er Ihnen nutzt. Ein kleines Beispiel:

Wenn es regnet und Sie darüber nachgrübeln, warum es ausgerechnet jetzt regnet, obwohl Sie einen Spaziergang machen wollten, hört es dann auf zu regnen? Wenn ja, wäre das wohl reiner Zufall. Durch Grübeln können Sie keine Veränderung bewirken und fühlen sich nur schlecht.

Achtsamkeit: Kommen Sie im Hier und Jetzt an

Eine gute Methode, um sich das Grübeln bewusst zu machen, ist die Aufmerksamkeit, nach innen zu richten. Oft bekommen wir gar nicht mit, wenn wir uns in Grübelschleifen verstricken. Wir merken nur, dass wir traurig oder wütend sind und wissen gar nicht warum. In diesem Fall könnte es daran liegen, dass Sie das Grübeln automatisiert haben. Werden Sie sich dessen bewusst. Nur dann, können Sie etwas dagegen tun.

Wenn Sie alleine nicht gegen Ihre Grübelgedanken ankommen, kann Ihnen eine Therapie dabei helfen, die Ursachen zu finden. In der Therapie lernen Betroffene Ihre negativen Gedanken zu entlarven. Damit können Sie Depressionen verhindern.

Wenn Sie im Hier und Jetzt bleiben, tritt in dem Moment keine Ihrer Befürchtungen ein. Die Angst entsteht immer dann, wenn Sie mit den Gedanken in der Zukunft sind. In der Gegenwart haben diese Zukunftsgedanken keine Macht über Sie.

Eine kleine Übung gegen das Grübeln

Wenn Sie merken, dass Sie sich in negative Gedanken und daraufhin in Grübeleien verstricken, können Sie versuchen, mit der folgenden Übung wieder ins Hier und Jetzt zu gelangen. Die Übung ist nicht nur hilfreich gegen Grübeln, sondern auch gegen Ängste. Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihr Umfeld.

Stellen Sie sich Nacheinander die fünf W-Fragen.

  • Was sehen Sie?
  • Was hören Sie?
  • Was fühlen Sie?
  • Was riechen Sie?
  • Was schmecken Sie?

Wenn Sie gerade nichts schmecken, können Sie sich zum Beispiel auch vorstellen wie etwas schmeckt, was Sie gerne haben und sich darauf konzentrieren, wie es schmeckt. Wie schmeckt ein Kaffee? Durch diese Übung gelangen Sie automatisch ins Hier und Jetzt. Je häufiger Sie sie üben, desto wirksamer wird sie.

Achten Sie auf Ihren Atem

Wenn Ihnen die Übung in Ihren Grübelmomenten zu schwierig erscheint, können Sie Ihre Aufmerksamkeit auch auf Ihren Atem richten. Fühlen Sie wie er in die Lungen ein- und ausströmt. Wie sich dabei der Brustkorb und Ihr Bauch hebt und senkt.

Nach ein paar tiefen Atemzügen können Sie Ihre Atemzüge zählen. Einatmen, ausatmen, eins. Einatmen, ausatmen, zwei. Machen Sie das, bis Sie bei zehn angekommen sind. Danach fangen Sie wieder von vorne an. Ganz zu Anfang werden Sie bestimmt immer weiter zählen als bis zehn. Das ist völlig normal und auch gut so. Dadurch werden Sie sich nämlich bewusst, dass Sie nicht im Hier und Jetzt sind. Nur wenn Sie sich dessen bewusst werden, können Sie es ändern. So werden Sie auch leichter mitbekommen, wenn Sie zum Grübeln neigen.

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Anti Stress Mittel: Bäume? http://www.gardensofzen.com/anti-stress-mittel-baeume/ http://www.gardensofzen.com/anti-stress-mittel-baeume/#respond Thu, 13 Jun 2019 08:14:06 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14747 Dass die Natur sehr förderlich für die seelische Gesundheit ist, ist schon lange kein Geheimnis mehr, besonders nicht für Leute die sich mit der Achtsamkeit beschäftigen. Wer im Grünen lebt oder sich häufig dort aufhält, ist seelisch ausgeglichener und kann leichter entspannen. Insgesamt haben Bäume eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Sie sollen sogar glücklich […]

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Dass die Natur sehr förderlich für die seelische Gesundheit ist, ist schon lange kein Geheimnis mehr, besonders nicht für Leute die sich mit der Achtsamkeit beschäftigen. Wer im Grünen lebt oder sich häufig dort aufhält, ist seelisch ausgeglichener und kann leichter entspannen. Insgesamt haben Bäume eine positive Wirkung auf die Gesundheit. Sie sollen sogar glücklich machen. Wer ein schlechtes Zeitmanagement hat, fühlt sich häufiger gestresst. Dabei reichen bereits 15 Minuten aus, um wieder in die innere Balance zu kommen. Aber wie funktioniert das und wie können Bäume als Anti Stress Mittel fungieren? Diese Fragen und mehr werden im heutigen Beitrag beantwortet.

Bäume haben eine Anti Stress Wirkung und wirken stärkend auf die Psyche

Wenn Sie sich viel in der Natur bzw. in der Nähe von Bäumen aufhalten, können Sie damit Stress, Unruhe und Ängste bekämpfen. Halten Sie sich also möglichst häufig in Wäldern auf. Eine tägliche Auszeit von 15 Minuten reicht schon aus.

Die Seele nimmt alles, was wir erleben, auf, ob bewusst oder unbewusst. Wenn wir permanent unter Druck stehen, kommt es zu Stress und man fühlt sich ausgelaugt, ängstlich, vielleicht sogar depressiv. Es braucht keine komplizierten Übungen für den Stressabbau. Der Geist kommt in der Natur schnell wieder zur Ruhe und Sie können einfach Ihre Gedanken auf Reisen schicken.

Was sagt die Wissenschaft?

Für eine japanische Studie haben 585 junge Erwachsene ihre Gefühle aufgeschrieben, nachdem Sie 15 Minuten im Wald spazieren waren. Alle Studienteilnehmer gaben an, dass sie sich nach diesem kurzen Spaziergang weniger ängstlich, müde oder depressiv fühlten. Je stärker die Teilnehmer zu Beginn des Spaziergangs verängstigt waren, desto stärker war die Anti Stress Wirkung.

Die Vorteile bei einem Aufenthalt im Wald, sind für die Psyche besonders stark und lassen sich nicht von der Hand weisen. Die mentale Gesundheit lässt sich durch Spaziergänge im Wald positiv beeinflussen. Auch andere Studien belegen, dass das sogenannte Waldbaden, dabei hilft, besser mit Stress und psychischen Leiden zurechtzukommen.

Die Studienteilnehmer fühlten sich bereits nach einem Waldbad von nur 15 Minuten signifikant besser. Sie waren nicht nur weniger ängstlich und erschöpft, sondern fühlten sich insgesamt gestärkt.

Anti Stress – Bäume sind der Schlüssel zu mehr Wohlbefinden

Für eine andere Studie aus Polen gingen die Teilnehmer in der Winterzeit für 15 Minuten in einem Wald spazieren und eine andere Gruppe in einer Landschaft, ohne Bäume, mit Straßen und Gebäuden. Die Gruppe, die im Wald spazieren war, fühlte sich nach dem Spaziergang deutlich besser. Die Teilnehmer mussten vor und nach dem Spaziergang einen Fragebogen zu ihren Gefühlen ausfüllen. Die andere Gruppe, die nicht in der Nähe von Bäumen spazieren ging, konnte nur eine geringe Anti Stress Wirkung wahrnehmen.

Das Spazieren im Wald soll die Hirnstruktur verändern, wodurch es einfacher wird, mit Stress umzugehen. Dies geschieht dadurch, weil sich Bäume beruhigend auf die Amygdala auswirken. Die Amygdala, die auch als Mandelkern bezeichnet wird, ist Teil des limbischen Systems im Gehirn. Dort ist der Sitz unserer Emotionen verankert.

Die Amygdala reagiert sehr schnell auf Stress und bereitet Sie in stressigen Situationen auf Kampf oder Flucht vor. Sie bekommen also Angst. Ihre Hände werden schwitzig, Ihr Herz rast und Sie wissen vielleicht nicht einmal warum. Spätestens jetzt sollten Sie einen Spaziergang im Wald machen. Sie können die anti-stress Wirkung unmittelbar erleben.

Bäume verbessern die Gesundheit

Bäume sind nicht nur ein Anti Stress Mittel. Sie wirken sich sowohl positiv auf die psychische als auch auf die körperliche Gesundheit aus. Der Aufenthalt in der Nähe von Bäumen wirkt sich stärkend auf das Immunsystem aus. Ältere Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen wiesen weniger Entzündungen auf, wenn Sie sich regelmäßig in der Nähe von Bäumen aufhielten.

Bäume setzen Stoffe frei, die das Immunsystem stärken können. Sie können sogar die Herzgesundheit fördern. Der Cortisolspiegel sinkt bei einem Spaziergang im Wald, wodurch sich die Anti Stress Wirkung ergibt. Gleichzeitig sinken der Blutdruck und der Puls. Das sympathische Nervensystem schaltet einen Gang zurück und das parasympathische Nervensystem erhöht seine Aktivität, wodurch Sie zur Ruhe kommen. Es lohnt sich also durchaus, wenn Sie den wertvollen Helfer Baum, mal umarmen.

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Keine Panik – Es ist nur Angst http://www.gardensofzen.com/keine-panik-es-ist-nur-angst/ http://www.gardensofzen.com/keine-panik-es-ist-nur-angst/#respond Thu, 13 Jun 2019 08:09:50 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14751 Über 12 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Panikattacken. Häufig tritt die Panik nach einer längeren Phase der Belastung auf. Belastende Ereignisse wie zu viel Stress in der Arbeit, in der Familie, Trennungen, Todesfälle, Unfälle, Krankheiten und ähnliche Ereignisse können Ängste oder gar Angststörungen hervorrufen. Aber wie soll man als Betroffener damit umgehen? Der Mensch […]

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Über 12 Millionen Menschen in Deutschland leiden an Panikattacken. Häufig tritt die Panik nach einer längeren Phase der Belastung auf. Belastende Ereignisse wie zu viel Stress in der Arbeit, in der Familie, Trennungen, Todesfälle, Unfälle, Krankheiten und ähnliche Ereignisse können Ängste oder gar Angststörungen hervorrufen. Aber wie soll man als Betroffener damit umgehen?

Der Mensch muss Angst haben

Wenn Sie von einer Angststörung betroffen sind, sollten Sie wissen, dass Angst nicht Ihr Feind ist, auch wenn es sich erst einmal so anfühlt. Angst hat eine wichtige Aufgabe. Sie soll Ihr Leben schützen. Betroffene meiden zunächst Situationen, die Ihnen Angst machen. Dies gilt vor allem für Menschen, die an einer Agoraphobie leiden. Sie meiden Situationen, in denen sie glauben hilflos zu sein oder nicht mehr aus der Situation herauszukommen, wie zum Beispiel Bahnfahrten, das Anstehen an der Supermarktkasse, Fahren auf der Autobahn und ähnliche.

Es rasen Gedanken durch den Kopf wie: „Was ist, wenn ich jetzt eine Panikattacke bekomme und mir niemand helfen kann? Was ist, wenn ich einen Herzinfarkt bekomme?“ Dadurch werden die Ängste nur verstärkt und fühlen sich noch unangenehmer an. Die Symptome verstärken sich und es kommt zu einer ausgewachsenen Panikattacke.

All das ist für Betroffene sehr unangenehm und frustrierend, wenn die Panikattacken immer wieder auftreten. In diesem Fall ist es ratsam, wenn Sie eine Verhaltenstherapie machen. Eine einzelne Panikattacke muss nicht zu einer Angststörung werden. Panikstörungen entstehen meist dann, wenn der Betroffene nicht weiß, woher die Panik kommt, weil sie einen gefühlt grundlos überfällt.

In der Steinzeit war es äußerst wichtig, Angst zu haben. Wenn ein Säbelzahntiger vor Ihnen steht, sorgt Angst dafür, dass Sie leistungsfähiger werden. Ihr Herz rast und pumpt mehr Blut in Ihre Muskeln, damit Sie schneller laufen oder besser kämpfen können. Angst schaltet Sie also in den Kampf-Flucht-Modus. Sie entscheiden instinktiv, ob Sie kämpfen oder flüchten müssen.

Der moderne Säbelzahntiger

Heute haben wir es zum Glück nicht mehr mit solchen gefährlichen Kreaturen zu tun. Aber warum bekommen wir dann trotzdem Panik und haben das Gefühl, die Kontrolle zu verlieren? Der moderne Säbelzahntiger bzw. die Gefahr, sieht heute anders aus. Wir haben andere Stressoren wie zum Beispiel, den Job, Scheidungen, Konflikte mit Freunden und der Familie.

Stress ist im Grunde genommen nichts anderes als Angst. Wir kommen endlich zu Ruhe und plötzlich beschleicht uns ein ungutes Gefühl. Das Herz rast. Es kommen Gedanken auf wie: „Oh Gott, bekomme ich jetzt etwa einen Herzinfarkt?“ Dazu gesellt sich ein unangenehmes Ziehen in der Brust, weil uns der Gedanke verkrampfen lässt. „Der Druck auf der Brust! Oh Gott, es ist niemand da, der mir helfen kann!“ Plötzlich kommt noch Atemnot hinzu, weil sich der Atem beschleunigt. Damit kommt auch der nächste Gedanke: „Ich werde sterben!“ Dieser Gedanke führt zu einer Panikattacke. Diese bleibt Betroffenen mit einer Panikstörung noch lange in Erinnerung. Dabei ist der Auslöser in der Vergangenheit zu finden.

Der Stress in der Vergangenheit konnte nicht richtig verarbeitet werden, weil einfach keine Zeit oder Ruhe zur Verfügung stand. Kaum kommt man zur Ruhe, greift die Panik um sich. Das ist eine vollkommen gesunde Reaktion Ihres Körpers, um Sie zu schützen. Sie werden nicht sterben. Sie haben nur Angst! Die Angst will Ihnen zeigen, dass Sie etwas in Ihrem Leben verändern müssen.

Die Symptome der Panik

Angst beziehungsweise Panik hat viele Gesichter und kann dementsprechend viele Symptome hervorrufen wie:

  • Kopfdruck
  • Kopfschmerzen
  • Mundtrockenheit
  • Globusgefühl im Hals
  • Bauchschmerzen
  • Nackenschmerzen
  • Herzrasen
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Schwitzen
  • Zittern
  • Herzrasen
  • Schwindel
  • Fremdheitsgefühle
  • Sehstörungen
  • Kribbeln in den Gliedmaßen
  • Taubheitsgefühle
  • Verkrampfungen
  • Atemnot
  • Hyperventilation
  • Todesangst
  • Gefühl verrückt zu werden
  • Weiche Knie
  • Weinen

Die Liste ließe sich wahrscheinlich noch endlos weiterführen. All diese Symptome sind sehr unangenehm. Sie sind jedoch völlig harmlos und erklärbar.

Wie werde ich den Säbelzahntiger (Panik) los?

Wir haben Angst vor Dingen, die wir nicht erklären können. Wenn plötzlich Herzrasen aus scheinbar heiterem Himmel auftritt, kann das sehr beängstigend sein. Vielleicht haben Sie aber nur zu viel gegessen, sind schnell gelaufen oder Treppen gestiegen. Dann schlägt Ihr Herz auch sehr schnell, rast oder springt vielleicht. Das ist normal und kein Grund zur Besorgnis.

Bei Panikattacken kann die Achtsamkeit helfen, Ruhe zu bewahren und sich nicht in angstmachenden Gedanken zu verstricken. Wenn Sie die Panikattacken nicht alleine bewältigen können, ist eine Psychotherapie anzuraten. In der Therapie lernen Sie nicht nur Achtsamkeitsübungen kennen, sondern allgemein, wie Sie besser mit Angst und Stress umgehen können.

Wenn wieder eine Panikattacke bei Ihnen auftritt, beobachten Sie die Symptome. Was spüren Sie? Ich spüre wie mein Herz stark klopft. Sie leben! Ich schwitze. Vielleicht ist Ihnen warm. Mein Atem beschleunigt sich. Beobachten Sie, wie sich der Atem und Ihr Herz wieder beruhigen.

Wenn Ihnen übel ist, heißt das nicht, dass Sie sich gleich übergeben müssen. Bleiben Sie im Moment der Panik bei sich und denken Sie nicht an das was passieren könnte. Beobachten Sie lediglich, was passiert und wie sich die Symptome verändern. Dadurch wird es Ihnen leichter fallen, dem Säbelzahntiger in die Augen zu schauen und ihn wie eine kleine Katze aussehen zu lassen.

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12 mentale Gesundheits-Apps und Anwendungen für Ihr Wohlbefinden http://www.gardensofzen.com/12-mentale-gesundheits-apps-fur-ihr-wohlbefinden/ http://www.gardensofzen.com/12-mentale-gesundheits-apps-fur-ihr-wohlbefinden/#respond Thu, 06 Jun 2019 08:47:52 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14576 Wenn Sie in vielen Social-Media-Networks unterwegs sind oder gar online arbeiten, wissen Sie, dass es gar nicht so leicht ist, zur Ruhe zu kommen. Schließlich passiert sekündlich etwas Neues im World Wide Web. Vielleicht haben Sie Angst, etwas zu verpassen, und werden dadurch unruhig. Im heutigen Beitrag geht es darum, wie Ihnen mentale Gesundheits-Apps dabei […]

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Wenn Sie in vielen Social-Media-Networks unterwegs sind oder gar online arbeiten, wissen Sie, dass es gar nicht so leicht ist, zur Ruhe zu kommen. Schließlich passiert sekündlich etwas Neues im World Wide Web. Vielleicht haben Sie Angst, etwas zu verpassen, und werden dadurch unruhig. Im heutigen Beitrag geht es darum, wie Ihnen mentale Gesundheits-Apps dabei helfen können, wieder etwas mehr zur Ruhe zu kommen. Schließlich ist vor allem Ruhe bzw. das regelmäßige Abschalten wichtig, für Ihre mentale Gesundheit.

Instagram nimmt zu viel Zeit in Anspruch?

Wenn Sie ein Instagram Influencer oder Social Media Manager sind, wissen Sie, wie viel Zeit Instagram in Anspruch nimmt. Diese viele Zeit, die Sie dort verbringen, kann viel Stress verursachen und sogar den Blutdruck in die Höhe treiben oder mentale Erkrankungen hervorrufen. Verschaffen Sie sich etwas Leerlauf im Kopf und reagieren Sie nicht, sobald eine Push-Nachricht auf Ihrem Handy erscheint. Diese können Sie mit Hilfe der Einstellungen in der App sogar ganz leicht auf stumm stellen. So verbringen Sie dann nur noch Zeit auf Instagram, wenn Ihnen wirklich danach ist.

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1. Schalten Sie die Push-Mitteilungen für Instagram auf stumm

Sie können innerhalb der App die Stummschalte-Funktion nutzen. Schalten Sie die Push-Mitteilungen für 15 Minuten bis zu 8 Stunden auf stumm. Sobald die Zeit abgelaufen ist, bekommen Sie wieder Push-Nachrichten. Wenn Sie möchten, können Sie die Push-Nachrichten jedoch auch gänzlich auf stumm schalten.

2. Sind Sie sich darüber bewusst, wie viel Zeit Sie auf Instagram verbringen?

Dies können Sie ebenfalls in der App herausfinden. Sie verbringen zu viel Zeit auf Instagram? Dann können Sie in Ihren Aktivitäten festlegen, wie viel Zeit Sie auf Instagram verbringen möchten. Sobald die Zeit abgelaufen ist, erhalten Sie eine Nachricht. Jetzt ist es Zeit für eine Pause! Damit bleibt Ihnen dann mehr Zeit, um sich um Ihre Gesundheit zu kümmern. Viele Patienten nutzen heutzutage eine Gesundheits-App und machen regelmäßig Ihre Übungen, um gesund zu werden, zu bleiben oder Gewicht zu verlieren.

3. Blockieren Sie negative Kommentare auf Ihrem Instagram Account

Instagram ist eigentlich ein freundlicher Ort, allerdings gibt es leider auch dort immer mal wieder negative Hasskommentare. Diese können laut den Krankenkassen ernsthaft krank machen und zu mentalen Krankheiten führen. Oft hilft dann nur noch eine Therapie, um wieder auf die Beine zu kommen. Nutzen Sie Ihre Chancen und schalten Sie negative Kommentare einfach ab! Unter dem Punkt Privat und Sicherheit können Sie festlegen, auf welche Wörter Instagram reagieren und diese automatisch sperren soll. So sind Sie in Zukunft vor negativen Kommentaren geschützt.

4. Fokussieren Sie sich nicht auf Ihre Likes

Vielleicht sind Sie Teil einer Testgruppe. Instagram versteckt seit geraumer Zeit bei vielen Usern die Likes für Posts. Damit soll erreicht werden, dass die Nutzer, sich nicht zu sehr auf die Likes fokussieren. Es kann nämlich ganz schön frustrierend sein, wenn ein Bild wenige Likes erhält. Achten Sie lieber auf die positiven Kommentare. Das ist für Ihre mentale Gesundheit viel besser als die Likes zu beobachten.

5. Planen Sie Ihre Inhalte für Instagram im Voraus

Manchmal gibt es Tage, an denen man einfach keine Lust oder Zeit für Social Media hat. Sie können Ihre Instagram Posts im Voraus anlegen und erst zu einer bestimmten Zeit, automatisch veröffentlichen lassen. So können Sie Ihre Beiträge im Voraus für eine Woche oder mehr planen, statt täglich Zeit auf Instagram verbringen zu müssen.

6. Richte Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihre Aufgaben

Wenn Sie ein Google Pixel Smartphone besitzen, können Sie Ihre Apps auf Grau schalten. Das hilft Ihnen, den Aufgaben und Anwendungen Aufmerksamkeit zu schenken, die es wirklich brauchen. Dadurch müssen Sie zudem nicht die ganze Zeit darüber nachdenken, was als nächstes ansteht. Ihre Gedanken können also zur Ruhe kommen. Tippen Sie dafür auf Einstellungen, Entwickleroptionen, Farbraum simulieren und dann auf Farbenblindheit. So macht es gleich viel weniger Spaß, Fotos oder Videos zu schauen.

Schenken Sie sich Momente der Ruhe

Mentale Gesundheits-Apps, die Krankenkassen teilweise auch Ihren Versicherten empfehlen, können Ihnen im hektischen Arbeitsalltag ein paar Momente der Ruhe schenken. Im folgenden beschreiben wir Ihnen unsere Favoriten.

7. Beruhigen Sie Ihren Geist mit Headspace

Headspace hält für Sie hunderte von Meditationen bereit. Mittlerweile ist diese mentale Gesundheits-App auch auf Deutsch erhältlich. Manche Meditationen dauern nur fünf Minuten. Sie helfen gegen Angst und Stress, können Ihnen aber auch das Einschlafen erleichtern.

Innerhalb von 30 Tagen hilft die App dabei, den Stresslevel um über 30 Prozent zu senken. Bereits nach 4 Meditationen sinkt das Risiko einen Burnout zu erleiden, um 14 Prozent. Aber auch, wenn Sie die medizinische Diagnose Burnout bereits erhalten haben, kann Ihnen die App helfen.

8. Fabulous hilft Ihnen, gesunde Gewohnheiten zu entwickeln

Fabulous hilft Ihnen dabei, mental und körperlich gesund zu bleiben oder zu werden, in dem Sie gesunde Gewohnheiten entwickeln. Mithilfe dieser Gesundheits-App lernen Sie sich Ziele zu stecken und Sie zu realisieren. Sie vergessen ständig zu trinken oder zu essen? Fabulous erinnert sie gerne daran. Die App begleitet Sie durch den ganzen Tag. Gleichzeitig lernen Sie auch wissenschaftliche Inhalte zu den Themen Gesundheit, Ernährung und Psychologie kennen.

9. Kommen Sie zur Ruhe mit der Noisli App

Der Rasenmäher Ihres Nachbarn nervt? Sie können sich aufgrund nerviger Umgebungsgeräusche kaum konzentrieren? Mithilfe der Noisli App können Sie sich Ihre eigenen Lieblingsgeräusche zusammenstellen. Vielleicht möchten Sie lieber die Hintergrundgeräusches eines Cafés oder das Rauschen des Meeres hören als den Rasenmäher des Nachbarn.

10. Mit der Aloe Bud App halten Sie Ihre Gedanken fest

Sie kennen das, Sie möchten sich auf etwas konzentrieren und schon jagt ein Gedanke den nächsten. Mit der Aloe Bud Gesundheits-App erhalten Sie eine Anwendung für Ihre mentale Gesundheit. Schreiben Sie Ihre Gedanken nieder und organisieren Sie sie. Sie können auch kurz über Ihre Gedanken reflektieren oder Sie später noch einmal genauer betrachten. So bekommen Sie endlich den Kopf frei. Falls Sie nicht wissen, was Sie schreiben sollen, stellt Ihnen Aloe Bud auch gerne Fragen.

11. Mit der Moment App reduzieren Sie die Zeit, die mit Ihrem Smartphone verbringen

Instagram, Facebook, E-Mails, Fotobearbeitung und das Anschauen von Videos und Co. verbraucht sehr viel Zeit. Mit der Moment App reduzieren Sie gezielt die Zeit, die mit Ihrem Smartphone verbringen. So nutzen Sie Ihr Handy nur noch auf eine gesunde Art und Weise. Sie haben dann mehr Zeit, um sich den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu widmen wie zum Beispiel Ihrer Gesundheit.

12. Die DeskJob App nimmt Ihnen den Stress

Wir alle wissen, wie anstrengend die Zeit vom Computer oder am Handy sein kann. Wir bekommen eine schlechte Körperhaltung. Zu wenig Bewegung schadet dem Körper und der Psyche. Es ist also sehr wichtig, dass wir uns regelmäßig dehnen und bewegen. Die DeskJob App erinnert Sie daran, wenn es Zeit für eine Pause wird und Sie sich ein wenig bewegen sollten.

Investieren Sie täglich Zeit in Ihre körperliche und mentale Gesundheit. Das ist die beste Vorsorge, um sich vor Krankheiten zu schützen!


Typische Fragen zum Thema Achtsamkeit

Wir haben typische Fragen, die uns oft erreichen, zusammen getragen. Wenn Ihre Frage noch nicht dabei ist, dann freuen wir uns auf einen Kontakt.

Kann ich auch Achtsamkeitskurse von Zuhause aus machen?

Ja! Es gibt einige Kurse die auch online angeboten werden. Der Vorteil von Online Kursen ist, dass Sie ihn immer und überall auf Ihrem Smartphone mit dabei haben können und so in Ihrer eigenen Zeit die Materialien durchgehen können.

Ich will anfangen zu meditieren – wie gehe ich das am besten an?

Nehmen Sie sich vor dem Schlafengehen 10 Minuten Zeit. Setzen Sie sich auf einen Stuhl und nehmen Sie Ihren Körper war. Spüren Sie einfach nur wie sich Ihre Beine anfühlen, Ihre Arme, Ihr Kopf. Spüren Sie wie Ihr Kopf an der Stuhllehne anliegt oder wie Ihre Füße auf dem Boden stehen? Wie fühlt sich Ihr Atem an? Diese 10 Minuten vor dem Schlafengehen sind ein guter Anfang für einfache Meditationen um sich langsam an die Materie heranzuführen. Für eine detaillierte Antwort lesen Sie am besten unseren Artikel „Meditation für Anfänger„.

Ich möchte achtsamer werden – aber es ist so schwer, meinen inneren Schweinehund zu überwinden – was kann ich tun?

Generell empfehlen wir Ihnen, sich selber daran zu erinnern eine achtsame Übung durchzuführen. Wir nennen es liebevoll “die achtsame Erinnerung”. Suchen Sie sich ein Objekt und platzieren Sie es irgendwo, sodass Sie es täglich sehen. Immer wenn Sie es sehen werden Sie daran erinnert eine achtsame Übung durchzuführen. Sie werden merken mit der Zeit stellt sich eine Routine ein und die achtsame Erinnerung wird nicht mehr von Nöten sein.

Ich glaube ich habe eine Depression, wie kann ich mir sicher sein?

Absolute Gewissheit können Sie natürlich nur von einem entsprechend ausgebildeten Arzt bekommen, aber eine erste Indikation können Sie auch schon von Zuhause bekommen. Am geeignetsten sind dafür Depressions Selbsttests, die auch von Ärzten anerkannt wurden oder veröffentlicht wurden. Wir von Gardens of Zen haben so einen und es gibt ihn kostenlos zu unserem E-Book und Taschenbuch dazu! Er wurde nach dem BDI-II Standard entwickelt und wird international von Ärzten anerkannt

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Meditation – Warum nutzen es 80 Prozent der Titanen? http://www.gardensofzen.com/meditation-warum-nutzen-es-80-prozent-der-titanen/ http://www.gardensofzen.com/meditation-warum-nutzen-es-80-prozent-der-titanen/#respond Thu, 06 Jun 2019 08:04:53 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14571 Im heutigen Beitrag geht es um das Buch ‚Muße: Vom Glück des Nichtstuns‘ von Ulrich Schnabel. Außerdem beantwortet der Beitrag, wie Meditation den Titanen hilft und wer überhaupt die Titanen sind. Wer sind die Titanen? Tim Ferris hat mit seinen Büchern ‚Tools der Titanen‘ oder ‚Die 4-Stunden-Woche‘ eine Brücke gebaut, die vielen sogenannten Titanen geholfen […]

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Im heutigen Beitrag geht es um das Buch ‚Muße: Vom Glück des Nichtstuns‘ von Ulrich Schnabel. Außerdem beantwortet der Beitrag, wie Meditation den Titanen hilft und wer überhaupt die Titanen sind.

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Wer sind die Titanen?

Tim Ferris hat mit seinen Büchern ‚Tools der Titanen‘ oder ‚Die 4-Stunden-Woche‘ eine Brücke gebaut, die vielen sogenannten Titanen geholfen hat. Zu den Titanen zählen Sportler, bekannte Hollywoodstars, Künstler und viele andere. Diese Menschen haben Großes erreicht und viele andere Menschen inspiriert. Aber wie haben sie es geschafft? Das hat Ferris die Titanen gefragt. In etwa 200 Interviews stellte er ihnen Fragen wie:

  • Wie halten Sie sich fit?
  • Was machen Sie in der ersten Stunde des Tages?
  • Wie überzeugen Sie Menschen?
  • Was ist für Sie die größte Zeitverschwendung?
  • Welches Buch empfehlen Sie besonders häufig?
  • Wie verfolgen Sie Ihre Ziele?

Zu den Tools, also den Werkzeugen der Titanen gehören drei wichtige Werkzeuge:

  • Gesundheit
  • Reichtum
  • Weisheit

Jeder kann in diesem Buch hilfreiche Informationen finden. Zum Beispiel zur Ernährung, wie man motiviert bleibt und dass Reichtum nicht zwingend etwas mit Geld zu tun hat. Zu den bekannten Titanen zählen unter anderem:

  • Jamie Foxx
  • Arnold Schwarzenegger
  • Robert Rodriguez
  • Tony Robbins
  • Chris Sacca
  • Jocke Willink
  • Marc Andreessen
  • Malcolm Gladwell
  • Scott Adams

80 Prozent der Titanen hat die Meditation geholfen, ihren teilweise steinigen Weg zu bestreiten.

Wie hilft die Meditation?

In seinem Buch ‚Muße: Vom Glück des Nichtstuns‘ beschreibt Ulrich Schnabel, was passiert, wenn wir meditieren. Haben Sie schon einmal eine Antwort auf eine Frage gesucht und keine gefunden? Fehlte Ihnen eine gute Idee?

Vielleicht ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass wir und auch die Titanen immer die besten Ideen haben, wenn unser Gehirn gerade im Leerlauf ist. Diesen Leerlauf können wir während einer Meditation erreichen. Meditieren macht kreativ! Sobald die Gedanken zur Ruhe kommen, läuft das Gehirn, obwohl wir uns entspannen, auf Hochtouren. Dies geschieht auch dann, wenn Sie sich intensiv auf eine eintönige Arbeit konzentrieren.

Im Zustand der Stille bietet das Gehirn Ihnen automatisch Lösungen an. Das können Sie sich durch die Meditation zu Nutze machen. Sie richten Ihre Konzentration auf den Atem und Ihr Geist kommt zur Ruhe. Ihre Aufmerksamkeit ist nach innen gerichtet. Sie nehmen bewusst Ihre Gedanken und Gefühle wahr. Darunter positive und negative. Sie nehmen sie einfach nur wahr, ohne Sie verändern zu wollen. In diesem Moment erleben Sie, was Achtsamkeit bedeutet. Anfänger können zunächst auch eine geführte Meditation praktizieren, um erste Erfahrungen zu sammeln.

Das Post-It eine zufällige Erfindung?

In seinem Buch ‚Muße‘ erzählt Ulrich Schnabel unter anderem, wie das Post-It entwickelt wurde.

Im Jahre 1974 saß Arthur Frey in der Kirche. Er ließ einfach seine Gedanken schweifen und kam nach einer gewissen Zeit in einen meditativen Zustand. Sein Gehirn war in einem produktiven Leerlauf, auch default network genannt und brachte ihm die besten Ideen. Er hatte in der Vergangenheit einen sehr schwachen Klebstoff erfunden, wusste damit aber noch nichts anzufangen.

Während des Meditierens werden jedoch verschiedene Prozesse in Gang gesetzt:

  • Das Neuronen-Netzwerk im Gehirn verändert sich und wird reorganisiert
  • Das Gedächtnis sortiert seine Erinnerungen
  • Bereits Gelerntes wird verarbeitet

Bei der Reorganisation entstehen neue Verknüpfungen im Gehirn, die es ermöglichen, neue Ideen zu entwickeln. Arthur Frey erinnerte sich daran, wie die Lesezeichen beim Singen aus den Gesangsbüchern fielen. Sein Kleber war schwach genug, um etwas nicht richtig festzukleben, aber etwas so zu befestigen, dass es sich bei Bedarf wieder lösen ließe. So wurde das Post-It geboren.

Was hat Meditation mit Yoga zu tun?

Wenn Sie sitzen und bei einer Meditation in sich hineinhorchen, werden, wie Sie bereits gelernt haben, neue Denkprozesse angestoßen und neue Verknüpfungen im Gehirn angelegt. Vielleicht sind Sie aber zu unruhig, um zu meditieren. In diesem Fall kann Ihnen Yoga helfen.

Yoga kann durchaus sehr fordernd sein. Gleichzeitig ist es jedoch auch Meditation in Bewegung. Viele ‚Titanen‘ lernen durch Yoga nicht nur den Geist und den Körper zu entspannen und zu stärken, sondern auch gleichzeitig kreativer zu denken. Die besten Ideen können Ihnen also nicht nur während der Mediation im Sitzen kommen, sondern auch beim Yoga.

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Wozu braucht man ein Meditationskissen? http://www.gardensofzen.com/wozu-braucht-man-ein-meditationskissen/ http://www.gardensofzen.com/wozu-braucht-man-ein-meditationskissen/#respond Mon, 27 May 2019 06:00:22 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14458 Meditationskissen sind in vielen bunten Farben, mit Muster und in verschiedenen Formen und Größen erhältlich. Aber wozu braucht man überhaupt ein Meditationskissen? Was hat es für Vorteile und worauf sollte man beim Kauf achten? Diese Fragen und mehr werden im heutigen Beitrag beantwortet. Ein grader Rücken kann auch entzücken Vor allem Meditationsanfängern fällt es häufig […]

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Meditationskissen sind in vielen bunten Farben, mit Muster und in verschiedenen Formen und Größen erhältlich. Aber wozu braucht man überhaupt ein Meditationskissen? Was hat es für Vorteile und worauf sollte man beim Kauf achten? Diese Fragen und mehr werden im heutigen Beitrag beantwortet.

Ein grader Rücken kann auch entzücken

Vor allem Meditationsanfängern fällt es häufig schwer, während der Meditation längere Zeit mit gekreuzten Beinen zu sitzen und vor allem mit geradem Rücken bzw. aufgerichteter Wirbelsäule zu sitzen.

Meditationskissen sind ideal für alle Meditierenden, die Probleme haben, längere Zeit im Lotussitz zu sitzen oder die ihn noch nicht richtig beherrschen. Alternativ eignet sich auch ein Yogakissen. Unabhängig davon, für welche Variante Sie sich entscheiden, beide eignen sich für die Meditation oder für Yoga.

Es ist möglich im Sitzen oder im Liegen zu meditieren. Wenn Sie in einer Sitzposition meditieren möchten, wird Ihnen der Zafu, also das Sitzkissen, wertvolle Dienste leisten. Es hilft Ihnen dabei, Ihre Wirbelsäule aufzurichten. Dies geschieht völlig automatisch, wenn Sie im Schneidersitz oder im Lotussitz auf einem Meditationskissen sitzen. So wird es Ihnen leichter fallen, Ihre aufrechte Haltung beizubehalten.

Der Zafu unterstützt vor allem Anfänger dabei, einen schmerzfreien Sitz zu finden. Das Sitzkissen ist außerdem für Menschen geeignet, die Gelenkprobleme haben oder sich nur eingeschränkt bewegen können. Fortgeschrittene profitieren natürlich ebenfalls von einem Mediationskissen.. Zudem kann es auch für Yogaübungen verwendet werden, die im Sitzen durchgeführt werden.

Unterschiede zwischen den Meditationskissen

Sitzkissen sind in unterschiedlichen Formen erhältlich. Meistens sind sie rund. Es gibt sie jedoch auch als Rolle, rechteckig, oval oder in Halbmond Form.

Rund oder oval?

Dies ist die klassische Form und die wahrscheinlich beliebteste Form. Wenn Sie lieber etwas mehr Platz mögen, sind Sie mit einem ovalen Kissen gut beraten. Dieses können Sie auch hochkant aufstellen und für den Fersensitz nutzen.

Die Rollenform

Hierbei handelt es sich um Yogakissen, die meistens für Dehnungs- und Entspannungsübungen aus dem Yin-Yoga verwendet werden. Sie eignen sich hervorragend, um die Wirbelsäule zu dehnen.

Meditationskissen in Rechteckform

Diese werden auch als Pranayama Kissen bezeichnet. Sie eignen sich nicht nur zum Sitzen, sondern auch zum Anlehnen als Nackenstütze in liegenden Positionen oder als Unterlage für die Knie. Diese Kissen werden außerdem gerne bei einigen Atemübungen aus dem Yoga verwendet.

Halbmond Kissen

Diese sind ideal für den Schneidersitz oder im Lotus. Sichelförmige Kissen, die auch Hörnchen genannt werden, bieten den Vorteil, dass Sie die Füße ganz nahe am Körper ausrichten können. Sie werden zudem gerne von Menschen genutzt, die breitere Hüften haben.

Die unterschiedlichen Bezüge

Meditationskissen sind mit unterschiedlichen Bezügen erhältlich. Viele Bezüge sind mit einem Tragegriff ausgestattet. So lassen Sie sich leichter transportieren. Die Bezüge bestehen meistens aus Baumwolle und sind in vielen tollen Farben und Mustern erhältlich. Wichtig ist, dass Sie darauf achten, dass die Bezüge abnehmbar und waschbar sind.

Die unterschiedlichen Größen

Runde Kissen sind in Größen mit einem Durchmesser von 30 bis 36 cm erhältlich. Die Höhe variiert dabei zwischen 12 cm und 20 cm. Rechteckige Kissen sind 40 bis 70 cm lang und etwa 20 bis 30 cm breit, bei einer Höhe von etwa 12 cm.

Sichelförmige Kissen sind 40 bis 45 cm breit und 10 bis 12 cm hoch. Die Halbmond Variante ist 46 cm lang, 30 cm breit und 16 cm hoch. Yogarollen sind 65 cm lang und haben einen Durchmesser von 22 bis 27 cm.

Die Füllung

Die Füllung, auch Inlet genannt, kann ebenfalls unterschiedlich ausfallen. Sie kann aus Dinkelspelzen, Hirsespreu oder auch Buchweizenschalen bestehen. In Yogarollen befinden sich oft Kügelchen aus Schurwolle. Hochwertige Meditationskissen sind mit Materialien gefüllt, die der Bioqualität entsprechen. Diese passen sich zudem besonders gut an die Körperform an.

Empfehlenswert sind zum Beispiel Kissen mit Kapokfüllung. Hierbei handelt es sich um Fasern, die aus den Früchten des Seidenwollbaumes gefertigt werden. Kapok ist die pflanzliche Alternative zu Daunenfedern. Kapok enthält zudem Bitterstoffe, wodurch es antibakteriell ist.

Einige Sitzkissen verfügen über einen Reißverschluss, sodass Sie das Inlet des Kissens bei Bedarf mit einer anderen Füllung ausstatten können.

Für Reisen sind außerdem Reisekissen erhältlich. Diese sind aufblasbar und nehmen daher keinen Platz im Koffer weg, da sie sich leicht zusammenfalten und verstauen lassen. Durch ein spezielles Kammersystem sind sie sehr stabil.

Empfehlenswerte Meditationskissen

Gute Meditationskissen finden Sie unter anderem auf Amazon wie zum Beispiel folgende Modelle:

Das Lotuscrafts-Yogakissen verfügt über einen waschbaren Baumwollbezug und ist mit Dinkel gefüllt.

Lotuscrafts Yogakissen Meditationskissen Rund Lotus - Sitzhöhe 15cm - Waschbarer Bezug aus Baumwolle - Yoga Sitzkissen mit Dinkelfüllung - GOTS Zertifiziert
465 Bewertungen
Lotuscrafts Yogakissen Meditationskissen Rund Lotus - Sitzhöhe 15cm - Waschbarer Bezug aus Baumwolle - Yoga Sitzkissen mit Dinkelfüllung - GOTS Zertifiziert
  • YOGA MEDITATIONSKISSEN BESTSELLER - Das praktische und vielseitige Yoga Bodenkissen von Lotuscrafts ist ideal für die Anwendung in Meditationsräumen, Yogastudios, Therapiezentren oder als flexible Sitzgelegenheit.
  • INDIVIDUELLE SITZHÖHE - Das Meditationskissen ist 15cm hoch. Die Füllung aus Bio Dinkelspelz kann bei Bedarf jedoch ganz einfach angepasst werden. So findet jeder seine optimale Sitzhöhe.
  • ÖKOLOGISCH & BIO-ZERTIFIZIERT - Das GOTS Siegel des Meditations Sitzkissen garantiert den kontrolliert biologischen Anbau der Baumwolle, umweltschonende Färbung sowie faire und sichere Arbeitsbedingungen.
  • EINFACH WASCHBAR - Der Bezug aus Baumwolle (kbA) kann ganz einfach abgenommen werden und in der Waschmaschine gewaschen werden. Das Meditierkissen lässt sich so einfach reinigen.
  • GUT KOMBINIERBAR - Das runde Bodensitzkissen lässt sich optimal mit einer Zabuton Meditationsmatte kombinieren. Mit Matte und Kissen hat man somit eine noch bessere Unterstützung während der Meditation.

Beim Thaikissen handelt es sich um ein mit Kapok gefülltes Yogakissen. Es ist in vielen unterschiedlichen Farben und Mustern erhältlich.

Thaikissen Meditationskissen Nackenkissen 35x15x10 blau Kissen mit Füllung aus Kapok Yogakissen
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Thaikissen Meditationskissen Nackenkissen 35x15x10 blau Kissen mit Füllung aus Kapok Yogakissen
  • 100% Kapok Füllung
  • Größe ca. 35x15x10cm
  • Fest & formstabil
  • Perfekt für Yoga, Massage und als Meditationskissen
  • Handelsturm Kissen - geprüfte Qualität mit Originallabel

Das Leewadee Meditationsset besteht aus einem Zafu und einem Zabuton, also einer Meditationsmatte. Beide sind mit Kapok gefüllt und in vielen tollen Farben erhältlich.

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Leewadee Meditationsset Yogaset aus Meditationskissen Zafu und Sitzmatte Zabuton Ökologisches Naturprodukt, Kapok, braun grün
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Leewadee Meditationsset Yogaset aus Meditationskissen Zafu und Sitzmatte Zabuton Ökologisches Naturprodukt, Kapok, braun grün
  • komfortabel, formstabil und atmungsaktiv durch Einsatz natürlicher pflanzlicher Materialien. Perfekte Begleiter für Ihre meditativen Stunden. Bodenkissen Yogakissen Zafu mit Trageschlaufe. Praktisch: Meditationsunterlage / Zabuton Bodenmatte kann für Lagerung und Transport gerollt werden.
  • Unsere Meditationsprodukte sind mit neuem, unbehandeltem Kapok gefüllt, einer aus den Früchten eines tropischen Baumes gewonnenen Pflanzenfaser. Feste aber komfortable Polsterung, die gleichzeitig bequem ist und stützend wirkt.
  • Leewadee Zen Meditations Accessoires und Yin Yogautensilien in Premium-Qualität: doppelte Nähte für besonders lange Haltbarkeit! Hochwertiger Bezug in traditionellem Thai-Design.
  • Unser Original Leewadee Meditationszubehör, Zafukissen und Meditationsmatte, aus Thailand entsteht in liebevoller Handarbeit - und zwar verantwortungsvoll und nachhaltig im Rahmen des OTOP-Projektes Thailand
  • Maß Zafu Sitzkissen (rund - BxH): 40x40x20 cm; Maß Zabuton Bodenkissen (rechteckig - BxTxH): 69x78x4.5 cm; Material: Kapok; Farbe: braun grün

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Was ist DBT (dialektisch-behaviorale Therapie)? http://www.gardensofzen.com/was-ist-dbt-dialektisch-behaviorale-therapie/ http://www.gardensofzen.com/was-ist-dbt-dialektisch-behaviorale-therapie/#respond Thu, 23 May 2019 07:36:15 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14447 Bei der sogenannten dialektisch-behavioralen Therapie oder auch kurz DBT handelt es sich um eine spezielle Therapie, die von Marsha Linehan entwickelt wurde. Sie ist eine spezielle Form der Psychotherapie, die für Patienten mit einer Borderline-Störung entwickelt wurde. Entstehung der dialektisch-behavioralen Therapie (DBT) Marsha Linehan arbeitete viele Jahre lang mit Frauen zusammen, die an einer Borderline-Störung […]

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Bei der sogenannten dialektisch-behavioralen Therapie oder auch kurz DBT handelt es sich um eine spezielle Therapie, die von Marsha Linehan entwickelt wurde. Sie ist eine spezielle Form der Psychotherapie, die für Patienten mit einer Borderline-Störung entwickelt wurde.

Entstehung der dialektisch-behavioralen Therapie (DBT)

Marsha Linehan arbeitete viele Jahre lang mit Frauen zusammen, die an einer Borderline-Störung litten und suizidgefährdet waren. Durch ihre Erfahrungen mit den Frauen, entwickelte sie ein Behandlungskonzept, das unter anderem Elemente aus der Psychotherapie enthält wie die Verhaltenstherapie, Hypnotherapie und Gesprächstherapie. Das Behandlungskonzept fand großen Anklang und wurde bereits wissenschaftlichen Tests unterzogen, die zeigen, dass DBT eine sehr gute Therapie zur Behandlung der Borderline-Störung ist.

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Die unterschiedlichen therapeutischen Phasen

Seit Anfang der 1990er Jahre gibt es Psychotherapeuten in den USA und in Europa, die sich zu Arbeitsgruppen zusammengeschlossen haben und die DBT erfolgreich zur Behandlung der Borderline- Persönlichkeitsstörung anwenden. In der Therapie durchlaufen die Patienten verschiedene therapeutische Phasen mit verschiedenen Problemen. Hierzu zählen:

  • Phase 1: Suizidalität und Selbstschädigung
  • Phase 2: Bearbeitung traumatischer Erfahrungen
  • Phase 3: Problemfeld Integration und Wege zu neuer Identität

Phase 1

Bei Borderline haben die Patienten starke Probleme mit der Regulation ihrer Emotionen. Die Gefühle werden von den Patienten als gefährlich oder überwältigend empfunden. Viele Patienten lassen ihre Gefühle aus diesem Grund nicht mehr zu und fühlen sich deshalb wie ‚tot‘.

Um diese unangenehmen Gefühle zu bewältigen gehen viele Borderline-Patienten drastische Wege. Sie schaden sich selbst, haben Suizidgedanken oder unternehmen Suizidversuche. Die Patienten setzen sich gefährlichen Situationen aus wie zum Beispiel auf Bahngleisen laufen, auf Berge klettern ohne Sicherung usw. Das Aufsuchen von Extremsituationen automatisiert sich irgendwann und die Wirkung schwächt sich wie bei einer Alkoholsucht ab. Wenn der Patient zur Selbstverletzung, Suizidgedanken und ähnlichen neigt, müssen diese Probleme zuerst behandelt werden. Die Prozesse, die zu diesem Verhaltensmuster führen und die Therapie gefährden könnten, müssen besonders intensiv unter die Lupe genommen werden.

In der Phase 1 geht es unter anderem auch darum, belastende Lebensumstände in den Griff zu bekommen wie beispielsweise Probleme in der Familie, in der Partnerschaft und am Arbeitsplatz oder Essstörungen, Alkohol- und Drogenmissbrauch.

Phase 2

Betroffene mit einer Borderline-Störung waren in der Vergangenheit Situationen ausgesetzt, die sie alleine nicht bewältigen konnten. Dadurch können sie Dissoziationen und Flash-backs erleiden. Diese sind ein Zeichen für traumatische Erlebnisse, die nicht oder nur unzureichend verarbeitet wurden. Bevor die Phase 2 angegangen wird, ist es wichtig, dass der Patient in der Psychiatrie erst mit Hilfe eines erfahrenen Traumatherapeuten die Problemfelder aus der Phase 1 bewältigt hat.

Phase 3

In dieser Phase erlernt der Patient in der Klinik neue Fertigkeiten und Strategien, die ihn seine Lebendigkeit spüren lassen. Der Patient lernt alte Verletzungen zu akzeptieren. Es ist ratsam in dieser Phase eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen.

Das Fertigkeitentraining mit DBT

In der DBT durchläuft der Borderline-Patient ein Fertigkeitentraining, das sich auf fünf Module aufteilt:

Die innere Achtsamkeit

In diesem Modul lernt der Patient sich selbst zu spüren und wahrzunehmen. Der Patient soll sich in Situationen sicher fühlen können, ohne diese zu bewerten oder sich selbst klein zu machen. Der Betroffene findet dadurch einen besseren Abstand zu der Situation.

Der Selbstwert

In diesem Modul lernt der Patient seine Wahrnehmung für dysfunktionale Einstellungen zu stärken, die er sich selbst gegenüber hat. Sinnvolle Einstellungen und das Training auf der Verhaltensebene sind sehr hilfreich. Der Borderline-Patient lernt sich selbst gegenüber fair zu bleiben und mit sich selbst ins Reine zu kommen.

Der Umgang mit Gefühlen

Durch Gefühle ist es uns möglich zu handeln, ohne dass wir darüber nachdenken. Wahrnehmungsstörungen können jedoch dazu führen, dass wir unsere Gefühle nicht mehr richtig wahrnehmen und sie falsch interpretieren. Dies führt wiederum zu unerträglichen Unruhe- und Angstzuständen. Der Patient wird von seinen Gefühlen überwältigt. In diesem Modul lernt der Betroffene seine Gefühle zu regulieren.

Die Stresstoleranz

Wenn ein Mensch unter starkem Stress steht, ist es ihm kaum noch möglich, logisch zu denken oder zu handeln. In diesem Fall können dissoziative Gefühle auftreten. Die Patienten neigen dann häufig dazu, sich selbst zu verletzen oder aggressiv zu werden. Der Drang kann so stark werden, dass er unkontrollierbar ist. Durch sogenannte Skills, also Fertigkeiten, lernt der Patient den Stress gezielt abzubauen. Dies gelingt unter anderem durch die Aktivierung starker Sinnesreize, die dabei helfen, sich neu zu orientieren.

Die zwischenmenschlichen Fertigkeiten

Der Patient lernt, wie er seine eigenen Ziele und Wünsche realisieren kann, ohne dass dadurch soziale Beziehungen in die Brüche gehen. Menschen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung lernen ihre Grenzen zu entdecken und aufzuzeigen. Außerdem lernen sie, wie sie mit schwierigen Beziehungen umgehen können.


Typische Fragen zum Thema Achtsamkeit

Wir haben typische Fragen, die uns oft erreichen, zusammen getragen. Wenn Ihre Frage noch nicht dabei ist, dann freuen wir uns auf einen Kontakt.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit (oder in Englisch: Mindfulness) heißt, seine Emotionen, Handlungen, Gedanken und Physis bewusst wahrzunehmen und jeden Gedanken mit offenen Armen zu begrüßen. Es heißt nicht, Tagträumen nachzuhängen oder sich Sorgen über die Zukunft zu machen, sondern aktiv im Hier und Jetzt zu sein.

Wo wird DBT angeboten?

DBT wird von einigen großen Psychiatrischen Kliniken angeboten sowie von spezialisierten niedergelassenen Ärzten. Wie bei den meisten Therapieformen ist es auch bei DBT wichtig einen Therapeuten in seiner Nähe zu finden. Generell empfehlen wir gerne die LVR Kliniken mit Standorten in Bonn, Köln, Langenfeld, Mönchengladbach, Bedburg-Hau, Essen, Viersen, Düsseldorf und Düren, sowie die Charité in Berlin.

Was ist innere Achtsamkeit?

Die innere Achtsamkeit ist ein wichtiger Teil von DBT (der dialektisch-behavioralen Therapie), welche zumeist bei Borderline Erkrankungen eingesetzt wird. In diesem Modul lernt der Patient sich selbst zu spüren und wahrzunehmen. Der Patient soll sich in Situationen sicher fühlen können, ohne diese zu bewerten oder sich selbst klein zu machen. Der Betroffene findet dadurch einen besseren Abstand zu der Situation.

Ich glaube ich habe eine Depression, wie kann ich mir sicher sein?

Absolute Gewissheit können Sie natürlich nur von einem entsprechend ausgebildeten Arzt bekommen, aber eine erste Indikation können Sie auch schon von Zuhause bekommen. Am geeignetsten sind dafür Depressions Selbsttests, die auch von Ärzten anerkannt wurden oder veröffentlicht wurden. Wir von Gardens of Zen haben so einen und es gibt ihn kostenlos zu unserem E-Book und Taschenbuch dazu! Er wurde nach dem BDI-II Standard entwickelt und wird international von Ärzten anerkannt

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Emma. Die Geschichte der Depression hinter dem breiten Lächeln. http://www.gardensofzen.com/emma-die-geschichte-von-depressionen-hinter-dem-breiten-laecheln/ http://www.gardensofzen.com/emma-die-geschichte-von-depressionen-hinter-dem-breiten-laecheln/#respond Tue, 21 May 2019 09:10:34 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14405 Habe ich Ihnen schon einmal von Emma* erzählt? Emma ist eine ehemalige Mitschülerin von mir. Sie hätten jeden in der Schule fragen können was mal aus Emma wird. Wirklich, egal wen und Sie würden die gleiche Antwort bekommen: “Aus der wird mal was ganz Großes!”. Ich muss Ihnen also nicht sagen, dass sie eine ehrgeizige, […]

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Habe ich Ihnen schon einmal von Emma* erzählt?

Emma ist eine ehemalige Mitschülerin von mir. Sie hätten jeden in der Schule fragen können was mal aus Emma wird. Wirklich, egal wen und Sie würden die gleiche Antwort bekommen: “Aus der wird mal was ganz Großes!”.

Ich muss Ihnen also nicht sagen, dass sie eine ehrgeizige, intelligente und motivierte junge Frau war. Emma war immer frohen Mutes und half jedem mit einem breiten Grinsen auf den Lippen wenn man sie drum bat. Bis sich etwas ihrem Leben änderte.

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Das Studium, die neue Umgebung, die vielen Ansprüche die an sie gestellt wurden, wurden einfach zu viel für sie.

Sie ging nicht mehr zu ihren Vorlesungen, verlor Anschluss an der Uni und der Kontakt zu ihren ehemaligen Freunden wurde immer spärlicher bis er ganz abbrach.

“Ich schaff das nicht”, “Ich will nicht mehr” und “Ich bin nicht gut genug” waren tägliche Gedanken von Emma. Ja, selbst das Aufstehen aus dem Bett gelang ihr nach einiger Zeit nicht mehr.

Ihr breites Grinsen für das wir sie alle kannten war verschwunden.

Emma war gefangen in dem endlosen Kreis an depressiven, traurigen Gedanken und somit unachtsam. Sie konnte nicht auf die Art ihrer Empfindungen achten, sie war viel zu beschäftigt die Empfindungen zu fühlen.

Irgendwann reichte es Emma. Sie sah ein, dass etwas nicht stimmte. Und das war der Tag an dem sie achtsam mit sich selbst wurde.

Natürlich wusste sie es da noch nicht, aber sie war es. Sie hat sich Zeit genommen und ihre Gefühle wahrgenommen. Ohne sie zu beurteilen. Emma ist klar geworden, dass sie länger als sonst traurig war und dass ihr Körper müde und erschöpft war obwohl sie sich kaum aus dem Bett bewegte.

Auch wenn sie damals nichts mit Achtsamkeit am Hut hatte, war sie unbewusst achtsam.

Diese Erkenntnis gab ihr ein wenig ihrer Stärke zurück. Sie nahm all ihren Mut und all ihre Kräfte zusammen und versuchte daraufhin Hilfe bei ihrer Familie zu suchen. Sie erzählte ihnen von der ständigen Traurigkeit, der Angst den Erwartungen nicht gerecht zu werden und ihren schmerzenden Selbstzweifeln.

Glücklicherweise, stieß sie Zuhause auf viel Verständnis. Ihre Eltern unterstützen Sie darin einen kompetenten Psychologen zu finden, der sie mit einer Depression diagnostizierte und ihr zu einer Therapie riet.

Besagter Psychologe half ihr, ihr Leben komplett umzukrempeln. Er empfahl ihr sich mit Achtsamkeit zu beschäftigen “10 Minuten am Tag, Emma. Das reicht für den Anfang”.

Anfangs war Emma – wie ich zugegebenerweise auch – skeptisch, doch nachdem sie routinierter mit den Achtsamkeitsübungen wurde, merkte sie wie gut es ihr tat. Und ja, mittlerweile ist Emma wieder ganz die “Alte”.

Ich will ehrlich mit Ihnen sein, es ist schon ein paar Wochen her, seit ich mit Emma über diesen Beitrag gesprochen habe und ihr Löcher in den Bauch gefragt habe. 

Vor gut einer Woche, saß ich also in einem Café, trank meinen Cappuccino und schrieb Emmas Geschichte. Doch dann fiel mir auf: Moment. Wie praktiziert Emma Achtsamkeit? Was für Übungen macht sie?

Ist das nicht genau das was Betroffenen helfen würde? 

Ich schloss mein Blogprogramm und öffnete Whatsapp, um ihr folgende Nachricht zu schreiben: 

“Hey Emma, Wie praktizierst du jetzt eigentlich genau Achtsamkeit? Hast du Hilfsmittel? Ich glaube das wäre für meine Leser fast mit am interessantesten.” 

Ein paar Stunden später erhielt ich auch schon eine detaillierte Antwort. Ich konnte herauslesen, dass ihr am meisten an ihrem “Achtsamkeits Tagebuch” lag. 

“Jeden Abend schreibe ich mir auf warum ich dankbar für diesen Tag bin, wie ich achtsam war und was schlecht lief. Morgens schreibe ich mir dann auf wie ich mir vornehme achtsam zu sein und was ich heute erreichen will. Ich weiß nicht wieso, aber es befreit meinen Kopf ungemein.”

Morgens den Tag achtsam planen. Abends achtsam reflektieren. 10 Minuten Zeitaufwand und doch so einen Effekt. Ich war begeistert. 

Doch wieso erzähle ich Ihnen das alles?

Ganz einfach: Ich dachte mir wenn Achtsamkeit Emma geholfen hat mit Ihrer Depression besser umzugehen und Ihre depressiven Episoden zu minimieren, wieso sollte es nicht auch anderen helfen?

So entstand: “Mit Achtsamkeit aus der Krise”.

Ich wollte einen Ratgeber schreiben der Betroffenen hilft depressive Symptome nachhaltig zu lindern und Angehörige informiert (denn es hat nicht jeder das Glück eine verständnisvolle Familie zu haben).

Der Ratgeber sollte außerdem Menschen helfen die das Gefühl haben depressiv zu sein, herausfinden zulassen ob sie es wirklich sind. Denn oftmals verwechseln Menschen Traurigkeit mit Depressionen.

Lassen Sie mich da direkt vorweg sagen: wir sind alle mal traurig und das ist gut so. Nur so können wir die verschiedenen Höhen und Tiefen erleben, die das Leben so lebenswert machen. 

Aber auch Traurigkeit ist nur im Maße normal. Das ist der Grund wieso der Ratgeber einen Depressions Selbsttest beiliegt. Jeder Leser kann in der Sicherheit seines Zuhauses herausfinden wie wahrscheinlich eine Depression bei ihm ist. Und sollte das Ergebnis auf eine Depression hindeuten kann der Leser mit diesem Test zum Arzt gehen und sich die richtige Hilfe suchen, denn der Test ist von Ärzten weltweit anerkannt.

Emmas Erfahrung habe ich mir auch sehr zu Herzen genommen und wollte dem Ratgeber Übungen beifügen die man direkt von Zuhause praktisch umsetzen kann. “Aber nicht jeder wird ein Fan des Tagebuchs sein” dachte ich mir. Und genau darum hat “Mit Achtsamkeit aus der Krise” verschiedene Übungen und Vorlagen: Damit jeder seinen Favorit finden kann.

Ich hoffe Ihnen gefällt der Ratgeber, noch mehr hoffe ich allerdings, dass er Betroffenen so gut hilft, wie Emma die Achtsamkeit geholfen hat. 

Aber sagen Sie es mir: Habe ich mein Vorhaben einen hilfreichen Ratgeber für Betroffene, Depressions “Verdächtige” sowie Angehörige zu schreiben erfolgreich umgesetzt?

*Emma ist natürlich nicht ihr richtiger Name um ihre Privatsphäre zu schützen haben wir ihr ein Pseudonym gegeben.


Das Buch gibt es übrigens nicht nur als E-Book sondern auch als Taschenbuch bei Amazon zu kaufen:

Mit Achtsamkeit aus der Krise: Selbsthilfe Ratgeber: depressive Symptome
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Mit Achtsamkeit aus der Krise: Selbsthilfe Ratgeber: depressive Symptome
  • Lea Banger
  • Publisher: Independently published
  • Taschenbuch: 92 pages

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Achtsamkeit in der Pflege http://www.gardensofzen.com/achtsamkeit-in-der-pflege/ http://www.gardensofzen.com/achtsamkeit-in-der-pflege/#respond Thu, 16 May 2019 08:00:45 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14392 Der Alltag in Pflegeberufen kann sehr stressig sein. Umso wichtiger ist es, mehr Achtsamkeit in die Pflege zu bringen. Dabei geht es sowohl um einen selbst als auch um die zu pflegenden Menschen. Manchmal fehlt einem vielleicht auch die Geduld, wenn der Pflegende nicht so mithelfen kann, wie gewünscht oder sich verweigert. Mit etwas Übung […]

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Der Alltag in Pflegeberufen kann sehr stressig sein. Umso wichtiger ist es, mehr Achtsamkeit in die Pflege zu bringen. Dabei geht es sowohl um einen selbst als auch um die zu pflegenden Menschen. Manchmal fehlt einem vielleicht auch die Geduld, wenn der Pflegende nicht so mithelfen kann, wie gewünscht oder sich verweigert. Mit etwas Übung nimmt man diese Probleme gelassener hin und bringt den Klienten und sich selbst gegenüber mehr Empathie auf. Aber was bedeutet Achtsamkeit in der Pflege und wie bringt man sie in den Pflegealltag? Darum soll es im heutigen Blogbeitrag gehen.

Achtsamkeit in der Pflege vermeidet Fehler

Es ist Ihnen als Pflegekraft bestimmt auch schon mal passiert, dass Sie das falsche Zimmer eines Klienten aufgesucht haben und Sie zum Waschlappen gegriffen haben, anstatt eine Wunde zu versorgen. Solche Fehler passieren in der Pflege immer wieder. Aus diesem Grund ist Achtsamkeit in der Pflege besonders wichtig. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihnen alles über den Kopf wächst, sollten Sie sich einen Augenblick Zeit nehmen und bewusst in sich hinein spüren. Für diesen Zweck gibt es verschiedene Achtsamkeitsübungen, die Ihnen Ihre Gedanken und Ihr Körpergefühl bewusst machen. Durch diese Übungen können Sie Ihr und das Wohlbefinden Ihrer Klienten steigern. Schließlich fühlen sie sich gleich viel wohler, wenn sie sich in guten Händen wissen.

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Machen Sie sich locker

Wenn Sie Patienten heben müssen, haben Sie bestimmt häufiger mit Verspannungen zu tun. Dies passiert allerdings auch, wenn Sie viel Stress haben. In der stationären Pflege geht es nur selten ruhig zu. Um nicht den Kopf zu verlieren, ist es wichtig, dass Sie gut für sich sorgen. Denn nur wenn Sie gut für sich sorgen, können Sie auch für andere gut sorgen. Schließlich sind Menschen Menschen und sollten auch so behandelt werden und nicht wie Güter vom Fließband.

Atmen Sie während der Arbeit immer mal wieder tief ein und aus. Lassen Sie Schultern herunter fallen. Dadurch werden Sie lockerer und sogar die oftmals rasenden Gedanken kommen wieder zur Ruhe. So gehen Sie gleich viel entspannter mit Ihren Klienten und sich um.

Sehen Sie den Menschen hinter der Krankheit

Es ist wichtig, dass Sie nicht nur die Krankheiten wie Demenz oder körperlichen Einschränkungen Ihrer Klienten sehen, sondern den Menschen dahinter. Genauso individuell wie jeder Mensch ist, sollte auch die Pflege sein. Achtsamkeit in der Pflege bedeutet also auch, den Menschen mit all ihren Facetten gegenüber bewusst und achtsam zu sein.

Gute Planung ist alles

Bei der achtsamen Pflege geht es nicht nur darum, einen achtsamen Umgang mit den Klienten und sich selbst zu pflegen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil ist die Planung Ihres Arbeitsalltags. Planen Sie den Pflegealltag bewusst. Planen Sie bereits einen Tag im Voraus, was Sie alles zu tun haben. So schleichen sich weniger Fehler ein und Sie können sich besser auf die Bedürfnisse Ihrer Klienten einlassen. So gehen Sie aufmerksamer und bewusster an die Arbeit.

Achtsamkeit in der Pflege bedeutet Bedürfnisse erkennen

Pflegen Sie eine intensive Beziehung zu Ihren Klienten. So wird es Ihnen leichter fallen zu erkennen, welche Bedürfnisse er hat. Sie können sich auf das Wesentliche konzentrieren und lassen alles was überflüssig ist weg. Sie müssen nicht nach Schema F arbeiten.

Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie mehr Achtsamkeit in die Pflege bringen können, sollten Sie regelmäßige Übungen machen, die sie achtsamer werden lassen. Die AWO NRW bietet hierfür spezielle Kurse an, die sich mit der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion nach Jon Kabat-Zinn beschäftigen. Sie lernen dadurch, wie Sie Ihren Stresspegel senken können. Es werden zudem auch Kurse angeboten für Menschen, die depressive Episoden erlitten haben, an Angststörungen, chronischen Schmerzen, Burnout und ähnlichen Beschwerden leiden.

Sie können sich dort mit anderen Betroffenen und Pflegekräften austauschen. Sie sorgen auf diese Weise für ein starkes Miteinander und Füreinander.

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Was ist eine Achtsamkeitsmassage? http://www.gardensofzen.com/was-ist-eine-achtsamkeitsmassage/ http://www.gardensofzen.com/was-ist-eine-achtsamkeitsmassage/#respond Thu, 16 May 2019 07:56:42 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14396 In den Medien wird immer mehr über die sogenannte Achtsamkeit berichtet. Nun gibt es seit einigen Jahren auch die Achtsamkeitsmassage. Aber was versteht man darunter? Wie wird sie durchgeführt und für welche Personengruppen ist die Achtsamkeitsmassage geeignet? Diese Fragen werden im heutigen Beitrag beantwortet. Achtsamkeit mit Massage Bei der sogenannten Achtsamkeitsmassage handelt es sich um […]

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In den Medien wird immer mehr über die sogenannte Achtsamkeit berichtet. Nun gibt es seit einigen Jahren auch die Achtsamkeitsmassage. Aber was versteht man darunter? Wie wird sie durchgeführt und für welche Personengruppen ist die Achtsamkeitsmassage geeignet? Diese Fragen werden im heutigen Beitrag beantwortet.

Achtsamkeit mit Massage

Bei der sogenannten Achtsamkeitsmassage handelt es sich um eine spezielle Art der Massage, die Achtsamkeitsübungen mit Berührungen und einer Massage vereint. Die Achtsamkeitsmassage ist eine meditative Massage. Durch sie wird die Achtsamkeitspraxis sehr stark vertieft. So lassen sich die positiven Effekte der Achtsamkeit zusätzlich verstärken.

Bei einer herkömmlichen Massage geht es für gewöhnlich darum, sich zu entspannen oder darum, bestimmte Muskelgruppen oder das Bindegewebe zu lockern. Bei der Achtsamkeitsmassage geht es einzig und allein um eine intensive Körpererfahrung, die Elemente der Achtsamkeit beinhaltet. Durch dieses Erleben können eingefrorene Muster in Ihnen, sowie tiefe körperlich-zellulär geprägte Mechanismen, wieder aufgehoben werden. Sie können durch diese Form der Meditation eine Befreiung von einengenden Mustern erfahren und dadurch neue Kraft schöpfen.

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Wenn Sie bereits erste Erfahrungen mit Achtsamkeitsübungen gesammelt haben, werden Sie sicherlich festgestellt haben, dass Sie immer wieder auf körperliche und seelische Widerstände treffen. Diese können durch eine Achtsamkeitsmassage aufgehoben werden. Sie setzen neue Energien frei und können von alten und vielleicht negativen Erfahrungen loslassen.

Die Kraft der Berührung

Bei der Achtsamkeitsmassage verbindet sich der Massierende mit der zu massierenden Person, indem er achtsame Berührungen durchführt. Durch diese werden wir indirekt wieder an unsere ersten Lebensmonate erinnert. Schließlich waren die ersten Monate durch die Berührungen der Eltern geprägt.

Vielleicht fehlten Ihnen diese Berührungen in der Vergangenheit oder Sie wurden zu wenig berührt. Durch die Achtsamkeitsmassage bekommen Sie diese fehlenden Berührungen und kommen in einen Zustand tiefster Vertrautheit. Sie werden das Gefühl haben, bei sich angekommen zu sein. Sie werden sozusagen ein Zuhause in sich finden. Diese Erfahrung können Sie auch durch Achtsamkeitsübungen machen. In Kombination mit den achtsamen Berührungen ist dieser Effekt jedoch noch viel stärker. Die Achtsamkeitsmassage bietet daher ein sehr großes Potential.

Wer hat die Achtsamkeitsmassage erfunden?

Die Achtsamkeitsmassage basiert auf der etwa 30 Jahre langen praktischen Erfahrung von Andreas Stötter. Er verbindet dadurch spirituelles Wissen, psychologische Erkenntnisse und das intuitive körperliche Erleben.

Stötter entwickelte zusammen mit Verena Mayr in jahrzehntelanger Praxiserfahrung das sogenannte Insightouch. Hierbei handelt es sich um eine achtsamkeitsbasierende Körperarbeit. Sie wirkt ganzheitlich und integrativ. Sie vereint Achtsamkeit mit Berührung.

Insight bedeutet Einblick oder Einsicht. Während der Achtsamkeitsmassage richtet man seinen Blick also nach innen auf seine geistigen Aktivitäten. Touch bedeutet Berührung. Die Berührungen können bei der Achtsamkeitsmassage, obwohl sie sehr sanft sind, unter die Haut gehen.

Eine langsame Massage

Die Achtsamkeitsmassage ist eine sehr langsame Massage. So fällt es Ihnen leichter, den Bewegungen aufmerksam zu folgen. Gleichzeitig kann durch diese Art der Massage eine erhöhte Aufmerksamkeit erreicht werden. Sie kennen bestimmt das Gefühl, wenn Ihr Geist im Autopiloten läuft. Sie denken in diesem Fall ständig an die Zukunft oder an Themen aus der Vergangenheit. Durch die Achtsamkeitsmassage gelangen Sie wieder in das Hier und Jetzt. Die Massage harmonisiert außerdem den Energiefluss. Im Alltag verlieren Sie einen Großteil Ihrer Kraft durch Freunde, Familie, Menschen und den Beruf. Die Achtsamkeitsmassage gibt Ihnen diese Kraft wieder zurück. Sie ist für alle Menschen geeignet, die alte Themen bearbeiten möchten, die sich kraftlos fühlen, ihr Urvertrauen verloren haben oder endlich wieder bei sich und in der Gegenwart ankommen möchten. Sie hilft allen Menschen, die sich gestresst fühlen oder an Stresssymptomen leiden.

Wie funktioniert die Achtsamkeitsmassage?

Durch Stress können viele verschiedene körperliche und seelische Symptome hervorgerufen werden wie zum Beispiel:

  • Kopfschmerzen
  • Müdigkeit
  • Verspannungen
  • Muskuläre Probleme
  • Ängste
  • Stimmungsschwankungen

Und ähnliche. Bei der Achtsamkeitsmassage werden die Psyche und der Körper wieder miteinander in Einklang gebracht. Die meditative Massage packt die Verspannungen und körperlichen Beschwerden also direkt an der Wurzel und behandelt nicht nur die Symptome.

Bei der Achtsamkeitsmassage werden Sie dazu angeleitet, Ihren Körper bewusst wahrzunehmen. Dabei schalten Sie automatisch alle Gedanken bezüglich der Zukunft und der Vergangenheit ab. Sie kommen also unweigerlich im Hier und Jetzt, in der Gegenwart, an.

Die meisten Menschen leiden unter Gedankenkreisen. Die Gedanken drehen sich dabei stets um die Vergangenheit oder die Zukunft. Solche Gedanken können krank machen und Stress erzeugen, der sich wiederum negativ auf den Körper auswirkt. Berührungen werden intensiv wahrgenommen. Gleichzeitig schüttet Ihr Körper Glückshormone aus, wenn Sie sanft berührt werden. Dies wirkt sich natürlich auch positiv auf Ihr Wohlbefinden aus. Nach einer gewissen Zeit verändert sich sogar die innere Einstellung. Sie fühlen für andere Menschen und für sich mehr Empathie.

Alte Denkmuster verlieren sich

Durch die Achtsamkeitsmassage lassen sich alte Denkmuster aufbrechen. Negative Erfahrungen, die in der Vergangenheit gemacht wurden, werden durch die meditative Massage durch positive Erfahrungen ersetzt.

Durch die Meditation während der Massage, werden Körper, Geist und Seele wieder miteinander in Einklang gebracht. Durch die Körperwahrnehmung werden zudem verspannte Körperpartien gelockert, wodurch auch die seelische Anspannung abfällt.

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Mika – Eine Geschichte von Angststörungen und zu vielen Emotionen http://www.gardensofzen.com/mika-eine-geschichte-von-angststoerungen-und-zu-vielen-emotionen/ http://www.gardensofzen.com/mika-eine-geschichte-von-angststoerungen-und-zu-vielen-emotionen/#respond Tue, 14 May 2019 07:40:28 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14303 Leiden Sie an Depressionen oder Angststörungen? Haben Sie von Achtsamkeit gehört aber glauben noch nicht wirklich daran, dass es Ihnen helfen könnte? Dann ist dieser Artikel genau das richtige für Sie, denn wir erzählen Ihnen die Geschichte der Mika Brzezinski. Und wie sie Achtsamkeit gegen ihre Angststörungen eingesetzt hat. Mika und Angststörungen Mika Brzenzinksi ist […]

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Leiden Sie an Depressionen oder Angststörungen? Haben Sie von Achtsamkeit gehört aber glauben noch nicht wirklich daran, dass es Ihnen helfen könnte? Dann ist dieser Artikel genau das richtige für Sie, denn wir erzählen Ihnen die Geschichte der Mika Brzezinski. Und wie sie Achtsamkeit gegen ihre Angststörungen eingesetzt hat.

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Mika und Angststörungen

Mika Brzenzinksi ist Mutter von zwei Teenagern. Neben dem Vollzeit Job als liebende Mutter schrieb sie Bücher und produzierte die Kunst Ausstellungen ihrer Mutter. Sie kümmerte sich um ihre Eltern, die zunehmend gesundheitliche Probleme bekamen, sie war Gastgeberin einer politischen Live-Show für mindestens drei Stunden täglich und trat auf Live-Events und Shows auf. Und das alles während sie eine unschöne und quälende Scheidung durchmachte.

Anstatt zum Sport zu gehen, lief sie durch die Straßen in Jogginghose und wimmerte vor sich hin. Ihre Emotionen waren unkontrollierbar und zu extrem. Kleinste Veränderungen schmissen ihre Emotionen komplett durcheinander. Zusätzlich bekam sie zunehmend Schlafprobleme.

Obwohl Mika immer auf Achse war und viel zu tun hatte antwortete sie allem und jedem innerhalb von Sekunden. Ihre Kinder baten sie um eine Sache und sie tat drei. Und das war okay, dachte sie.

Mika versteckte sich hinter der Illusion, dass nichts falsch sein könnte mit ihr, denn sie war ja extrem produktiv. Obwohl sie zugleich ein physischer Haufen Elend war.

Wer hat schon 3 Minuten?

Eines Tages wurde ihr die Dialektisch-Behaviorale Therapie empfohlen. Einige ihrer Familienmitglieder hatten sie bereits ausprobiert und konnten ihr nur gutes Berichten.

Die Dialektisch-Behaviorale Therapie (DBT) wurde in den achtziger Jahren von Marsha M. Linehan als störungsspezifisches Konzept zur Behandlung von chronisch suizidalen PatientInnen mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) entwickelt. Die Basis der DBT stellt die kognitive Verhaltenstherapie dar.

Dachverband DBT

Anfangs fiel es ihr extrem schwer ihre Beziehung zu allem und jedem zu verändern und sie glücklicher, freudiger und natürlich auch achtsamer zu machen.

Zu Beginn ihrer Therapie bat ihre Therapeutin sie die App “Headspace” runterzuladen (eine der Achtsamkeitsapps).

Mika dachte sich “Wer hat schon 3 Minuten? Ich sicherlich nicht!”

Drei Monate nach der Bitte ihrer Therapeutin, hatte sie die App noch immer nicht.

Ihre Therapeutin sagte ihr daraufhin, dass sie sich 5 Minuten am Tag für sich nehmen muss. 5 Minuten – morgens bevor der Tag beginnt und ihr Kopf anfängt mit ihr zu kommunizieren.

Sie erklärte Mika die Atmen Übung zum achtsamen aufstehen. Wie sie achtsam mit ihren Gedanken umgehen kann und dass sie ihre Gedanken nicht verurteilen darf. (Diese Übung und weitere können Sie übrigens hier kostenlos nachlesen)

Zu Beginn hat es sich komisch für Mika angefühlt. Erzwungen und unnatürlich aber mit der Zeit hat sich ihr Körper und Geist daran gewöhnt achtsamer zu werden.

So hat Mika angefangen Achtsamkeit in Ihren Alltag einzubauen und langsam immer achtsamer zu werden.

Achtsamkeit hilft!

Mittlerweile praktiziert Mika täglich Achtsamkeit. Wenn sie joggen geht wird weder Musik gehört, noch telefoniert oder getexted. Sie konzentriert sich auf die Gegenwart, das Rennen und die Empfindungen ihres Körpers.

Sie hat die Achtsamkeit Wirkung für sich entdeckt und sagt, dass es ihr hilft ihre Emotionen und Angststörungen in den Griff zu kriegen.

Dies sind verwirrende Zeiten für Kinder und auch für Erwachsene. Soziales und emotionales Training zusammen mit Achtsamkeit ist in unserer Gesellschaft ein dringendes Bedürfnis.

Mika Brzenzinksi (Übersetzung von Gardens of Zen)

Um es in Mikas Worten auszudrücken: “I am a true Believer“.

Sind Sie es auch schon? Oder werden Sie es noch? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen.

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Was ist der Sonnengruß? http://www.gardensofzen.com/was-ist-der-sonnengruss/ http://www.gardensofzen.com/was-ist-der-sonnengruss/#respond Wed, 08 May 2019 10:00:34 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14328 Beim sogenannten Sonnengruß handelt es sich um eine Yoga-Übung, die auch Ihrer Achtsamkeit helfen wird. Im Sanskrit wird diese Übung als Surya Namaskar bezeichnet. Aber woher stammt der Sonnengruß und was ist das Besondere an ihm? Diese und mehr Fragen werden im heutigen Beitrag beantwortet. Aller Anfang ist schwer Der Sonnengruß ist eine Übungsabfolge, die […]

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Beim sogenannten Sonnengruß handelt es sich um eine Yoga-Übung, die auch Ihrer Achtsamkeit helfen wird. Im Sanskrit wird diese Übung als Surya Namaskar bezeichnet. Aber woher stammt der Sonnengruß und was ist das Besondere an ihm? Diese und mehr Fragen werden im heutigen Beitrag beantwortet.

Aller Anfang ist schwer

Der Sonnengruß ist eine Übungsabfolge, die aus 12 Asanas, also aus 12 Körperübungen besteht. Zu Beginn fällt es vielen Yoga-Anfängern noch schwer, den Übungen zu folgen. Schließlich werden bei der Übungsabfolge, die Bewegungen mit dem Atem synchronisiert. Trotzdem lohnt es sich am Ball zu bleiben. Die Übungen gehen nach einer Zeit in Fleisch und Blut über. Zudem haben sie eine positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele.

Welche Wirkung hat der Sonnengruß?

In der indischen Gelehrtensprache wird der Sonnengruß als Surya Namaskar bezeichnet. Surya ist die Sonne und Namaskar der Gruß. Manchmal wird der Sonnengruß auch als Sonnengebet bezeichnet und gerne morgens zum Sonnenaufgang durchgeführt. Die Übungen versprechen viele positive Wirkungen. Hierzu zählen unter anderem:

  • Ein besserer Start in den Tag
  • Mehr Kraft und Energie für den Körper
  • Gutes Ganzkörper-Training
  • Gutes Herz-Kreislauf-Training
  • Aktiviert und trainiert die Bauchmuskulatur
  • Löst Verspannungen
  • Öffnet die Schultern und die Hüften
  • Hilft bei der Vermeidung von Körperfehlhaltungen
  • Der Körper wird gedehnt
  • Fördert die Konzentration
  • Ist eine abwechslungsreiche Kombination aus Vorbeugen, Rückbeugen und Umkehrhaltungen
  • Ist Meditation in Bewegung
  • Die inneren Organe werden massiert
  • Die Atemräume werden erweitert
  • Das Atemvolumen verbessert sich

Es lohnt sich also, die Übungen durchzuführen. Die Übungen sollten möglichst auf nüchternen Magen durchgeführt, am besten direkt nach dem Aufstehen. Vor dem Sonnengruß sollte auch kein Kaffee getrunken werden, da dieser zu Herzrasen führen kann. Wichtig ist außerdem, dass man sich nicht nur von den Übungen anleiten lässt, sondern seinem persönlichen Atemrhythmus folgt.

Die Übungsabfolge des Sonnengrußes

Bei den Übungen ist es wichtig, dass der Atem mit den Bewegungen synchronisiert wird. Dabei beginnt man mit der Atmung, worauf die Bewegung folgt. Wenn die Bewegung gestoppt wird bzw. die Übung zu Ende ist, stoppt auch die Atmung. Es ist wichtig, dass die Bewegungen kontrolliert und gleichmäßig durchgeführt werden. Der Atem und die Bewegungen sind dementsprechend ruhig und gleichmäßig.

Tadasana – Die Berghaltung

Bei dieser Übung steht man aufrecht, wobei die Füße Hüftbreit auseinander stehen. Die Hände werden vor dem Herzen zusammengeführt. Nun kommt man einen Moment zur Ruhe und bereitet sich innerlich auf den Sonnengruß vor. Spüren Sie Ihren Körper und Ihren Atem.

Urdhva Hastasana – Das Einatmen

Beim Einatmen werden die Arme nach oben gehoben. Die Schultern werden dabei entspannt, indem Sie sie nach unten und hinten ziehen.

Uttanasana – Das Ausatmen in der stehenden Vorbeuge

Beim Ausatmen erfolgt eine stehende Vorbeuge. Hierbei kippen Sie Ihr Becken nach vorn und unten in die Vorbeuge. Die Beine sind dabei leicht gebeugt und die Hände bzw. Finger berühren den Boden.

Ardha Uttanasana – Das Einatmen in der halben Vorbeuge

Schauen Sie leicht nach oben und machen Sie Ihren Rücken lang und gerade. Achten Sie dabei darauf, dass Sie Ihre Halswirbelsäule nicht überstrecken. Viele Menschen haben verkürzte Beinrückseiten, weshalb es vielen Anfängern schwer fällt, den Rücken in dieser Position zu halten. Bleiben Sie auf den Fingerkuppen, halten Sie Ihre Beine etwas gebeugter und üben Sie keinen Druck auf sich aus. Der Körper muss sich erst noch an die Übungen gewöhnen. Sie können zur Unterstützung auch zwei Yoga-Blöcke verwenden.

Adho Mukha Svanasana – Das Ausatmen im herabschauenden Hund

Mit der Ausatmung bringen Sie Ihren Körper wieder zurück in den herabschauenden Hund. Die Übung gelingt Ihnen einfacher, wenn Sie auf den richtigen Abstand von Händen und Füßen achten, wie bei einem Liegestütz. Halten Sie die Beine leicht gebeugt und den Rücken lang. Achten Sie darauf, den Kopf nicht hängen zu lassen. Strecken Sie die Arme mit Hilfe der Kraft Ihrer Schultern.

Einatmen im Liegestütz

Wenn Sie nicht ausreichend Kraft für einen Liegestütz haben, legen Sie die Knie auf dem Boden ab. Halten Sie den Rücken gerade und spannen Sie den Bauch an. So sorgen Sie für eine stabile Körpermitte. Halten Sie Ihre Handgelenke unter den Schultergelenken. Machen Sie sich ganz steif.

Ausatmen und Ablegen des Körpers

Beugen Sie nun die Arme und legen Sie Ihren Körper langsam und kontrolliert auf der Yogamatte ab. Drehen Sie dabei die Oberarme nach hinten, um die Rückseite Ihres Körpers zu unterstützen. Der Kopf liegt bei dieser Übung nicht auf dem Boden. Die Halswirbelsäule wird lang gehalten, aber nicht überdehnt.

Bhujangasana – Das Einatmen in der Kobra

Lassen Sie die Hände unter den Schultern. Kommen Sie ohne Ihre Arme zu nutzen, nur mit der Kraft Ihres Rückens in die Kobra.

Adho Mukha Svanasana – Das Ausatmen im herabschauenden Hund

Drücken Sie die Hände und die Fußballen fest auf den Boden, schieben Sie Ihr Gesäß nach hinten und oben. Dabei machen Sie Ihren Rücken lang und lassen die Beine leicht gebeugt, wenn Sie noch nicht so gut gedehnt sind.

Ardha Uttanasana – Das Einatmen in der halben Vorbeuge

Während des Einatmens werden das linke und das rechte Bein leicht nach vorne angehoben. Gleichzeitig wird dabei der Oberkörper etwas angehoben, sodass eine halbe Vorbeuge entsteht.

Uttanasna  und Urdhva Hastasana – Das Ausatmen und Einatmen in der vollen Vorbeuge

Schieben Sie die Arme nach oben. Legen Sie die Hände an die Hüften und beugen Sie Ihre Beine leicht, um Ihren unteren Rücken zu entlasten.

Tadasana – Das Ausatmen mit den Händen zum Herz

Legen Sie Ihre Hände wieder vor Ihrem Herzen zusammen und atmen Sie aus. Nun haben Sie Ihren ersten Sonnengruß geschafft.

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Burnout Therapie: Achtsamkeit http://www.gardensofzen.com/burnout-therapie-achtsamkeit/ http://www.gardensofzen.com/burnout-therapie-achtsamkeit/#respond Wed, 08 May 2019 09:52:09 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14319 Wenn Sie von einem Burnout betroffen sind, sollten Sie wissen, dass dieser sehr gut behandelbar ist. Auf Ihrem Weg zur Gesundheit können Sie Achtsamkeitsübungen unterstützend begleiten. In der Burnout-Therapie wird es zudem häufig empfohlen, Achtsamkeit zu praktizieren, und das aus gutem Grund. Aber wie kann Achtsamkeit bei einem Burnout helfen? Was versteht man eigentlich unter […]

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Wenn Sie von einem Burnout betroffen sind, sollten Sie wissen, dass dieser sehr gut behandelbar ist. Auf Ihrem Weg zur Gesundheit können Sie Achtsamkeitsübungen unterstützend begleiten. In der Burnout-Therapie wird es zudem häufig empfohlen, Achtsamkeit zu praktizieren, und das aus gutem Grund. Aber wie kann Achtsamkeit bei einem Burnout helfen? Was versteht man eigentlich unter einem Burnout und welche Übungen können helfen? Diese und mehr Fragen werden im heutigen Blogbeitrag beantwortet.

Was ist ein Burnout?

Der sogenannte Burnout oder auch Burnout-Syndrom genannt, wird häufig auch als Managerkrankheit bezeichnet. Er betrifft oftmals Personen, die überarbeitet sind. Burnout leitet sich von to burn out, also ausbrennen, ab. Das heißt, die Betroffenen haben für etwas mit Leidenschaft gebrannt und durch Erschöpfung sind sie nun ausgebrannt.

Der US-amerikanische Psychotherapeut Herbert Freudenberger prägte den Begriff Burnout in den 1970er Jahren. Er verstand darunter die Folgen durch starke Belastungen bei pflegenden oder medizinischen Berufen wie Ärzte und Pflegekräfte. Diese Berufsgruppen brennen oftmals für ihre Arbeit. Sie opfern sich geradezu für andere Menschen auf und tun dies auch gerne. Wenn die Belastung zu hoch ist, kann es jedoch zu einem Burnout kommen. Die Betroffenen fühlen sich ‚ausgebrannt‘. Sie sind erschöpft, überfordert und fühlen sich plötzlich lustlos.

Heute beschränkt sich der Begriff nicht mehr nur auf medizinische oder Pflegeberufe. Ein Burnout kann jeden Menschen treffen. Ob Manager, Hausfrauen, Schüler, Studenten, Prominente oder Handwerker. Bis heute gibt es noch keine klare Definition darüber, was ein Burnout eigentlich ist und wie er aufritt. Etwa 9 Millionen Menschen in Deutschland, sollen von einem Burnout betroffen sein.

Burnout ist keine Krankheit

Wenn Sie an einem Burnout leiden, sollten Sie wissen, dass es sich dabei nicht um eine Krankheit handelt, sondern vielmehr um eine Reihe verschiedener Symptome. Zu den Ursachen zählen unter anderem:

  • Dauerhafter Stress
  • Überforderung
  • Unterforderung
  • Zeitdruck
  • Konflikte mit anderen Menschen
  • Vernachlässigung eigener Bedürfnisse
  • Zu wenig Anerkennung
  • Aufopferung für den Job oder für bestimmte Menschen

Stress ist eine häufige Ursache für Krankschreibungen. Manchmal kann es helfen, die berufliche Situation oder das Arbeitsumfeld zu ändern.

Was ist der Unterschied zwischen einem Burnout und einer Depression?

Burnout ist im Gegensatz zu einer Depression keine Erkrankung. Wissenschaftler gehen davon aus, dass sich hinter einem Burnout ein anderes Krankheitsbild verbirgt, wie eine Depression oder eine Angststörung. Darüber hinaus können körperliche Krankheiten Beschwerden verursachen, die einem Burnout ähnlich sind.

Wenn Sie an einem Burnout leiden, empfiehlt es sich, eine Psychotherapie durchzuführen. Die meisten Therapeuten empfehlen ihren Patienten außerdem begleitend zur Psychotherapie Achtsamkeitsübungen durchzuführen.

Was sind die Symptome eines Burnouts?

Es können vielfältige Symptome auftreten. Welche wirklich zum Burnout gehören, lässt sich nur schwer sagen. Die Symptome haben jedoch eines gemeinsam. Sie werden durch eine starke Belastung hervorgerufen. Besonders häufig treten folgende Beschwerden auf:

  • Emotionale Erschöpfung
  • Überforderung
  • Müdigkeit
  • Energielosigkeit
  • Niedergeschlagenheit
  • Körperliche Erschöpfung
  • Schmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden

Darüber hinaus können weitere Symptome auftreten, die das Erleben der Arbeit betreffen. Die Arbeit wird zunehmend als belastend und frustrierend erlebt. Die Arbeit macht keinen Spaß mehr und die Patienten distanzieren sich von ihrer Arbeit, sie stumpfen ab, entwickeln eine Distanz zu ihren Kollegen und reagieren oftmals zynisch. Bei den Betroffenen ist die Leistungsfähigkeit häufig eingeschränkt. Die Leistung im Beruf und im Haushalt sinkt. Die meisten Tätigkeiten und sogar Hobbies werden als belastend empfunden. Betroffene sind unkonzentriert und lustlos. Zudem kann sich das Selbstwertgefühl zum Negativem verändern.

Burnout hat viele Facetten
Burnout hat viele Facetten

Wie hilft Achtsamkeit gegen Burnout?

Menschen, die an einem Burnout leiden, haben häufig negative und unruhige Gedanken, die die Symptome deutlich verschlimmern können. Mit Hilfe der Achtsamkeit können Sie Ihre Gedanken beruhigen. Außerdem lernen Sie, schneller zu bemerken, wenn Sie sich überfordern. Dadurch können Sie den Burnout nicht nur bekämpfen, sondern gleichzeitig auch vorbeugen.

Welche Achtsamkeitsübungen können helfen?

Achtsamkeit schult Sie darin, das wahrzunehmen, was ist, und keine Geschichten drum herum zu spinnen. Mit der folgenden Übung können Sie sich wieder zur Ruhe bringen, wenn Ihnen alles zu viel wird. Außerdem schulen Sie gleichzeitig Ihre Achtsamkeit. Sie lernen zunehmend alles mit mehr Abstand und einer gewissen Gelassenheit zu betrachten.

Atmen Sie mehrmals tief ein und aus. Atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund aus. Schließen Sie Ihre Augen und beobachten Sie Ihren Körper. Beginnen Sie beim Kopf und wandern Sie herunter bis zu Ihren Füßen. Nehmen Sie sich dafür ruhig ausreichend Zeit. Jetzt ist Ihre Zeit.

Vielleicht spüren Sie heute zum ersten Mal, wie verspannt Sie sind. Drückt es irgendwo im Körper, fühlen Sie Wärme oder Kälte? Haben Sie Schmerzen oder Verspannungen? Nehmen Sie dies nur wahr. Sie sind einfach nur der Beobachter Ihres Körpers. Dadurch gewinnen Sie Abstand zu Ihren Beschwerden.

Ebenso können Sie mit Ihren Gedanken verfahren. Beobachten Sie Ihre Gedanken, ohne Sie zu Werten. Seien Sie neugierig. Stellen Sie sich vor, Sie würden vor einem Mauseloch sitzen und darauf warten, dass der nächste Gedanke kommt. Beobachten Sie was dann passiert. Sollte ein Gedanke aufkommen, nehmen Sie ihn zur Kenntnis, ohne ihn zu bewerten.

Führen Sie diese Achtsamkeitsübungen am besten täglich durch.

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Jetzt! Die Kraft der Gegenwart http://www.gardensofzen.com/jetzt-die-kraft-der-gegenwart/ http://www.gardensofzen.com/jetzt-die-kraft-der-gegenwart/#respond Mon, 29 Apr 2019 07:00:56 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14238 Dies ist der Buchtitel von Eckhart Tolles bekanntestem Buch. ‚Jetzt! Die Kraft der Gegenwart‘ ist ein New York Times Bestseller, der in 33 Sprachen übersetzt wurde. Vielen Menschen geht es schlecht, weil sie mit ihrer Gegenwart, der Zukunft, ihren Gedanken und ihrem inneren Frieden hadern. Wenn der Verstand an negativen Dingen, bzw. Dingen anhaftet, die […]

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Dies ist der Buchtitel von Eckhart Tolles bekanntestem Buch. ‚Jetzt! Die Kraft der Gegenwart‘ ist ein New York Times Bestseller, der in 33 Sprachen übersetzt wurde. Vielen Menschen geht es schlecht, weil sie mit ihrer Gegenwart, der Zukunft, ihren Gedanken und ihrem inneren Frieden hadern. Wenn der Verstand an negativen Dingen, bzw. Dingen anhaftet, die wir als negativ empfinden, muss es uns unweigerlich schlecht gehen. Wir halten unsere Gedanken für wahr. Jedes Gefühl und jeder Schmerz wird festgehalten. Dies verursacht Leid! Wer in der Gegenwart lebt, kann sich von diesem Leid befreien. Wie das gelingt, erklärt Eckart Tolle in ‚Jetzt! Die Kraft der Gegenwart‘. Aber worum geht es in dem Buch genau? Darüber sprechen wir im heutigen Beitrag.

Wie teuer ist das Buch?

Als Taschenbuch ist Jetzt! Die Kraft der Gegenwart für 14,80 Euro erhältlich. Als Kindle Edition ist das Buch bereits für 9,99 Euro zu bekommen. Aber lohnt sich die Investition? Und für wen ist das Buch überhaupt geeignet?

Jetzt! Die Kraft der Gegenwart
784 Bewertungen
Jetzt! Die Kraft der Gegenwart
  • Eckhart Tolle
  • Publisher: Kamphausen Media GmbH
  • Edition no. 112018 (15.03.2010)
  • Taschenbuch: 272 pages

Für wen ist ‘Jetzt! Die Kraft der Gegenwart’ geeignet?

Das Buch wird als Leitfaden zum spirituellen Erwachen beschrieben. Und das ist es auch. Es ist ein Leitfaden, der allen Menschen helfen kann, die inneren Frieden erlangen wollen. Die mit der Vergangenheit abschließen wollen, die nicht mehr an die Zukunft denken wollen, sondern die Wahrheit in der Gegenwart finden möchten.

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Durch das Buch kann man den tiefsten Zustand von Zufriedenheit und Glückseligkeit erlangen. Viele Menschen jagen dem Glück und ihrem Frieden hinterher, wodurch sie wertvolle Lebenszeit verschwenden und an ihrem Glück vorbeirennen. Sie fühlen sich gehetzt und getrieben. Sie ärgern sich über ihre Gedanken. ‚Jetzt! Die Kraft der Gegenwart‘ öffnet ein Tor zum Inneren. Es gibt unserem Bewusstsein ein Verständnis dafür, warum wir uns so fühlen, wie wir uns fühlen und wie wir es schaffen, endlich glücklich zu werden und zu bleiben, trotzt aller Widrigkeiten. Das Buch ist also für alle Menschen geeignet, die etwas in ihrem Leben verändern möchten und die endlich bei sich ankommen möchten. Es gibt nämlich nur einen Moment, in dem wir etwas ändern können und das ist nicht die Zukunft oder die Vergangenheit, sondern das Jetzt.

Worum geht es in dem Buch?

‚Jetzt! Die Kraft der Gegenwart‘ beschreibt, warum es so wichtig ist in der Gegenwart zu leben. Häufig hängen wir mit dem Kopf in der Vergangenheit oder der Zukunft und erschaffen uns damit Leid. Wir denken an eine ungewisse Zukunft und grübeln darüber nach, wie wir etwas ändern können und kommen zu keinem Schluss. Das macht uns traurig und wütend. Wir sind enttäuscht, halten uns selbst für dumm und projizieren diese Gefühle auf unsere Umwelt. Da sind wir vielleicht ungerecht zu unserem Partner, der Familie oder einem Freund, weil wir mit uns selbst nicht im Reinen sind. Unsere Umwelt reagiert natürlich auch auf unsere negative Schwingung. So stürzen wir uns nicht nur selbst in Leid, sondern möglicherweise auch andere.

Das Buch erklärt, wie wir mit diesen Problemen Schluss machen. Es schafft ein Bewusstsein dafür, wie schädlich es ist, wenn wir uns zu viel mit unserem Ego beschäftigen und es so agieren lassen, wie es will. Es lehrt uns, von unserem Ego Abstand zu nehmen. Darüber hinaus lehrt der spirituelle Lehrer Eckhart Tolle uns, wie wir es schaffen, in der Gegenwart anzukommen und zu bleiben. ‚Jetzt! Die Kraft der Gegenwart‘ kann keinen Arztbesuch ersetzen, dennoch kann es zu tiefer Heilung führen.

‘Jetzt! Die Kraft der Gegenwart’ kann lebensverändernd sein

Aus vielen Rezensionen geht hervor, wie hilfreich das Buch ist. Viele Kunden berichten darüber, dass das Buch lebensverändernd ist. Viele Menschen konnten dank des Buches damit aufhören, sich in Grübelschleifen zu verstricken. Gerade negative Gedanken sorgen dafür, dass wir uns schlecht fühlen.

Die meisten Menschen, die das Buch gekauft haben, haben es aus einer Notsituation heraus gekauft. Sie fühlten sich schlecht und wollten eine Anleitung um sich besser zu fühlen. In ‚Jetzt! Die Kraft der Gegenwart‘ haben sie eine spirituelle Anleitung gefunden.

Weitere achtsame Buchempfehlungen finden Sie hier und hier.

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Wer ist eigentlich Eckhart Tolle? http://www.gardensofzen.com/wer-ist-eigentlich-eckhart-tolle/ http://www.gardensofzen.com/wer-ist-eigentlich-eckhart-tolle/#respond Mon, 29 Apr 2019 07:00:28 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14248 In Bezug auf Achtsamkeit und Meditation hört man immer wieder den Namen Eckhart Tolle. Aber was hat er mit Achtsamkeit zu tun? Wer ist er und was hat er gemacht? Diese Fragen und mehr werden im heutigen Beitrag beantwortet. Eckhart Tolle – Ein spiritueller Lehrer Eckhart Tolle wurde am 16. Februar 1948 in Lünen in […]

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In Bezug auf Achtsamkeit und Meditation hört man immer wieder den Namen Eckhart Tolle. Aber was hat er mit Achtsamkeit zu tun? Wer ist er und was hat er gemacht? Diese Fragen und mehr werden im heutigen Beitrag beantwortet.

Eckhart Tolle – Ein spiritueller Lehrer

Eckhart Tolle wurde am 16. Februar 1948 in Lünen in Deutschland als Ulrich Leonard Tolle geboren. Ab seinem 13. Lebensjahr lebte er jedoch mit seinem Vater in Spanien. Als er 19 Jahre alt war, zog er nach England. Er studierte an der Universität London und er arbeitete an der University of Cambridge in der Forschung und der Supervision. Seit 1995 lebt Eckhart Tolle in Vancouver, in Kanada.

Im Alter von 29 Jahren, erlebte er plötzlich das spirituelle Erwachen. Daraufhin widmete er sich der spirituellen Lehre und wurde später selbst spiritueller Lehrer. Zunächst unterrichtete er Einzelpersonen und später kleinere Gruppen in London. Außerdem ist er Bestsellerautor. Sein bekanntestes Werk ist ‚Jetzt! Die Kraft der Gegenwart!‘ Ein Leitfaden zum spirituellen Erwachen‘

Die Namensänderung

Warum heißt Ulrich Leonard Tolle heute Eckhart Tolle? Laut seinen eigenen Aussagen sah er in einem Traum einen Stapel Bücher, die alle mit dem Namen Eckhart beschriftet waren. Er wusste, dass er die Bücher geschrieben hatte. Dabei hatte er bis zu dem Zeitpunkt seines Traumes niemals darüber nachgedacht, ein Buch zu schreiben.

Nach seinem Traum begegnete er einer Person, die außersinnliche Wahrnehmungen verspüren kann, einer sogenannten Psychic. Diese Person sprach ihn mit Eckhart an. Er fragte sie, wieso sie ihn Eckhart nennen würde. Sie antwortete, dass sie darüber gar nicht nachgedacht hätte. Ulrich ließ sich nun Eckhart nennen. Sein Alter Name war mit zu vielen alten und traurigen Erinnerungen behaftet. Viele Menschen glauben, dass die Namensänderung eine Anspielung auf den deutschen Mystiker Meister Eckhart sei.

Bekannte Werke von Eckhart Tolle

Das wohl bekannteste Buch von Eckhart Tolle ist ‚Jetzt! Die Kraft der Gegenwart‘. Der New York Times Bestseller wurde als ‚The Power of Now‘ verkauft und in 33 Sprachen übersetzt. Sein Buch ‚Eine neue Erde‘ gilt neben ‚Jetzt‘ als das bedeutendste geistige Buch unserer Zeit.

Weitere Buchempfehlungen von Eckhart Tolle sind:

‚Leben im Jetzt. Lehren, Übungen und Meditationen aus ‚The Power of Now‘

‚Stille spricht. Wahres Sein berühren.‘

‚Eine neue Erde. Bewusstseinssprung anstelle von Selbstzerstörung.‘

‚Die Einheit allen Lebens‘

‚Die große Heilung kommt mit dem Erwachen‘

‚Miltons Geheimnis‘

‚Tolles Tierleben‘

Die Lehren von Eckhart Tolle

Bei den Lehren, die er in seinen Büchern vermittelt, handelt es sich um einfache und für jedermann verständliche Lehren. Obwohl sie so einfach sind, gehen sie in die Tiefe. Die Bücher sind auch für Kindle Geräte und die Kindle App erhältlich, sodass man sie jederzeit auch auf dem Smartphone lesen könnte. Die Lehren sind nicht nur laut meiner Meinung sehr hilfreich, sondern auch für viele andere Menschen, die die Bücher von Tolle in ihren Rezensionen loben.

Durch die Werke erlangt man ein neues Bewusstsein und wird sich erst darüber bewusst, wie wichtig es ist, in der Gegenwart zu leben. Das Leben in der Gegenwart ist ein erster Schritt in Richtung Heilung.

Der Fokus der Lehren von Tolle liegt in der Verwandlung des Bewusstseins. Dadurch, dass man nicht mehr mit dem Kopf in der Vergangenheit oder der Zukunft sucht, findet ein spirituelles Erwachen statt. Bei manchen Menschen geschieht dies sehr plötzlich und schon bereits während des Lesens, der Bücher. Viele Menschen sind sich nämlich gar nicht bewusst darüber, warum es ihnen schlecht geht. Sie fühlen nur, dass es ihnen nicht gut geht, wissen aber auch nicht, wie sie es ändern sollen.

Die spirituellen Weisheiten lehren uns, jeden Moment so anzunehmen wie er ist. Wir haften nicht mehr an der Vergangenheit oder Zukunft an. Wir bleiben im Jetzt und hören auf zu kämpfen. Selbst unangenehme Momente, lassen sich dadurch leichter ertragen bzw. annehmen und akzeptieren.

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Warum sind Achtsamkeit und Bodyscan wichtig für das Körpergefühl? http://www.gardensofzen.com/warum-sind-achtsamkeit-und-bodyscan-wichtig-fuer-das-koerpergefuehl/ http://www.gardensofzen.com/warum-sind-achtsamkeit-und-bodyscan-wichtig-fuer-das-koerpergefuehl/#respond Mon, 22 Apr 2019 07:00:46 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14225 Viele Menschen gehen insgesamt eher unachtsam mit sich um. Irgendwann wird es der Psyche oder dem Körper dann zu viel und der Körper streikt. Wir werden krank, verspüren Verspannungen, Rückenschmerzen, Bauchschmerzen, ein unangenehmes Kribbeln, Kopfschmerzen oder ähnliches. Andere Menschen wiederum leiden an somatoformen Störungen. Sie nehmen ihren Körper also stärker wahr, als es sein müsste. […]

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Viele Menschen gehen insgesamt eher unachtsam mit sich um. Irgendwann wird es der Psyche oder dem Körper dann zu viel und der Körper streikt. Wir werden krank, verspüren Verspannungen, Rückenschmerzen, Bauchschmerzen, ein unangenehmes Kribbeln, Kopfschmerzen oder ähnliches.

Andere Menschen wiederum leiden an somatoformen Störungen. Sie nehmen ihren Körper also stärker wahr, als es sein müsste. Ein harmloses Kribbeln kann in diesem Fall so unangenehm sein, dass die Betroffenen dahinter eine ernste Krankheit vermuten. Dabei sind sie kerngesund und haben ein harmloses Kribbeln lediglich falsch interpretiert.

Der Körper wirkt sich auf die Psyche aus und die Psyche kann sich umgekehrt auf den Körper auswirken. Nicht zuletzt aus diesem Grund ist es so wichtig, seinem Körper gegenüber achtsam zu sein. Aber wie kann man achtsam mit seinem Körper umgehen?

Jeder Gedanke beeinflusst den Geist

Vielleicht spürt man eine Verspannung oder ein merkwürdiges, flaues Gefühl in der Magengegend und weiß gar nicht warum. Es gibt viele Übungen im Bereich der Achtsamkeit, die diesen Problemen entgegenwirken können. In diesem Fall reicht es oftmals schon aus, seine Gedanken zu beobachten. Häufig hat man negative Gedanken, die man im Alltagstrubel gar nicht wahrnimmt. Also schickt die Seele den Körper vor und verursacht ein unangenehmes Körpergefühl, das eigentlich nur sagen soll: „Hey, denke doch nicht so einen Blödsinn, über dich, über andere und über deine Umwelt.“

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Umgekehrt kann ein komisches Körpergefühl allerdings auch für negative Gedanken sorgen. Menschen mit chronischen Schmerzen neigen zum Beispiel häufig zu negativen Gedanken, wodurch dann oft Depressionen entstehen. Es ist also wichtig, dass wir uns durch Übungen und das bewusste wahrnehmen unseres Körpers und unserer Gedanken achtsam gegenüber sind. Durch eine kurze Achtsamkeitsübung können sich unsere Gefühle verändern.

Den Geist zur Ruhe bringen

Zunächst ist es wichtig, den unruhigen Geist etwas zur Ruhe zu bringen. Unsere Gedanken plappern rund um die Uhr. Und meistens sind sie negativ und zerstörerisch oder sie handeln von der Vergangenheit oder der Zukunft. Um ruhig sein zu können und zu bleiben, ist es jedoch wichtig, im Hier und Jetzt anzukommen. Dies gelingt mit folgender Übung sehr schnell.

Wir Menschen glauben zwar immer, dass wir mehrere Dinge gleichzeitig können, im Grunde genommen ist das aber völlig falsch. Wenn wir uns der Geräusche, die uns umgeben bewusst werden und dabei bleiben, die Geräusche zu beobachten, können wir uns auf nichts anderes konzentrieren. Alle Sorgen und das ewige Geplapper unserer Gedanken rücken in den Hintergrund, während die Geräusche näher in unser Bewusstsein rücken. Vielleicht hören wir die Vögel zwitschern oder ein Auto in der Ferne. Wo kommt das Geräusch her? Ist es nah oder fern? Ist es leise oder laut? Ist es ein natürliches Geräusch oder doch eher mechanisch? Damit diese Übung zuverlässig gelingt und wir sie auch in schwierigen Situationen aufrufen können, müssen wir sie immer wieder üben.

Alternativ kann man auch den Atem bewusst spüren. Wie strömt er durch die Nase ein? Wohin fließt er dann? Welche Körperteile bewegt er und wie strömt er wieder aus? Wenn der Geist zur Ruhe gekommen ist, konzentrieren wir uns auf den Körper. So bringen wir Körper und Geist durch verschiedene Achtsamkeitsübungen in Einklang miteinander. Dies können wir auch während einer Meditation machen, indem wir abwechselnd unsere Aufmerksamkeit auf die Geräusche, die uns umgeben, den Atem und unseren Körper lenken.

Was ist ein Bodyscan?

Bei einem sogenannten Bodyscan handelt es sich um eine Entspannungsmethode, bei der man seinen Körper geistig, also innerlich abtastet. Der Bodyscan funktioniert besonders gut vor dem Einschlafen oder nach dem Aufwachen. Wichtig ist, dass die Gedanken möglichst ruhig sind, damit man sich auf den Körper konzentrieren kann.

Die Übung kann sowohl im Liegen als auch im Sitzen durchgeführt werden. Bei der Übung können auch unangenehme Körperempfindungen, Gedanken oder Emotionen auftreten. Beim Bodyscan geht es darum, all dies völlig wertfrei wahrzunehmen und anzunehmen. Dadurch lernt man auch unangenehme Gefühle als neutral zu empfinden. Sie sind also weder gut noch schlecht, sie sind einfach da und so wie sie sind.

Zunächst setzt oder legt man sich entspannt hin. Bei der Übung sollen der Geist und der Körper miteinander in Einklang gebracht werden und zur Ruhe kommen. Diese Achtsamkeitsübung kann sehr entspannend wirken. Es ist jedoch wichtig, währenddessen aufmerksam und wach zu bleiben.

Die Arme liegen entspannt neben dem Körper oder auf den Oberschenkeln. Nun atmet man tief ein und aus. All dies geschieht völlig bewusst. Es ist normal, wenn die Gedanken zunächst abschweifen. Sobald man es bemerkt, richtet man die Aufmerksamkeit wieder auf den Körperteil, den es zu beobachten gilt.

Der Bodyscan beginnt bei den Füßen. Wo berühren die Füße den Boden oder die Unterlage? Man nimmt die Fußsohlen, die Zehen, die Fersen und den Spann bewusst wahr. Von den Füßen wandert man weiter in die Unterschenkel und die Scheinbeine.

Von dort aus geht es weiter zu den Knien und den Oberschenkeln. Wie fühlen sie sich an? Sind sie warm oder kalt? Ist ein Kribbeln oder vielleicht Schmerz zu spüren? Wo berühren die Körperteile die Unterlage oder den Stuhl?

Wie fühlt sich der Po an? Ist er verspannt oder locker? Warm oder kalt? Liegt oder sitzt er schwer auf der Unterlage oder dem Stuhl?

Wie fühlt sich der Bauch an? Wie fühlt er sich an, wenn der Atem ein- und ausströmt? Kribbelt er oder ist ein Gluckern zu spüren?

Vom Bauch wandert man weiter zum Rücken. Sind die unteren Rückenmuskeln entspannt oder angespannt? Wie fühlt sich der obere Rückenbereich an? Sind die Schultern lockern und hängen nach unten oder werden sie nach vorne und oben gezogen?

Wie fühlt sich das Gesicht an? Ist es entspannt oder kann man es vielleicht etwas entspannen? Wie fühlt sich der Unterkiefer an? Ist er locker oder beißen die Zähne fest zu? Sind die Augen locker geschlossen oder eher zugekniffen?

Wo liegen die Arme auf? Wie fühlen sich die Oberarme, die Ellenbogen, die Unterarme und die Hände und Finger an? Sie sind kalt oder warm? Kribbeln sie? Wo liegen sie auf?

Nachdem man alle Körperteile gedanklich abgetastet hat, öffnet man mit der nächsten Ausatmung die Augen. Nun darf man sich nach Herzenslust recken und strecken, ehe man seinem Alltag wieder nachgeht.

Für den Bodyscan gibt es auch geführte Anleitungen per Video oder Audio. Diese können zwischen 10 und 45 Minuten dauern. Zu Beginn empfiehlt es sich, die längere Version durchzuführen. So lernt man bewusst seinen Körper wahrzunehmen und verspannte Stellen loszulassen. Das wirkt sich positiv auf den Geist und den Körper aus.

Es ist wichtig, den Bodyscan regelmäßig, am besten täglich durchzuführen. So überprüfen wir irgendwann automatisch unseren Körper im Alltag und bemerken schneller, wenn etwas nicht stimmt.

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Spiritualität – was versteht man darunter? http://www.gardensofzen.com/spiritualitaet-was-versteht-man-darunter/ http://www.gardensofzen.com/spiritualitaet-was-versteht-man-darunter/#respond Mon, 22 Apr 2019 07:00:36 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14216 Die Spiritualität hält immer mehr Einzug in unser Leben. Aber was bedeutet es überhaupt, spirituell zu sein? Muss man, um ein spiritueller Mensch zu sein, an Gott glauben? Hat es überhaupt etwas mit Religion zu tun oder doch eher mit Esoterik? Auf diese Fragen und mehr soll es im heutigen Beitrag eine Antwort geben. Jeder […]

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Die Spiritualität hält immer mehr Einzug in unser Leben. Aber was bedeutet es überhaupt, spirituell zu sein? Muss man, um ein spiritueller Mensch zu sein, an Gott glauben? Hat es überhaupt etwas mit Religion zu tun oder doch eher mit Esoterik? Auf diese Fragen und mehr soll es im heutigen Beitrag eine Antwort geben.

Jeder versteht etwas anderes unter Spiritualität

Für jeden Menschen bedeutet es etwas anderen, spirituell zu sein. Dies ist teilweise von der Religion und dem Kulturkreis in dem man lebt abhängig. Allerdings muss ein Mensch, der an Gott glaubt oder religiös ist, nicht zwingend spirituell sein. Ein Atheist, also jemand der nicht an Gott glaubt, kann dennoch spirituell sein. Viele Menschen fühlen sich mit einer höheren Macht verbunden, selbst dann, wenn sie nicht religiös oder gläubig sind.

Warum sind Menschen spirituell?

Spiritualität leitet sich vom lateinischen Begriff spiritus, also Geist ab. Hierunter versteht man etwas, dass über allem Materiellem steht. Dies kann sich auf das Bewusstsein, die Seele, auf Geister oder auch auf Dinge aus dem religiösen Kontext beziehen.

Unter einem spirituellem Menschen versteht man jemanden, der eine besondere Ausstrahlung besitzt. Vielleicht strahlt er eine besondere Kraft, Ruhe oder Wärme aus. In der Nähe eines Spirituellen hält man sich für gewöhnlich gerne auf.

Bei einigen Menschen hat man das Gefühl, dass sie den Sinn des Lebens verstanden haben oder wenigstens eine Ahnung davon haben, wie das Leben funktioniert. Solche Menschen üben eine magische Anziehungskraft auf andere aus. Wir haben das Gefühl, dass uns Spirituelle etwas beibringen können oder das sie uns mit Rat und Tat zur Seite stehen können. Sie scheinen mit der Wahrheit, also etwas Geistlichem in Kontakt zu sein. Es ist, als seien sie mit einer höheren Macht verbunden, mit der man selbst auch gerne verbunden wäre. Aus dieser Verbundenheit ziehen die Menschen Kraft.

Spiritualität sollte das Überleben sichern

Früher waren die Menschen sehr naturverbunden. Es war überlebenswichtig, die Natur zu verstehen. Es gab jedoch Naturereignisse, die der Mensch nicht erklären konnte. Dennoch waren sie real und gehörten zur Umwelt. Sie wurden also als Wahrheit betrachtet und man fühlte sich mit diesen Naturereignissen verbunden, auch wenn man sie nicht verstehen konnte. Der Mensch musste Werte und Regeln schaffen. Dadurch ergab sich eine spirituelle Praxis, die zur Aufgabe hatte, das Überleben zu sichern.

Jeder Mensch fühlt sich gut, wenn er das Gefühl der Verbundenheit spürt. Wenn er Teil eines großen Ganzen ist und eine Aufgabe hat.

Spiritualität - Warum?
Spiritualität – Warum?

Naturverbundenheit stärkt den Geist und die Seele

In Naturreligionen und dem Schamanismus spielt die Spiritualität auch heute noch eine große Rolle. Das Leben der Naturreligionen baut auf dem Glauben auf, dass neben unserer Welt mit Menschen aus Fleisch und Blut auch noch eine geistige Welt existiert, in denen die Ahnen und Geistwesen leben. Durch die Verehrung, dieser geistigen Welt, erhalten die Naturreligionen ihre Lebenskraft.

Spiritualität ist im Grunde genommen nichts anderes als eine universale Quelle, aus der alles was um uns herum existiert, entspringt und auch wieder zur ihr zurückkehrt. Glauben wir Gutes und wünschen wir anderen Gutes, kommt dies zu uns zurück.

Eine wichtige Regel der Spiritualität ist, dass man niemandem Schaden zufügt, andere Menschen nicht verletzt und sein Leben nicht verschwendet. Für unsere Vorfahren waren diese spirituellen Regeln, die auch heute noch gelten, wichtig, um ihr Leben zu schützen.

Unterschiede im spirituellem Glauben

Der Glaube unterscheidet sich von Mensch zu Mensch und von Volk zu Volk. Schamanen glauben zum Beispiel, dass wir in verschiedenen Realitäten leben. Die Spiritualität dient den Schamanen das Gleichgewicht zwischen diesen verschiedenen Realitäten aufrechtzuerhalten. Der Spirituelle versucht in diesem Fall mit einer geistlichen Welt in Kontakt zu treten, wodurch sich Krankheiten heilen lassen und sich leichter Problemlösungen ergeben.

Was hat Spiritualität mit Achtsamkeit zu tun?

Viele Menschen sind in ihrem Inneren sehr unruhig. Um zur Ruhe zu kommen achten Sie bewusst auf ihre Gedanken. Dadurch kommen sie mit sich selber in Kontakt und merken oftmals erst, was sie beschäftigt. Diese Form der Meditation könnte auch als Spiritualität verstanden werden, da der Meditierende durch den Kontakt zu sich selbst und die Beruhigung der Gedanken neue Kraft bekommt. Während der Meditation haben viele Menschen das Gefühl, dass sie mit etwas Höherem verbunden sind. Etwas, dass ihnen dabei hilft, Lösungen für Probleme zu finden, dass ihnen den Kummer nimmt und das ihnen Ruhe und Kraft schenkt.

Auch im Yoga, das als Meditation in Bewegung verstanden werden kann, spüren die meisten Menschen diese Kraft, die oftmals als spirituell bezeichnet und auch so empfunden wird.

Spiritualität ist für viele Menschen eine Quelle der inneren Kraft, die aus uns selbst entspringt. Wir können diese Quelle öffnen und sprudeln lassen, wenn wir während einer Mediation unsere Gedanken beruhigen oder gar verstummen lassen. Denn nur dann hören wir unsere innere Stimme, die uns den Weg weist.

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Der holistische Mensch http://www.gardensofzen.com/der-holistische-mensch/ http://www.gardensofzen.com/der-holistische-mensch/#respond Mon, 15 Apr 2019 07:00:57 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14186 Oft fällt es uns Menschen schwer, uns selbst und andere zu verstehen. Das Buch ‚Der holistische Mensch – Wir sind mehr als die Summe unserer Organe‘, von Prof. Dr. Johannes Huber widmet sich dem Thema der Ganzheitlichkeit des Menschen. Dieses Konzept wird auch oft mit der Achtsamkeit in Verbindung gebracht. Dass der Mensch sich nicht […]

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Oft fällt es uns Menschen schwer, uns selbst und andere zu verstehen. Das Buch ‚Der holistische Mensch – Wir sind mehr als die Summe unserer Organe‘, von Prof. Dr. Johannes Huber widmet sich dem Thema der Ganzheitlichkeit des Menschen. Dieses Konzept wird auch oft mit der Achtsamkeit in Verbindung gebracht.

Dass der Mensch sich nicht nur auf die Organe herunterbrechen lässt, kommt zum Glück auch immer mehr in der Humanmedizin an. Aber was hat es überhaupt mit dem Holismus auf sich und was bedeutet es, ein holistischer Mensch zu sein? Diese Fragen und mehr werden in folgendem Beitrag beantwortet.

Was bedeutet holistisch?

Synonyme für holistisch sind laut Wörterbuch ganzheitlich, allumfassend, absolut, gesamtheitlich und total. In diesem Buch geht es also um den Holismus des Menschen, um den Menschen in seiner Gesamtheit.

Der Holismus ist eine philosophische Lehre. Sie besagt, dass alle Daseinsformen im Universum, darunter physikalische, biologische und kulturelle, die Tendenz haben, sich zu höheren Einheiten zu bilden, die dann wiederum ineinander integriert sind. Sie sind also ganzheitlich und bilden ein Ganzes.

Durch den Holismus wird erst deutlich, wie komplex das Universum ist. Dadurch, dass sich mehrere Einheiten zusammenschließen, entsteht etwas Neues, das ein höheres Niveau annehmen kann. Der Holismus betrachtet nicht die einzelnen Einheiten, aus denen etwas Neues entstehen kann, sondern betrachtet sie als Ganzes und nicht als einzelne Puzzleteile.

Der Mensch besteht laut dieser Lehre nicht aus Körper, Geist und Seele, die getrennt voneinander betrachtet werden, sondern diese drei Einheiten bilden ein Ganzes. Eines kann nicht ohne das andere funktionieren. Die Einheiten sind also voneinander abhängig und können und dürfen deshalb nicht als einzelne Puzzleteile betrachtet werden.

Geprägt wurde der Begriff ‚Holismus‘ von Jan Cristiaan Smuts, einem Südafrikaner, der von 1870 bis 1950 lebte. Aber auch Aristoteles vertrat die Lehre, dass das Ganze mehr ist als die Summe der Teile.

Man muss alles in Beziehung zueinander betrachten

Wer holistisch denkt, richtet seine Aufmerksamkeit also auf ein Objekt und den Kontext, in dem sich dieses Objekt befindet. Dies kann man am Beispiel von Eis näher erklären. Man muss nicht nur das Eis sehen, sondern auch den Bereich oder die Umstände, in dem es sich befindet. Befindet es sich in der Gefriertruhe schmilzt es nicht. Außerhalb der Gefriertruhe verhält es sich anders. Man muss also stets die Beziehung von Objekten zu ihrer Umgebung mit betrachten, wenn man die Wahrheit entdecken will. Durch das holistische Denken verändert sich dann zunehmend die Wahrnehmung, weil es leichter wird, bestimmte Dinge zu erklären.

Durch den holistischen Ansatz verändert sich die Betrachtung aller Dinge. Das holistische Denken kann dabei helfen, bestimmte Ereignisse zu erklären und vorherzusagen. Dieser Ansatz basiert dabei auf Erfahrungswerte statt auf Logik. Im Holismus ist es wichtig, alles miteinander zu verbinden und einzubeziehen, damit man die Eigenschaften von Dingen, Situationen und natürlich Menschen verstehen und erklären kann. Letztlich ist alles mit allem verbunden und wirkt sich aufeinander aus. Die Natur ist zum Beispiel auf den Menschen angewiesen. Umgekehrt ist der Mensch aber auch auf die Natur angewiesen. Aber was hat der holistische Mensch damit zu tun?

Körper, Geist und Seele sind ein komplexes System

Immer mehr Studien geben einen Hinweis darauf, wie komplex Körper, Geist und Seele sind und wie diese sich auf andere komplexe Systeme auswirken bzw. wie sie von anderen Systemen beeinflusst werden. Alles steht in einer Wechselwirkung zueinander.

Das Buch ‚Der holistische Mensch: Wir sind mehr als die Summe unserer Organe‘ räumt mit dem alten Bild über uns Menschen auf. Es verrät vieles über die Gesundheit, das Glück und Gott. Wir glaubten schon alles darüber zu wissen. Doch vieles von dem, was wir wissen, stimmt heutzutage überhaupt nicht mehr.

Der Arzt Prof. Dr. Johannes Huber erklärt, dass es weder Schicksal noch Zufall gibt und warum das so ist. Außerdem erklärt er, dass ein Teil von uns schon vor unserer Geburt da war und auch nach unserer Geburt noch da sein wird und warum das so ist. Außerdem wird in diesem Buch verraten, wie wir wirklich Heilung erfahren und aus welchen unvorstellbaren Quellen wir sie beziehen.

In der Bibel steht bereits geschrieben: Am Anfang stand das Wort. Wenn man der Wissenschaft Glauben schenken kann, hat die Bibel mit dieser Aussage Recht.

Das Buch berichtet und lehrt auf unterhaltsame Weise über die Wunder des Lebens, die uns oftmals unverständlich sind. Nach genauerer Betrachtung, werden sie jedoch verständlicher. Zudem wird der Mensch in seiner Ganzheit durchleuchtet.

Wir führen ein Leben voller Schmetterlingseffekte

Viele Dinge, die zwischen Himmel und Erde geschehen, können wir nicht sehen und doch sind sie da, wie aus dem Bestsellerbuch: ‚Es existiert: Die Wissenschaft entdeckt das Unsichtbare‘ hervorgeht. Laut der Epigenetik gehören zum Erbgut nicht nur die Gene, sondern auch das Leben an sich. Gelebtes lässt sich vererben. Alles was in unserem Leben, aber auch im Leben unserer Vorfahren geschehen ist, wirkt sich auf unser Leben aus. Wir führen also ein Leben voller Schmetterlingseffekte.

Prof. Dr. Johannes Huber setzt den holistischen Menschen in eine ganzheitliche Beziehung zu allem was ist und war. Das holistische Menschenbild wird anhand der Basis von Quantenphysik, Epigenetik und der modernen Medizin verständlich erklärt. In seinem Buch beschreibt, der renommierte Arzt unter anderem, warum uns die Liebe unsterblich macht.

Der holistische Mensch: Wir sind mehr als die Summe unserer Organe
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Der holistische Mensch: Wir sind mehr als die Summe unserer Organe
  • Johannes Huber
  • Publisher: edition a
  • Edition no. 5 (28.10.2017)
  • Gebundene Ausgabe: 336 pages

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Meditation für Anfänger http://www.gardensofzen.com/meditation-fuer-anfaenger/ http://www.gardensofzen.com/meditation-fuer-anfaenger/#respond Mon, 15 Apr 2019 07:00:06 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14179 Immer mehr Menschen beginnen mit dem Meditieren und schauen sich nach Meditation für Anfänger um. Schließlich haben Meditationen positive Wirkungen auf Körper, Geist und Seele. Anfängern fällt es teilweise schwer, einen Einstieg in die Welt der Mediation zu finden, weil sie nicht wissen, wie sie anfangen sollen. Zudem gibt es viele verschiedene Arten von Meditationen. […]

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Immer mehr Menschen beginnen mit dem Meditieren und schauen sich nach Meditation für Anfänger um. Schließlich haben Meditationen positive Wirkungen auf Körper, Geist und Seele. Anfängern fällt es teilweise schwer, einen Einstieg in die Welt der Mediation zu finden, weil sie nicht wissen, wie sie anfangen sollen. Zudem gibt es viele verschiedene Arten von Meditationen. Wie soll man mit dem Meditieren beginnen? Welche Meditation ist für Anfänger geeignet und was benötigt man dafür? Diese Fragen und mehr werden im folgenden Beitrag beantwortet.

Was brauche ich für eine Meditation?

Du brauchst für eine Meditation nur ein paar Minuten Zeit. Mehr braucht es eigentlich nicht. Grundsätzlich ist es möglich, überall zu meditieren. Als Anfänger solltest du dir jedoch einen ruhigen Ort suchen. Wenn du geübt bist, wirst du an jedem nur erdenklichen Ort meditieren können, selbst dann, wenn es laut um dich herum ist.

Es gibt Zubehör für Meditationen. Allerdings brauchst du eigentlich nichts außer ein wenig Zeit und dich selbst. Wenn du im Liegen meditieren möchtest, benötigst du vielleicht eine Unterlage wie eine Yoga-Matte. Natürlich kannst du auch auf dem Sofa oder dem Bett meditieren. Es wäre aber möglich, dass du dabei einschläfst, vor allem dann, wenn du noch nicht so geübt bist. Deshalb ist es Anfängern eher zu empfehlen, im Sitzen zu meditieren.

Du kannst auf dem Sofa oder einem Stuhl Platz nehmen. Du solltest dich jedoch nicht anlehnen. Wenn du möchtest, kannst du dich auch auf den Boden setzen und dort eine Meditation für Anfänger machen. Falls dir der Boden zu hart ist, kannst du auf einem Meditationskissen oder einem Meditationsbänkchen Platz nehmen. Es gibt kein richtig und kein falsch.

Tipps für den Einstieg

Die Meditation kann ihre volle Wirkung nur dann entfalten, wenn du sie regelmäßig, am besten täglich durchführst. Beginne erst mit 5 oder 10 Minuten pro Tag. Diese kurze Zeitspanne kann dir schon dabei helfen, wieder in dein natürliches Gleichgewicht zu finden. Später kannst du die Meditationszeit auf 20 bis 30 Minuten oder gar länger ausdehnen.

Du kannst zu jeder Tageszeit meditieren. Zu Beginn solltest du dir jedoch feste Zeiten nehmen. Besonders gute Zeiten für die Meditation für Anfänger sind morgens nach dem Aufstehen oder spät am Abend. Zu diesen Zeiten ist der Geist ruhiger als tagsüber. Auch nach dem Yoga oder sogar währenddessen kannst du meditieren. Yoga ist ebenfalls eine Form der Meditation. Es ist die Meditation in Bewegung.

Zu Beginn wird es dir einfacher fallen, deine Aufmerksamkeit auf die Meditation zu lenken, wenn du immer am gleichen Ort meditierst. Räucherstäbchen, eine Duftlampe, Pflanzen oder ähnliche Dinge können dir helfen, dich noch besser in einen meditativen Zustand zu bringen. Du musst diese Dinge jedoch nicht verwenden. Es gibt Menschen, die einfach dort meditieren, wo sie gerade zur Ruhe kommen möchten. Da kann es auch schon mal vorkommen, dass jemand im Zug oder dem Bus meditiert.

Eine CD mit angeleiteten Übungen ist für viele Anfänger sehr hilfreich, weil sie sich dadurch besser konzentrieren können. Oft klappt es nicht auf Anhieb, in einen meditativen Zustand zu kommen. Das ist aber völlig in Ordnung. Manchmal braucht es mehrere Versuche. Die Meditation für Anfänger ist eine Übung und Übung macht bekanntlich den Meister. Kein Mönch konnte als Anfänger so viel Konzentration aufbringen, dass er seine Gedanken dauerhaft zur Ruhe bringen konnte oder es geschafft hat, sich durchgehend auf den Atem zu konzentrieren. Lass dich davon also nicht entmutigen. Die ablenkenden Gefühle und Gedanken gehören zur Meditation für Anfänger dazu. Du wirst dir dadurch zunehmend bewusst werden, was in deiner inneren Gefühls- und Gedankenwelt los ist. Dies ist ebenfalls eine Form der Achtsamkeit.

Sitze aufrecht und entspannt

Setze dich bequem hin. Achte darauf, dass deine Füße nebeneinander auf dem Boden stehen, wenn du auf einem Stuhl oder dem Sofa sitzt. Achte darauf, dass der Rücken gerade ist. Stell dir vor, dass du am Scheitel, am Kopf, durch einen unsichtbaren Faden nach oben gezogen wirst, sodass sich deine Wirbelsäule aufrichtet. Wenn du möchtest, kannst du aber beispielsweise auch im Schneidersitz meditieren. Wichtig ist jedoch, dass du dich nicht anlehnst und den Rücken gerade hältst. Deine Hände kannst du einfach entspannt auf die Knie legen. Du kannst deine rechte Hand aber auch in die linke Hand legen und legst beide Hände in den Schoß. Wichtig ist, dass es sich für dich angenehm anfühlt.

Meditation für Anfänger muss nicht schwer sein
Sitze aufrecht und entspannt

Schließe deine Augen

Als nächstes schließt du sanft deine Augen. Fünf bis zehn Minuten reichen für die Meditation für Anfänger völlig aus. Konzentriere dich auf deinen Atem. Es wird dir leichter fallen, wenn du eine Hand auf den Bauch legst. Du kannst auch die Atemzüge zählen. Zähle aber immer nur bis 10 und beginne dann wieder von vorne.

Dir wird schnell auffallen, dass sich dir Gedanken aufdrängen werden. Wenn du das bemerkst, richte deine Aufmerksamkeit einfach wieder auf den Atem. Du wirst dadurch zunehmend ruhiger werden. Versuche auch ruhig und tief in den Bauch zu atmen. Beim Einatmen wölbt sich der Bauch nach vorne und beim Ausatmen sinkt er wieder zurück. Wenn du die Hände auf den Bauch legst, kannst du diesen Prozess besser beobachten.

Du kannst deinen Fokus während der Meditation für Anfänger auch auf ein bestimmtes Wort oder einen Satz richten. Wie zum Beispiel Ruhe und Entspannung, Frieden, Liebe, Glück, Freude oder ähnliches.

Nach der Meditation

Du kannst dir einen Wecker stellen, sofern du nicht eine angeleitete Meditation für Anfänger von einer CD verwendest, damit du weißt, wann 5 oder 10 Minuten vorbei sind. Nach dem Meditieren, öffne langsam wieder die Augen und werde dir bewusst, in welchem Raum du dich befindest. Atme noch einmal tief durch und strecke dich, ehe du wieder mit deinem Alltag fortfährst.

Du wirst schnell die ersten positiven Veränderungen bei dir feststellen. Wenn du möchtest, kannst du dann deine Meditationszeit höher ansetzen.

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Achtsamkeitsübungen bei Depression http://www.gardensofzen.com/achtsamkeitsuebungen-bei-depression/ http://www.gardensofzen.com/achtsamkeitsuebungen-bei-depression/#respond Mon, 08 Apr 2019 07:00:17 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14135 Achtsamkeitsübungen sind laut zahlreichen Studien insbesondere für Menschen mit wiederkehrenden Depressionen geeignet. Sie helfen den Betroffenen, den Teufelskreis aus negativen Gefühlen und Selbstverachtung zu unterbrechen. Aber welche Achtsamkeitsübungen gibt es und was ist überhaupt eine Depression? Was ist eine Depression? Bei einer sogenannten Depression handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die sich durch diverse […]

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Achtsamkeitsübungen sind laut zahlreichen Studien insbesondere für Menschen mit wiederkehrenden Depressionen geeignet. Sie helfen den Betroffenen, den Teufelskreis aus negativen Gefühlen und Selbstverachtung zu unterbrechen. Aber welche Achtsamkeitsübungen gibt es und was ist überhaupt eine Depression?

Was ist eine Depression?

Bei einer sogenannten Depression handelt es sich um eine psychische Erkrankung, die sich durch diverse Beschwerden zeigen kann. Meist geht sie jedoch mit einer traurigen Stimmung, Antriebslosigkeit, Schlafstörungen, Schlaflosigkeit, Schmerzen, Appetitverlust oder übermäßigem Appetit einher. Viele Betroffene werden von sehr negativen Gedanken bis hin zu Suizidgedanken geplagt.

In Deutschland leiden etwa 4 Millionen Menschen an Depressionen, wobei die Tendenz steigend ist. Depressionen können in jedem Alter auftreten. Besonders häufig erkranken jedoch Menschen im Alter vom 30. bis zum 40. Lebensjahr, wobei viele der Betroffenen bereits vor dem 30. Lebensjahr an einer Depression erkranken. Achtsamkeitsübungen können dabei helfen, Depressionen, negativen Gedanken und depressiven Verstimmungen entgegenzuwirken, sie zu lindern und sie sogar zu heilen.

Was ist MBCT?

Jon Kabat-Zinn entwickelte in den 1970er Jahren am University of Massachusetts Medical Center das sogenannte MBSR-Training (Mindfulness Based Stress Reduction), also die achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung. Ursprünglich entwickelte er diese Form der Meditation zur Senkung des Stresspegels. MBSR sollte das seelische Wohlbefinden verbessern. Das es auch bei psychischen Erkrankungen helfen kann, stellte er erst später fest.

In einem achtwöchigen Kurs, lernen die Patienten, verschiedenste Übungen, um sich ihrem Körper bewusst zu werden. Sie lernen neben der Meditation außerdem Yogaübungen. Diese Methode soll keine Psychotherapie ersetzen, sondern sie ergänzen und unterstützen.

MBCT (Mindfullness Based Cognitive Therapy) basiert auf MBSR. Allerdings enthält sie Elemente aus der kognitiven Verhaltenstherapie, wodurch diese Möglichkeit der Therapie ideal für Menschen mit Depressionen ist.

Achtsamkeitsübungen bei Depression können dabei helfen Abstand zu gewinnen
Achtsamkeitsübungen bei Depression können dabei helfen Abstand zu gewinnen

Abstand zur Depression gewinnen

Die Patienten lernen durch achtsamkeitsbasierte Übungen, ihre Einstellung zu negativen Gefühlen und Gedanken zu verändern. Achtsamkeitsübungen bei Depression helfen dabei, Abstand zur Erkrankung zu gewinnen. Die Betroffenen merken sehr schnell, dass sie nicht die Depression sind. Sie sind nicht die negativen Emotionen und Gedanken.

Häufig haben die Patienten Gedanken wie: „Es geht mir schlecht und ich bin selber schuld daran. Keiner mag mich! Wie sollte man es auch mit mir aushalten?“ Durch diese Gedanken werden nicht nur emotionale Zustände, sondern auch körperliche Beschwerden hervorgerufen. Dadurch geraten depressive Menschen zunehmend in eine Abwärtsspirale, die sie selbst nicht aufhalten können, wenn sie sie nicht als solche erkennen. Durch Achtsamkeit lernen die Betroffenen Emotionen und negative als das anzuerkennen, was sie sind – Gedanken und Emotionen. Der Patient hört damit auf, sich mit seiner Depression zu identifizieren, wodurch er Heilung erfahren kann.

Welche Achtsamkeitsübungen bei Depression gibt es?

Da Depressionen für gewöhnlich durch negative Gedanken hervorgerufen werden, hilft es den Betroffenen, ihre Gedanken einfach nur zu beobachten. Das klingt einfach, ist aber dennoch eine Herausforderung. Sobald wir uns auf etwas konzentrieren wollen, werden wir häufig abgelenkt. Durch Geräusche, Gefühle usw. Das ist völlig normal und kein Grund zum Verzweifeln. Das ist Teil der Achtsamkeit. Sobald man es bemerkt, dass man abgelenkt ist, richtet man seine Aufmerksamkeit einfach wieder auf die Gedanken.

Die Gedanken werden lediglich beobachtet und nicht bewertet. Man lässt sie einfach wie Wolken am Horizont vorbeiziehen. Dadurch gewinnt man automatisch Abstand zu ihnen, da man sich nicht mehr mit seinen negativen Gedanken identifiziert, sondern sie als stiller Beobachter wahrnimmt. Es ist beinahe so als würde man ein Pärchen im Park beobachten, dass sich streitet, ohne dass man sich ein Urteil über die beiden erlaubt.

Sind Achtsamkeitsübungen bei Depression so wirksam wie Antidepressiva?

Viele Patienten möchten aus Angst vor Nebenwirkungen keine Medikamente einnehmen. Zudem hält die Wirkung der meisten Antidepressiva nur solange an, wie man sie einnimmt. Es ist also wichtig, sich zusätzlich gegen die Depression zu wappnen. Dies gelingt durch Achtsamkeitsübungen bei Depression.

Bei einer Studie aus dem Jahr 2015, die an der University of Oxford aus Oxford an 400 Patienten durchgeführt wurde, kam heraus, dass Achtsamkeitsübungen genauso wirksam wie Antidepressiva sind. Allerdings haben sie keine Nebenwirkungen. Dennoch ist es wichtig, dass Betroffene zunächst einen Arzt aufsuchen.

Die Patienten wurden nach dem Zufallsprinzip in zwei Gruppen eingeteilt. Die eine Gruppe nahm weiterhin Antidepressiva ein. Die andere Gruppe widmete sich der Achtsamkeit. In beiden Gruppen lag die Rückfallquote im Zeitraum von zwei Jahren zwischen 40 und 50 Prozent. Allerdings können achtsamkeitsbasierte Übungen auch vor Depressionen und Rückfällen schützen.

10 achtsame Schritte zur Linderung von depressiven Symptomen

Typische Fragen zum Thema Achtsamkeit

Wir haben typische Fragen, die uns oft erreichen, zusammen getragen. Wenn Ihre Frage noch nicht dabei ist, dann freuen wir uns auf einen Kontakt.

Ich glaube ich habe eine Depression, wie kann ich mir sicher sein?

Absolute Gewissheit können Sie natürlich nur von einem entsprechend ausgebildeten Arzt bekommen, aber eine erste Indikation können Sie auch schon von Zuhause bekommen. Am geeignetsten sind dafür Depressions Selbsttests, die auch von Ärzten anerkannt wurden oder veröffentlicht wurden. Wir von Gardens of Zen haben so einen und es gibt ihn kostenlos zu unserem E-Book und Taschenbuch dazu! Er wurde nach dem BDI-II Standard entwickelt und wird international von Ärzten anerkannt

Gibt es MBCT in meiner Nähe?

Aber natürlich! Um einen geeigneten MBCT Kurs in Ihrer Nähe zu besuchen empfehlen wir Ihnen das Tool von dem offiziellen MBCT Verband, damit finden Sie garantiert einen Kurs in Ihrer Nähe. 

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit (oder in Englisch: Mindfulness) heißt, seine Emotionen, Handlungen, Gedanken und Physis bewusst wahrzunehmen und jeden Gedanken mit offenen Armen zu begrüßen. Es heißt nicht, Tagträumen nachzuhängen oder sich Sorgen über die Zukunft zu machen, sondern aktiv im Hier und Jetzt zu sein.

Was sind Achtsamkeitsübungen?

Achtsamkeitsübungen helfen Ihnen dabei, den Alltag gelassen zu überstehen, ohne sich in Stress und Hektik zu verzetteln. Wenn Sie entspannt an Ihren Alltag herangehen, schaffen Sie zudem viel mehr. So ersticken Sie stressige Situationen sofort im Keim.

Welche Vorteile hat Achtsamkeit?

Gerade wenn es um die Behandlung von psychischen Krankheiten geht kann es manchmal hilfreich sein alle Möglichkeiten auszuschöpfen bevor man zu Medikamenten greift. Durch Achtsamkeitsmeditation ist eine Verhaltensänderung und Verhaltensregulation möglich. Wir laufen nicht mehr im Autopilot und können mit etwas Übung besser auf unsere Gefühle und Gedanken hören und diese in eine positive Richtung verändern.

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Stressbewältigung durch Achtsamkeit http://www.gardensofzen.com/stressbewaeltigung-durch-achtsamkeit/ http://www.gardensofzen.com/stressbewaeltigung-durch-achtsamkeit/#respond Wed, 03 Apr 2019 07:35:28 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14142 Heute gibt es kaum Menschen, die nicht unter Stress leiden. Ob Eltern; Kinder oder Manager. Stress kann jeden treffen. Die Frage ist jedoch, wie man mit seinem Stress umgeht und ob man sich von ihm vereinnahmen lässt oder sich eine gezielte Stressbewältigungsstrategie zurechtlegt. Manchmal ist es zum aus der Haut fahren. Aber man muss sich […]

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Heute gibt es kaum Menschen, die nicht unter Stress leiden. Ob Eltern; Kinder oder Manager. Stress kann jeden treffen. Die Frage ist jedoch, wie man mit seinem Stress umgeht und ob man sich von ihm vereinnahmen lässt oder sich eine gezielte Stressbewältigungsstrategie zurechtlegt. Manchmal ist es zum aus der Haut fahren. Aber man muss sich diesem Gefühl nicht hingeben und kann trotz den alltäglichen Herausforderungen locker und leicht durchs Leben gehen. Die Stressbewältigung durch Achtsamkeit macht es möglich.

Stressbewältigung durch Achtsamkeit ist lernbar

Die Fähigkeit besser mit Stress umzugehen, ist lernbar. Hierfür ist es zunächst wichtig, eine achtsame Haltung zu erlernen und anzunehmen. Manchmal spüren wir, dass etwas nicht stimmt. Wir fühlen uns getrieben, unruhig und gestresst, wissen aber eigentlich gar nicht so genau warum. Als zweiter Punkt kommt hinzu, dass wir alltägliche Situationen und Belastungen oft falsch einschätzen und keine Lösung für unsere Probleme finden, wenn sie uns bekannt sind.

Den meisten Stress, den wir erleben, verursachen unsere Gedanken bzw. unser Umgang mit ihnen. Müssen wir alle unsere Gedanken wirklich glauben? Nein! Und das sollten wir auch nicht tun. Die meisten unserer Gedanken basieren auf falschen Annahmen. Gedanken wie: „Das schaffe ich nie! Ich bin zu hässlich! Ich bin zu dumm!“, sind selbstzerstörerisch und verursachen Stress. Darüber hinaus sind sie oft eine selbsterfüllende Prophezeiung. „Das schaffe ich nie!“ Wer so denkt und diesen Gedanken auch noch glaubt, der steht sich selbst im Weg. Wer denkt: „Ich bin zu hässlich!“, wirkt auf andere Menschen traurig, wenn er diesen Gedanken glaubt und bringt sich damit um seine wundervolle Ausstrahlung, obwohl er nicht hässlich ist. Wir sollten also besser nicht jedem Gedanken unseren Glauben, aber sehr wohl unsere Aufmerksamkeit schenken, indem wir ihn beobachten.

Wenn wir nicht mehr den ganzen Blödsinn glauben, den wir uns erzählen, geht es uns besser. Es ist besser seine Gedanken zu betrachten, als würde man einem nervigem Radiomoderator zuhören, der nur Quatsch erzählt. Dadurch wird man zum Beobachter und nimmt nicht mehr jeden Gedanken für bare Münze. Man gewinnt Abstand und hört auf sich mit den Gedanken zu identifizieren.

Mindfulness-based Kurse helfen durch die Meditation die Stressbewältigung durch Achtsamkeit zu erlernen.

Was ist MBSR?

MBSR ist die Abkürzung für Mindfulness Based Stress Reduction, also die achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung. Sie wurde in den 1970er Jahren von Jon Kabat-Zinn entwickelt. In einem MBSR-Kurs lernt man innerhalb von acht Wochen, wie man besser mit sich, seinen Gedanken, Emotionen und seinem Stress umgehen kann.

Die Stressbewältigung durch Achtsamkeit wird durch verschiedene Übungen gelehrt, von denen sich viele bequem überall durchführen lassen. Manche sind so subtil, das niemand es mitbekommt. So lassen sie sich während der Arbeit, bei der Autofahrt, während der Bahnfahrt, im Supermarkt an der Kasse usw. durchführen. Um sich von seinem eigenen Stress zu befreien, hilft es, Abstand zu gewinnen und wenn es nur für eine Minute ist.

Stressbewältigung durch Achtsamkeit: Hilft gegen Stresssymptome
Stressbewältigung durch Achtsamkeit: Hilft gegen Stresssymptome wie Schlaflosigkeit

Gegen welche Stresssymptome hilft Achtsamkeit?

Menschen die unter Stress leiden, entwickeln früher oder später diverse Symptome. Die Stressbewältigung durch Achtsamkeit kann gegen diese Stresssymptome helfen. Sie hilft zum einen langfristig und zum anderen, je nach Übung, auch in akuten Situationen sofort gegen Symptome wie zum Beispiel:

  • Schlaflosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Angst
  • Unruhe
  • Wut
  • Trauer
  • Kopfschmerzen
  • Verspannungen
  • Atemprobleme

Und viele mehr.

Welche Achtsamkeitsübungen helfen besonders gut gegen Stress?

Zunächst muss man seinen persönlichen Stress ermitteln, wenn man ihn nicht kennt. Manchmal fühlen wir uns gestresst, wütend oder traurig und wissen gar nicht warum. In diesem Fall hilft es, wenn man zunächst seine Gedanken beobachtet. Schnell wird einem klar, was man sich für Schauermärchen erzählt und erkennt den Grund, warum man sich so fühlt, wie man sich fühlt.

Vielleicht ist es aber auch die Arbeit, die Kinder oder der Stau auf der Autobahn, der Stress verursacht. Schließlich empfindet jeder Mensch etwas anderes als Stress. Wie soll man damit umgehen, wenn die Kinder sich um ein Spielzeug streiten oder beide gleichzeitig die Aufmerksamkeit von den Eltern einfordern? Die Lösung fällt einem meistens erst dann ein, wenn wir zur Ruhe kommen und das gelingt mit verschiedenen Übungen sehr schnell.

Stressbewältigung durch Achtsamkeit in akuten Situationen

Konzentriere dich auf deinen Atem und beobachte, wie sich dein Bauch und dein Brustkorb dabei heben und senken. Beobachte, wie der Atem durch die Nase ein- und ausströmt. Atme bewusst durch die Nase ein uns langsam durch den Mund wieder aus. Dabei entspannt sich jeder Muskel, weil das parasympathische Nervensystem, das dafür verantwortlich ist, dass wir zur Ruhe kommen, anspringt. Nehme vor allem das Ausatmen bewusst wahr und lasse dabei, wenn es dir möglich ist, noch mehr los.

Du kannst auch deine Atemzüge zählen, falls es dir schwer fällt, dich zu konzentrieren. Du kannst dabei deine linke Hand auf den Bauch legen und die rechte auf deinen Brustkorb. So fällt es dir leichter dich zu spüren und bei dir anzukommen.

Einatmen, ausatmen eins. Einatmen ausatmen zwei. Mach das immer nur bis zehn und fange dann wieder von vorne an. Du wirst zu Beginn bestimmt ganz oft weiterzählen. Das ist nicht weiter schlimm. Mit zunehmender Übung wirst du dir dessen immer bewusster und kannst schon bald darüber lachen. Gleichzeitig schulst du dich dadurch achtsamer zu werden. Außerdem findest du so schnell den Einstieg in die Stressbewältigung durch Achtsamkeit.

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Was ist ein Achtsamkeit Journal? http://www.gardensofzen.com/was-ist-ein-achtsamkeit-journal/ http://www.gardensofzen.com/was-ist-ein-achtsamkeit-journal/#respond Mon, 01 Apr 2019 07:00:57 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14107 Jeder Mensch hat Ziele, die er verfolgen möchte. Für den einen ist es mehr zu reisen. Der Nächste hat ganz andere Ziele und möchte seine Arbeit effizienter gestalten oder endlich mehr Ruhe in sein Leben bringen. Aber wie soll das funktionieren, wenn der Alltag immer so hektisch ist? Und da fängt das Problem an! Durch […]

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Jeder Mensch hat Ziele, die er verfolgen möchte. Für den einen ist es mehr zu reisen. Der Nächste hat ganz andere Ziele und möchte seine Arbeit effizienter gestalten oder endlich mehr Ruhe in sein Leben bringen. Aber wie soll das funktionieren, wenn der Alltag immer so hektisch ist? Und da fängt das Problem an!

Durch den hektischen Alltag kommt bei vielen Menschen die Achtsamkeit zu kurz. Sie gehen weder mit sich, noch mit ihren Mitmenschen achtsam um. Da sitzt man mit Freunden oder der Familie bei einem gemütlichen Abendessen und kann es nicht bewusst genießen, weil sich ständig Gedanken bezüglich der Arbeit usw. aufdrängen.

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Das Buch, das man seit ewigen Zeiten lesen wollte, verstaubt im Regal, weil scheinbar einfach keine Zeit dafür da zu sein scheint. Plötzlich hat man das Gefühl, selbst auf der Strecke zu bleiben. Dabei hat man doch noch so viele Wünsche und Ziele, die umgesetzt werden wollen. Will man das alles überhaupt noch, so wie es jetzt ist? Das Achtsamkeit Journal kann dabei helfen, sich seinem Alltag wieder mehr bewusst zu werden. Dabei kann es sogar genauso entspannend und kraftspendend sein, wie eine Yoga Stunde.

Tagebuch schreiben, macht glücklich

Um mit dem Achtsamkeit Journal beginnen zu können, braucht es nicht viel. Ein einfaches Notizbuch in der Größe A5 oder ein Bullet Planer und ein Kugelschreiber reichen schon aus. Wenn du noch nicht weißt, ob das Journaling etwas für dich ist, musst du natürlich nicht gleich das Teuerste und schönste Notizbuch kaufen. Allerdings kann ein schönes Achtsamkeit Journal natürlich auch dazu beitragen, dass man seine Erlebnisse usw. gerne aufschreibt und langfristig am Ball bleibt. Das Journaling oder auch Tagebuch schreiben bietet nämlich viele positive Effekte.

Schreiben braucht viel Zeit oder?

Nein! Es reicht schon aus, wenn du täglich nur ein paar Minuten Zeit investierst, um in dein Achtsamkeit Journal zu schreiben und dich besser zu fühlen! Das Ziel des Journalings ist es, die eigene mentale Gesundheit zu stärken und die Lebensfreude zu fördern. Dafür schreibt man seine Gedanken und Gefühle auf und wird sich währenddessen darüber bewusst, wie man sich wirklich fühlt, was einem vielleicht gerade fehlt, was einem gut tut usw.

Das Journaling sehr hilfreich und gesundheitsfördernd ist, ist aus der Psychotherapie schon längst bekannt. Das Tagebuchschreiben, ist eine anerkannte Therapieform. Sie kann dabei helfen, Lösungen für Probleme zu finden. Gleichzeitig hilft das Tagebuch dabei sich bewusster mit seinem Alltag auseinanderzusetzen.

Welche Vorteile bietet ein Achtsamkeit Journal?

  • Es braucht nur wenige Minuten pro Tag, um seine Gedanken und Gefühle zu ordnen.
  • Es braucht keine Vorbereitung, keine schöne Schrift und kein Schreibtalent.
  • Es ist einfach und kostengünstig.
  • Es wird lediglich ein Stift und ein Notizbuch benötigt, um seine Gedanken niederzuschreiben.
  • Es ist flexibel und kann jederzeit und überall genutzt werden.
  • Es hilft das Gedankenchaos zu sortieren
  • Es hilft sich besser kennen- und verstehen zu lernen.
  • Es wird leichter in der Gegenwart anzukommen und mit der Vergangenheit abzuschließen.
  • Es setzt unbewusste Kräfte frei.
  • Es hilft Wut, Trauer und Angst zu verarbeiten.

Welche Wirkungen hat ein Achtsamkeit Journal?

  • Mehr Zufriedenheit
  • Weniger Stress
  • Besserer Schlaf
  • Verbessert das Wohlbefinden
  • Mehr Dankbarkeit
  • Besseres Selbstwertgefühl
  • Bessere psychische Gesundheit
  • Weniger Stimmungsschwankungen
Achtsamer werden durch ein Achtsamkeit Journal
Achtsamer werden durch ein Achtsamkeit Journal

Tipps für den Anfang

Wie soll man mit so einem Achtsamkeit Journal anfangen? Was soll ich denn schreiben? Dies sind besonders häufige Fragen, die sich Tagebuchschreiber zu Beginn stellen. Später fallen ihnen dann immer mehr Dinge ein, die sie aufschreiben können. Das können lustige, aber auch traurige Momente im Leben sein. Es können die eigenen Gedanken sein, wie zum Beispiel immer wiederkehrende Gedanken. Für das Journaling gibt es verschiedene Ansätze. So ist es zum Beispiel auch möglich, ein Journal für sein persönliches Glück zu führen. Darin kann man beispielsweise schreiben, was einen an diesem Tag glücklich gemacht hat und wofür man dankbar ist. Dankbarkeit ist für viele Menschen der Schlüssel zum Glück.

Lasse das Achtsamkeit Journal zu deiner Routine werden

Damit der Mensch sich an eine Routine gewöhnen kann, braucht er 21 aufeinanderfolgende Tage. Dann geht die neue Gewohnheit in Fleisch und Blut über. Was möchtest du durch das Journaling erreichen? Führe dir dies immer wieder vor Augen. Dann wirst du am Ball bleiben und es wird dir leichter fallen, dein Achtsamkeit Journal zu führen.

Nachdem du ein paar Wochen täglich in dein Notizbuch oder deinen Bullet Planer geschrieben hast, überprüfe deine Fortschritte. Was hat sich für dich persönlich verändert, seitdem du Tagebuch schreibst? Hat sich vielleicht auch etwas bei deinen Mitmenschen verändert? Wenn du deine Fortschritte bemerkst, wirst du merken, dass sich das Journaling für dich lohnt und du wirst es weiterhin durchführen wollen.

Du hast noch keine Idee für dein Journal? Welche Form du wählst, bleibt natürlich dir selbst überlassen und ist von deinen individuellen Zielen abhängig. Wie wäre es mit einem Dankbarkeits-, Karriere-, Selbstliebe- oder Mut-Journal?

Wichtige Fragen, die du in deinem Journal beantworten kannst, könnten zum Beispiel folgende sein:

  • Was ist passiert?
  • Was hat mein negatives Selbstgespräch ausgelöst?
  • Wer war zu dem Zeitpunkt anwesend?
  • Wie habe ich auf das negative Selbstgespräch reagiert?
  • Was habe ich danach gemacht?
  • Wie habe ich mich gefühlt?
  • Hat sich mein Verhalten verändert?
  • Hat die Verhaltensänderung geholfen oder mir geschadet?

Besonders beliebt ist das 5-Minuten-Journaling

Dabei beantwortet man täglich folgende Fragen:

  • Wie war mein Tag?
  • Was ist heute passiert?
  • Was ist heute gut gelaufen?
  • Was ist heute nicht so gut gelaufen?
  • Was kann ich künftig besser machen?
  • Wofür war ich heute dankbar bzw. bin ich dankbar?
  • Welche Ziele möchte ich als nächstes erreichen?

Mit Hilfe dieser Fragen wird es dir leichter fallen mit einem Achtsamkeit Journal zu beginnen. Falls du bestimmte Ziele erreichen möchtest, kannst du in dein Journal auch To-do Listen schreiben. Setze dir jedoch nicht mehr als 10 kleine Ziele pro Woche. Schließlich brauchst du auch noch Zeit, um dich zu entspannen.

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Kann man Achtsamkeit Reisen buchen? http://www.gardensofzen.com/kann-man-achtsamkeit-reisen-buchen/ http://www.gardensofzen.com/kann-man-achtsamkeit-reisen-buchen/#respond Mon, 01 Apr 2019 07:00:53 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14121 Der Sommerurlaub soll die schönste Zeit des Jahres sein. Wenn da doch nur nicht der ganze Urlaubsstress wäre. Das Kofferpacken, die Planung von Sehenswürdigkeiten, die quengelnden Kinder, nervige Urlaubsgäste. Reisen kann in Stress ausarten, wenn man es zulässt. Die meisten Menschen möchten sich jedoch in ihrem Urlaub erholen und wollen, dass es allen aus der […]

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Der Sommerurlaub soll die schönste Zeit des Jahres sein. Wenn da doch nur nicht der ganze Urlaubsstress wäre. Das Kofferpacken, die Planung von Sehenswürdigkeiten, die quengelnden Kinder, nervige Urlaubsgäste.

Reisen kann in Stress ausarten, wenn man es zulässt. Die meisten Menschen möchten sich jedoch in ihrem Urlaub erholen und wollen, dass es allen aus der Familie Spaß macht, sowohl den Kindern als auch den Erwachsenen. Aus diesem Grund sind Achtsamkeit Reisen voll im Trend. Endlich kann man sich eine Auszeit gönnen und den Geist entspannen. So gestärkt hat man dann auch wieder mehr Energie für den Alltag.

Wie kann man achtsam reisen?

Wenn man verreist, lernt man immer wieder etwas Neues kennen. Man verlässt die gewohnte Umgebung, vielleicht sogar seine Komfortzone. Man bricht aus dem Alltag aus.

Während man sich im Alltag noch bemüht, das Achtsamkeitstraining zu praktizieren, geht es im Urlaub oftmals unter. Schließlich bleibt nicht viel Zeit, wenn man all die Sehenswürdigkeiten mitnehmen möchte und Wanderungen in den Bergen unternehmen möchte oder? Dabei sollte doch gerade der Urlaub eine moderne Methode zur Stressbewältigung zu sein.

Auf Achtsamkeit Reisen ist es möglich, sich seiner Gedanken immer mal wieder bewusst zu werden und sich mit allen seinen Sinnen zu verbinden. Viele Rituale, die man im Alltag hat, kann man auch im Urlaub durchführen. Zudem gibt es heutzutage sogar Reisegesellschaften, die Achtsamkeit Reisen anbieten.

Behalten Sie Ihre Rituale bei

Warum sollten Sie Ihre Rituale im Urlaub über Bord werfen, wenn sie Ihnen doch sonst so gut tun? Genießen Sie die Meditation am Morgen doch mal am Strand, in einem Wald oder an einem anderen Ort, der Ihnen gefällt. Sie möchten lieber Yoga machen? Viele Hotels bieten heutzutage Yoga-Kurse an.

Auf Achtsamkeit Reisen gehören solche Angebote für gewöhnlich zum Standard. Viele der Übungen, die Sie zu Hause machen, können Sie also auch bequem auf Ihrer Reise machen. Und wenn es nur die Tasse Kaffee oder Tee ist, die du ganz bewusst genießt, bevor es zum Wandern oder Schwimmen geht.

Achtsamkeit Reisen: Behalten Sie Ihre Rituale bei
Achtsamkeit Reisen: Behalten Sie Ihre Rituale bei

Was geschieht auf Achtsamkeit Reisen?

Während einer solchen Reise sollen alle Genüsse, die man im Urlaub erlebt, nicht zu kurz kommen. Die Achtsamkeit allerdings ebenso wenig. So werden zum Beispiel MBSR- und Meditationskurse angeboten.

Achtsame Reisen mit Methoden zur Stressbewältigung oder Lehren aus dem Ayurveda kann man in ganz Deutschland und Österreich buchen. Dabei wird jedoch nicht nur an starren Programmen und Kursen festgehalten. Jeder kann für sich selbst entscheiden, wie viel Achtsamkeit er oder sie in seinen Urlaub bringen möchte.

Achtsamkeit in der Natur

Sehr beliebt sind zum Beispiel achtsame Wanderungen und Spaziergänge in der Gruppe. Man kommt an Bächen und Flüssen entlang und kann dem Plätschern des Gewässers lauschen. Man nimmt jeden Moment durch angeleitete Übungen und Tipps bewusst wahr. Jeden Atemzug, jeden Schritt, jedes Geräusch und den Geist der Natur. Plötzlich kommt man im Hier und Jetzt an, ohne sich mit der Vergangenheit oder der Zukunft zu beschäftigen. In der Gegenwart sieht man vieles klarer. So schaffen es Körper und Geist sich endlich zu entspannen und zur Ruhe zu kommen.

Viele Erfahrungen, die man auf einer Achtsamkeit Reise gemacht hat, kann man nach dem Urlaub in den Alltag mit einfließen lassen.

Wochenendseminare, mehrtätige Urlaubsreisen oder ein- bis achtwöchige Aufenthalte laden dazu ein, sich seiner Selbst wieder bewusst zu werden und achtsam zu leben. Wanderungen und Spaziergänge in der Gruppe schützen zudem vor verschiedenen Zivilisationskrankheiten wie Burnout, Depressionen, Angststörungen und Neurosen. Gleichzeitig wird das Wir-Gefühl in der Gruppe gestärkt.

Alle Sinne dürfen genießen

Auf einer Achtsamkeitsreise dürfen alle Sinne genießen. Nimm Geräusche, Gerüche, Geschmäcker und Berührungen bei Massagen bewusst wahr. In einer neuen Umgebung achten wir für gewöhnlich ohnehin intensiver auf all die Eindrücke und Sinneswahrnehmungen, sodass es im Urlaub gar nicht so schwer fällt, achtsam zu sein.

Dies gelingt unter anderem auch, indem man Wartezeiten am Flughafen, dem Bahnhof oder in einem Stau sinnvoll nutzt, um zu meditieren oder einen Kaffee bewusst zu genießen, statt sich über die Warterei aufzuregen.

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Wozu braucht man eine Achtsamkeit Fortbildung? http://www.gardensofzen.com/wozu-braucht-man-eine-achtsamkeit-fortbildung/ http://www.gardensofzen.com/wozu-braucht-man-eine-achtsamkeit-fortbildung/#respond Mon, 25 Mar 2019 10:50:04 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14059 Wozu braucht man eine Achtsamkeit Fortbildung? Wer braucht sie und was kann man damit überhaupt anfangen? Diese Fragen und mehr sollen im heutigen Blogbeitrag beantwortet werden. Stress macht krank Die Menschen fühlen sich durch das moderne und schnelllebige Leben zunehmend gestresster. Stressbedingte Krankheiten wie Angststörungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Burnout und Depressionen nehmen kontinuierlich zu. Dabei kann jeder […]

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Wozu braucht man eine Achtsamkeit Fortbildung? Wer braucht sie und was kann man damit überhaupt anfangen? Diese Fragen und mehr sollen im heutigen Blogbeitrag beantwortet werden.

Stress macht krank

Die Menschen fühlen sich durch das moderne und schnelllebige Leben zunehmend gestresster. Stressbedingte Krankheiten wie Angststörungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Burnout und Depressionen nehmen kontinuierlich zu. Dabei kann jeder etwas zu seiner persönlichen Stressbewältigung und damit zu mehr Selbstmitgefühl und Wohlgefühl beitragen. Dies gelingt am besten durch ein regelmäßiges, am besten täglich durchgeführtes Achtsamkeitstraining.

Wer vorbeugend handelt oder ein Seminar für achtsamkeitsbasierte Verfahren besucht, kann viel über sich und seine Mitmenschen lernen. Durch die verschiedenen Möglichkeiten der Meditation, die in Seminaren als Prävention gelehrt werden, ist es möglich, sich in jeder Situation einen Raum der Ruhe zu schaffen.

Es muss also nicht zwingend Stress aufkommen. Wir lernen ihn schneller zu entdecken und dementsprechend zu handeln. Selbst wer täglich nur 10 Minuten meditiert, tut sich bereits viel Gutes und kann sich damit vor einer stressbedingten Erkrankung und psychischen Störungen schützen, bereits bestehende Erkrankungen lindern oder sogar heilen.

Fortbildungen helfen das vorhandene Wissen zu intensivieren

Ein ausgebildeter Achtsamkeitstrainer kann an verschiedenen Fortbildungen teilnehmen, die unter anderem auch Elemente aus der kognitiven Verhaltenstherapie vermitteln, die in die Meditation oder in achtsamkeitsbasierte Übungen mit einfließen können.

Eine bekannte Achtsamkeitspraxis ist das sogenannte MBSR-Training. MBSR steht für Mindfulness Based Stress Reduction, also die auf Achtsamkeit basierende Stressreduktion. Achtsamkeitstrainer aus dem Bereich des MBSR können zum Beispiel eine Achtsamkeit Fortbildung im Bereich MBCT machen.

Die Mindfullness Based Cognitive Therapy, basiert auf MBSR, enthält aber zudem noch Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie, die eines der am besten erforschten Therapiemethoden in der Psychotherapie ist.

Negative Gedanken können krank machen

Viele psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen entstehen durch Stress und durch falsche Gedanken. In der kognitiven Verhaltenstherapie lernt man, sich diesen negativen Gedanken bewusst zu werden und sie zu verändern. Dies gelingt unter anderem durch meditative Übungen.

In MBSR und MBCT-Kursen wird den Teilnehmern eine Einführung in die Meditation gegeben, die sofort anwendbar ist. Je nach Länge des Kurses kann der Achtsamkeitstrainer natürlich weiteres Wissen vermitteln.

Es gibt Wochenendseminare und mehrtägige Seminare, die eine Einführung geben oder aber 8-wöchige Kurse oder noch längere Kurse, die in die Tiefe gehen.

Achtsamkeit Fortbildungen helfen Stress zu reduzieren
Stress und negative Gedanken machen krank

Für wen sind die Fortbildungen geeignet?

Die Achtsamkeit Fortbildungen sind ideal für alle, die bereits eine gewisse Achtsamkeitspraxis aufweisen und diese vertiefen möchten oder zum Beispiel für MBSR-Achtsamkeitstrainer, die ihr Wissen um die Elemente der kognitiven Verhaltenstherapie erweitern möchten. Schließlich gibt es immer mehr Menschen, die Achtsamkeitskurse zur Prävention besuchen.

Dementsprechend braucht es immer mehr gut ausgebildete Achtsamkeitstrainer, mit eventuellen Fortbildungen, für die verschiedensten Bereiche der Achtsamkeit. In einer Achtsamkeit Fortbildung können außerdem neue Übungen für Achtsamkeitskurse gelernt werden.

Wo kann man eine Achtsamkeit Fortbildung machen?

Fortbildungen kann man zum Beispiel an Volkshochschulen sowie in Meditationszentren und MBSR-Zentren machen. Darüber hinaus gibt es Onlineseminare und -kurse.

Welches Wissen wird in einer Fortbildung vermittelt?

Es werden neben Ausbildungsprogrammen für MBSR- und MBCT-Lehrer auch Weiterbildungsprogramme angeboten. In den Fortbildungskursen wird unter anderem näher auf die Entstehungsgeschichte von MBCT oder MBSR eingegangen.

Es wird darüber gesprochen, wie psychische Erkrankungen, wie beispielsweise Depressionen, entstehen, was die Erkrankung aufrechterhält und wie die Depressionen verstärkt werden. Es wird behandelt, wann ein MBCT oder MBSR angezeigt ist und in welchen Fällen besser darauf zu verzichten ist. Natürlich bestehen die Kurse nicht nur aus grauer Theorie. Auch praktische Übungen werden in den Fortbildungen durchgeführt, um das bereits erworbene Wissen, in der Praxis selbst zu erleben.

Die Teilnehmer der Weiterbildungsangebote lernen außerdem, wie sie selbst den MBSR- oder MBCT-Unterricht gestalten und durchführen können. Zudem lernen sie die Unterschiede und Gemeinsamkeiten von MBSR und MBCT kennen. Welche Inhalte vermittelt werden ist allerdings vom jeweiligen Kurs abhängig, für den man sich entschieden hat.

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Achtsamkeit in der Natur http://www.gardensofzen.com/achtsamkeit-in-der-natur/ http://www.gardensofzen.com/achtsamkeit-in-der-natur/#respond Mon, 25 Mar 2019 09:00:43 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14050 Wer bereits mehr Achtsamkeitspraxis gesammelt hat, weiß, dass es grundsätzlich immer und an jedem Ort möglich ist, achtsam zu sein. Die Natur hält mit all ihren Schönheiten, dem Wetter und den Jahreszeiten einen reichen Schatz voller Achtsamkeit für uns bereit. Statt sich der Hetze des Alltags hinzugeben, lehrt uns die Natur bewusst die Haltung zu […]

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Wer bereits mehr Achtsamkeitspraxis gesammelt hat, weiß, dass es grundsätzlich immer und an jedem Ort möglich ist, achtsam zu sein. Die Natur hält mit all ihren Schönheiten, dem Wetter und den Jahreszeiten einen reichen Schatz voller Achtsamkeit für uns bereit. Statt sich der Hetze des Alltags hinzugeben, lehrt uns die Natur bewusst die Haltung zu verändern. Die Wahrnehmung verändert sich, wenn wir uns außerhalb des Stadtlärms, zum Beispiel in einem Wald, befinden.

In der Ruhe des Waldes kommen auch unsere Gedanken zur Ruhe. Der Boden ist meistens eher weich und uneben. Vielleicht ragen Baumwurzeln aus dem Boden. Ist man im Wald nicht achtsam, kann es schnell passieren, dass man stolpert. Aus diesem Grund sind die meisten Menschen aus ihrem Instinkt heraus achtsamer, wenn sie sich in der Natur befinden.

Naturerfahrungen für die ganze Familie

Naturerfahrungen kann man mit der ganzen Familie genießen. Nicht nur für Kinder ist es wichtig, sich in der Natur aufzuhalten und die Achtsamkeit in der Natur zu erleben, sondern auch für Erwachsene. Schließlich sind Bäche, Flüsse, Wiesen, Felder, Seen und Wälder wahre Kraftorte. Ein Ausflug mit der Familie hilft dabei Kraft zu tanken.

Was wir von Kindern und der Natur lernen können

Als Erwachsener können wir viel von den Kindern lernen, da sie bis zu einem gewissen Lebensalter stets achtsam sind. Sie müssen die Welt erst noch entdecken und neue Dinge kennenlernen. Sie spüren, dass der Boden im Wald weicher ist, als ein gepflasterter Weg. Sie nehmen die Geräusche der Vögel, das Knacken der Äste und das Geräusch des nachgebenden Bodens bewusst wahr, ebenso wie die Gerüche. Dadurch sind sie stets im Hier und Jetzt. Sie sind in der Gegenwart, die uns Erwachsenen so oft fehlt.

Erwachsene beschäftigen sich mit der Zukunft und der Vergangenheit. In der Gegenwart sind sie jedoch leider nur selten. Kinder und die Natur, entführen unachtsame Menschen, durch ihre natürliche Neugier auf die Welt, in den augenblicklichen Moment. Mit Hilfe verschiedener Achtsamkeitsübungen finden wir zurück zu dieser kindlichen Neugier und können die Achtsamkeit in der Natur genießen und davon lernen. Wir müssen uns nicht der Hektik des Alltags hingeben und uns gestresst fühlen. Wir können uns einfach des Moments bewusst werden, innehalten und kurz durchatmen, bevor wir kopflos reagieren.

Achtsamkeit in der Natur von Kindern lernen
Achtsamkeit in der Natur von Kindern lernen

Achtsamkeitstraining in der Natur ist kinderleicht

Das wissen auch die Autoren des Buches‚ Achtsamkeit in der Natur‘, Verena Schatanek und Michael Huppertz. In ihrem Buch stellen sie 84 Übungen vor. Die Autoren sind sich sicher, dass das Achtsamkeitstraining nicht leichter als in der Natur sein könnte. Schließlich ist sie auf das achtsame Miteinander des Menschen angewiesen. Ohne den Menschen würde die Natur sterben. Und umgekehrt würde der Mensch ohne sie sterben.

Im Buch sind unter anderem therapeutische und präventive Übungen aus der Naturpädagogik für Kinder und Erwachsene enthalten. Der Aufenthalt in der Natur ist vergleichbar mit einer Meditation, die uns wieder in die innere Mitte bringt. Gleichzeitig wird die Beziehung zur Natur gestärkt und die Haltung der Achtsamkeit gefördert.

Wie kommt man am besten mit der Natur in Kontakt?

Ein achtsamer Spaziergang im Wald tut Körper, Geist und Seele gut. Die Achtsamkeit in der Natur überträgt sich auf den Alltag, wenn man das Achtsamkeitstraining regelmäßig, am besten täglich macht. Dadurch werden auch in anderen Situationen und an anderen Orten Momente bewusster wahrgenommen. Statt mit der Vergangenheit oder der Zukunft zu hadern, finden wir uns immer häufiger im Hier und Jetzt.

Die meisten Menschen genießen den Aufenthalt in der Natur und ihre positive Wirkung auf die Psyche. Aber richtig in Kontakt sind sie nur selten mit ihr. Wer die Achtsamkeit in der Natur erleben möchte, sollte gezielt den Kontakt zu ihr suchen und sich mit dem beschäftigen, was sie für Gefühle auslöst, wie sie sich anfühlt, riecht, anhört oder auch schmeckt.

Wie fühlt sich der Apfelbaum an, von dem wir einen Apfel pflücken? Wie fühlen sich die Blätter an, wie die Äste, wie die Äpfel? Wie riecht der Baum, wie die Blätter, die Blüten und die Äpfel. Kann man den Baum vielleicht sogar hören? Was löst der Anblick einer Blüte in einem aus? All dies kann man bewusst erleben und auf viele andere Dinge in der Natur und im Leben übertragen. So kommt man nach und nach immer mehr bei sich selbst an und in Kontakt mit sich und der Natur.

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Achtsamkeit Podcast für ein entspanntes Leben http://www.gardensofzen.com/achtsamkeit-podcast-empfehlungen/ http://www.gardensofzen.com/achtsamkeit-podcast-empfehlungen/#respond Tue, 19 Mar 2019 11:29:56 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=14037 Manchmal ist es gar nicht so einfach, einen Weg in die Achtsamkeit zu finden. Der Tag ist vollgepackt mit Arbeit, Familie, Freunden, Haushalt und anderen Verpflichtungen. Wo bleibt da noch Zeit für Achtsamkeit und vor allem, wie soll man überhaupt beginnen? Es ist möglich, den ganzen Tag mit kleineren Übungen achtsam zu sein, seine Gedanken […]

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Manchmal ist es gar nicht so einfach, einen Weg in die Achtsamkeit zu finden. Der Tag ist vollgepackt mit Arbeit, Familie, Freunden, Haushalt und anderen Verpflichtungen. Wo bleibt da noch Zeit für Achtsamkeit und vor allem, wie soll man überhaupt beginnen?

Es ist möglich, den ganzen Tag mit kleineren Übungen achtsam zu sein, seine Gedanken und Gefühle bewusst wahrzunehmen und dem Alltag selbst in anstrengenden Situationen mit Gelassenheit zu begegnen. Wir zeigen Ihnen heute eine weitere Möglichkeit Achtsamkeit in seinen Alltag zu integrieren.

Welche Vorteile hat eine Meditation?

Die Meditation lehrt dich, deine innere Welt besser wahrzunehmen und schneller auf problematische Gedanken zu reagieren. Man kann negative Impulse umgehen, indem man sie zur Kenntnis nimmt, aber nicht impulsiv handelt. Man ist wütend, nimmt dies zur Kenntnis und lässt die Wut einfach los.

Durch Meditation erfährst du dein Selbstbewusstsein auf ganz andere Weise und kannst es sogar stärken. Viele Menschen streben vergeblich nach Glück, was sie unzufrieden macht. Die Meditation lehrt einen sich an kleinen Dingen zu erfreuen und glücklich zu werden.  Sie hat außerdem weitreichende Wirkungen auf die physische und psychische Gesundheit. Der Schlaf verbessert sich, ein zu hoher Blutdruck sinkt. Man wird insgesamt gelassener und ruhiger. Dies beugt Angststörungen, Depressionen und Burnout vor.

Was ist ein Podcast?

Der Begriff Podcast setzt sich aus den Worten iPod und Broadcast zusammen. Ursprünglich handelte es sich dabei also um eine Sendung für den iPod. Podcasts gibt es mittlerweile zu jedem erdenklichem Thema. Sie lassen sich bequem mit Hilfe eines Podcatchers abonnieren. Im Grunde genommen handelt es sich bei einem Podcast um eine Audio- oder Videosendung, die man bequem auf das Smartphone oder den Computer herunterladen kann, um sie offline zu hören. Sie lässt sich aber auch direkt online streamen und ist vergleichbar mit einer Radiosendung. Man erhält eine automatische Benachrichtigung, sobald es eine neue Folge seines Lieblingspodcasts gibt. Auf Wunsch kann die Sendung auch automatisch auf das Smartphone heruntergeladen werden, sobald eine neue Podcast Folge verfügbar ist.

Neben Wissenspodcasts, Technik-, Geschichten-, Diskussionspodcasts und vielen anderen spannenden Themensendungen gibt es auch den Achtsamkeit Podcast.

Praktisch für unterwegs

Der Achtsamkeit Podcast ist besonders praktisch für unterwegs. Wenn man ohnehin schon die Wartezeit in der Bahn überbrücken muss, warum dann nicht mit einem der verschiedenen Achtsamkeitspodcasts? In einem solchen Podcast wird darüber gesprochen, was Achtsamkeit überhaupt ist. Es werden praktische Tipps für die Integration der Achtsamkeit in den Alltag gegeben und natürlich gibt es auch angeleitete Übungen, die man direkt mitmachen kann. So ist es gar nicht mehr so schwer, etwas mehr Ruhe in seinen Alltag zu bringen.

Achtsamkeit Podcast - praktisch für unterwegs
Achtsamkeit Podcast – praktisch für unterwegs

Wo finde ich Podcasts?

Podcasts kann man über sogenannte Podcatcher, die man im Google PlayStore oder im Applestore als App herunterladen kann, finden. Wer keinen Podcatcher verwenden möchte, findet außerdem viele Achtsamkeitspodcast auf iTunes oder bei Spotify.

Welche Podcasts sind empfehlenswert?

Es gibt viele gute Achtsamkeit Podcasts. Heute möchten wir dir drei interessante Sendungen zu diesem Thema vorstellen.

1. Happy, holy & confident

In der Sendung von Laura Seiler geht es neben Spiritualität auch darum, wie man mehr Achtsamkeit in sein Leben bringen kann. Mit ihrer angenehmen und ruhigen Stimme gibt sie Tipps für mehr Selbstbewusstsein, gegen Stress und gibt Tipps für mehr Entspannung, damit man wieder zu seiner inneren Mitte findet. Darüber hinaus gibt es in ihrem Podcast hin und wieder auch spannende Interviews mit tollen Menschen. Happy, holy & confident ist die perfekte Inspirationsquelle für mehr Achtsamkeit im Leben.

Klingt interessant? Hier entlang!

2. You are enough

Die meisten Menschen fühlen sich nicht so, als wären sie genug. Lea Vogel ist Life-Coach und Achtsamkeitsexpertin. Sie nimmt dich mit auf eine Reise, die es dir ermöglichen kann, ein selbstbewussteres und glücklicheres Leben zu führen. Sie hat die Antworten auf Fragen und Themen, die jeden einmal in seinem Leben beschäftigen.

Klingt interessant? Hier entlang!

3. Soulfood Journey

Kira hat sich bei ihrer Soulfood Journey von ihren Vorbildern Laura Seiler, Tim Ferris und Tony Robbins inspirieren lassen. In ihrem Podcast geht es neben Ernährung unter anderem um Persönlichkeitsentwicklung, das richtige Mindset um seine Ziele zu erreichen und natürlich darum, wie man ein achtsames Leben führt. Auch Kira führt hin und wieder spannende Interviews mit Menschen, die sich ebenfalls mit den Themen Meditation und Achtsamkeit beschäftigen.

Klingt interessant? Hier entlang!

4. High Performance Leadership

In Folge #16 ihres erfolgreichen Podcasts haben Joel Kaczmarek und Stefan Lammers, Marina Löwe zu Gast. Joel und Stefan reden regelmäßig über Führungsmethoden, die Unternehmen leistungsfähiger und effizienter machen in ihrem Podcast. Zusammen mit Marina diskutieren sie in dieser Folge wie achtsame Führung Mitarbeitern und Führungskräften gleichermaßen hilft.

Klingt interessant? Hier entlang!

Viel Spaß beim Zuhören und Mitmachen!

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Achtsamkeit in der Partnerschaft http://www.gardensofzen.com/achtsamkeit-in-der-partnerschaft/ http://www.gardensofzen.com/achtsamkeit-in-der-partnerschaft/#respond Thu, 14 Mar 2019 10:41:12 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=660 Paare verstehen sich oftmals falsch. Das liegt daran, dass sie, vor allem in Langzeitbeziehungen häufig nicht mehr so achtsam miteinander umgehen, wie es noch zu Anfang der Beziehung der Fall war. Früher in der Verliebtheitsphase hat man noch jedes Wort, das der Partner sagte, in sich aufgesogen, als wäre man ein Schwamm. Aber irgendwann hört […]

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Paare verstehen sich oftmals falsch. Das liegt daran, dass sie, vor allem in Langzeitbeziehungen häufig nicht mehr so achtsam miteinander umgehen, wie es noch zu Anfang der Beziehung der Fall war. Früher in der Verliebtheitsphase hat man noch jedes Wort, das der Partner sagte, in sich aufgesogen, als wäre man ein Schwamm. Aber irgendwann hört man nicht mehr richtig hin und es kommt zu Missverständnissen. Dabei ist Achtsamkeit nicht nur im Leben und Beruf wichtig, sondern auch im Umgang mit seinen Mitmenschen. Die Achtsamkeit in der Partnerschaft, kann man lernen.

Verliebte Paare gehen achtsam miteinander um

Viele Paare, die vielleicht schon seit vielen Jahren oder Jahrzehnten zusammenleben, glauben, dass sie bereits alles übereinander wissen. Das Kribbeln im Bauch, das man in der ersten Verliebtheit so genossen hat, scheint abhanden gekommen zu sein. Der Alltag holt einen ein. Langeweile schleicht sich ein und möglicherweise verliert man sogar ein Stück weit das Interesse an seinem Partner, obwohl man ihn eigentlich liebt. Die Aufregung fehlt einfach. Wer jedoch in seiner Beziehung achtsam ist, entdeckt ganz bestimmt völlig neue Seiten an seinem Partner, die er noch nicht kannte.

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In der ersten Verliebtheit müssen wir uns in den Situationen, die wir mit unserem Partner erleben, nicht bemühen, achtsam zu sein. Die Aufmerksamkeit ist völlig auf den Liebsten oder die Liebste gerichtet. Der Rest der Welt spielt plötzlich keine Rolle mehr. Die Gedanken kreisen nur noch um den Partner und man gibt sich der schönen Gefühle hin und genießt sie. Wir wollen einfach alles über unseren Partner wissen. Alles fühlt sich neu und schön an. Erst wenn der Reiz des Neuen verfliegt, verschwindet auch die Achtsamkeit gegenüber dem Partner ein wenig.

Die starke Verliebtheit und das berühmte Kribbeln im Bauch verschwinden meistens innerhalb weniger Monate. Der spielerische und achtsame Umgang miteinander, wird zur Routine und fühlt sich gewohnt an. Hat uns der Partner zu Beginn der Beziehung morgens noch die Tasse Kaffee ans Bett gebracht, haben wir uns wahnsinnig gefreut und uns wertgeschätzt gefühlt. Nach ein paar Monaten, wird diese liebevolle Geste oftmals als selbstverständlich betrachtet. Die Aufmerksamkeit richtet sich nun außerdem nicht mehr nur auf die guten Seiten des Partners. Plötzlich bemerkt man ‚Schwächen‘ an seinem Schatz. Die offen gelassene Zahnpasta-Tube, die Socken auf dem Boden, das Schnarchen, das ständige Nörgeln usw.

Eine Partnerschaft ist keine Selbstverständlichkeit. Als Mensch möchte jeder von uns geliebt und wertgeschätzt werden. Wir wollen nicht als selbstverständlich betrachtet werden. Wenn man das Gefühl hat als ‚langweilig‘ empfunden zu werden und der Partner sich mehr für andere Dinge oder Menschen interessiert, droht die tiefe Beziehung oberflächlich zu werden.

Wer sich jedoch erst mal darüber bewusst wird, kann daran arbeiten und durch Achtsamkeit in der Partnerschaft wieder mehr Leben und Liebe in die Beziehung bringen. Das geht nicht von heute auf morgen. Achtsamkeit muss man üben. Immer wieder und wieder! Dies weiß auch der Psychologe, Theologe und Paartherapeut Hans Jellouschek, der unzähligen Paaren mit seinen Büchern, Seminaren und anderen Paartherapien wieder zu einer glücklichen Ehe oder Partnerschaft verhilft.

Achtsamkeit in der Partnerschaft führt zu mehr Liebe
Achtsamkeit in der Partnerschaft führt zu mehr Liebe

Wie funktioniert Achtsamkeit in der Partnerschaft?

Wenn man als Paar gemeinsame Zeit miteinander verbringt, ist es wichtig, daraus eine Qualitytime zu machen. Das bedeutet, dass man sich für die Dauer des Dates nur seinem Partner widmet. Die Handys werden ausgeschaltet und man genießt die gemeinsamen Momente zu zweit. Damit dies gelingt, muss man sich jedoch erst einmal ins Bewusstsein rücken, dass etwas in der Beziehung nicht stimmt. Dabei geht es nicht um Vorwürfe, sondern darum, gemeinsam Lösungen zu finden, wie man die Beziehung wieder schöner gestalten kann. Oft hilft es schon, wenn man sich an die Anfangsphase zurückerinnert. Was hat man früher gerne gemeinsam unternommen?

Vermeintlich gescheiterte Beziehungen lassen sich häufig noch retten, wenn man dem Partner einfach mal wieder bewusst zuhört. Ja, es ist nicht immer ganz leicht, seinem Partner die volle Aufmerksamkeit zu schenken. Vor allem dann nicht, wenn man schon lange mit ihm zusammen ist.

Manchmal wünscht man sich dann nach einem anstrengendem Tag einfach nur Ruhe und will sich nicht auch noch die Klagen des Partners anhören, wenn er oder sie über den nervigen Chef nörgelt. Eine Möglichkeit um sich wieder näher zu kommen, wäre gemeinsam während einer Meditation zur Ruhe zu kommen. Eine Paar-Meditation, bei der man sich gegenüber sitzt, sich an den Händen hält, in sich hinein hört und den Partner spürt, ist ein wunderbares gemeinsames Ritual, das wieder näher zueinander führt. Danach fällt es dann leichter, seinem Partner bewusst und aufmerksam zuzuhören und neue Seiten an ihm zu entdecken.

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Kann man Achtsamkeit essen? http://www.gardensofzen.com/kann-man-achtsamkeit-essen/ http://www.gardensofzen.com/kann-man-achtsamkeit-essen/#respond Thu, 14 Mar 2019 10:33:49 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=656 Das wahrscheinlich nicht. Aber es ist möglich, mit Hilfe verschiedener Übungen achtsam zu essen. In der modernen schnelllebigen Zeit neigen wir leider häufig dazu, zu schnell, zu ungesund und zu viel zu essen. Obwohl wir eigentlich schon längst satt sind, essen wir trotzdem weiter. Warum? Macht das irgendeinen Sinn? Viele Menschen wissen nicht einmal mehr, […]

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Das wahrscheinlich nicht. Aber es ist möglich, mit Hilfe verschiedener Übungen achtsam zu essen. In der modernen schnelllebigen Zeit neigen wir leider häufig dazu, zu schnell, zu ungesund und zu viel zu essen. Obwohl wir eigentlich schon längst satt sind, essen wir trotzdem weiter. Warum? Macht das irgendeinen Sinn?

Viele Menschen wissen nicht einmal mehr, ob sie Hunger oder Durst haben. Hunger wird oftmals mit Durst verwechselt und umgekehrt. Durch die ständige Nahrungsaufnahme und das schnelle Herunterschlingen der Mahlzeiten fällt es vielen Menschen zunehmenden schwerer, die Signale ihres Körpers zu verstehen. Dies führt häufig sogar zu Übergewicht. Die Betroffenen machen diverse Diäten und nehmen trotzdem kaum an Gewicht ab oder sie nehmen sogar zu. Aber wie kann all das sein?

Manchen Menschen würde es tatsächlich gut tun, wenn sie einfach eine Portion Achtsamkeit essen könnten. Wir haben leider alle nicht die Weisheit mit Löffeln gegessen. Deshalb ist es so wichtig, sich immer wieder Gedanken, über sich, sein Leben und natürlich auch über seine tägliche Nahrung zu machen, die man seinem Körper zuführen möchte.

Wie kann man achtsam essen?

Zunächst ist es wichtig, sich darüber bewusst zu werden, warum man überhaupt gerade etwas essen möchte. Das Stück Schokolade, dient es jetzt in diesem Augenblick dem Genuss oder möchte man durch das Essen der Schokolade eine andere Lücke füllen. Vielleicht fühlt man sich gerade traurig oder möchte sich für etwas belohnen.

Achtsamkeit essen bedeutet nicht, dass man keine Süßigkeiten mehr essen darf. Es bedeutet, dass man sich darüber bewusst wird, warum man isst und vor allem was man isst. Durch achtsames Essen lernt man die Signale seines Körpers wieder besser zu verstehen und lernt das natürliche Hungergefühl wieder zu erkennen. Zudem nimmt man den Geschmack der Lebensmittel wieder besser wahr, wenn man sich bewusst und voller Achtsamkeit auf das Essen, den Geschmack, die Konsistenz, die Beschaffenheit usw. konzentriert.

Ich mag keine Rosinen!

Das haben viele Menschen gesagt, bevor sie einen MBSR-Kurs besucht haben. Kabat-Zinn und viele andere, die MBSR Kurse anbieten, machen im Rahmen dieser Kurse, vor allem, wenn es um das achtsame Essen geht, eine wichtige Meditation zur Achtsamkeit beim Essen – die sogenannte Rosinenübung.

Die Rosinenübung ist wohl die bekannteste Achtsamkeitsübung aus den MBSR-Kursen. Sie ist zudem nicht nur für Fortgeschrittene, sondern auch sehr gut für Anfänger geeignet. Für die Übung braucht man lediglich etwas Zeit und eine Rosine.

Achtsamkeit Essen als Alltagsübung
Achtsamkeit Essen als Alltagsübung

Rosinen sind nur schrumpelig und süß

Irrtum! Sie sind noch viel mehr. Das wird jeder feststellen, der die Rosinenübung macht. Man erlebt eine völlig neue Art des achtsamen Essens. Bei dieser Übung werden nämlich alle Sinne mit einbezogen. Man sieht, tastet, riecht und schmeckt die Rosine. Wenn man sich auf jeden Sinneseindruck konzentriert, rückt man automatisch in den Zustand der Achtsamkeit. Man wird sich bewusst wie ein Nahrungsmittel aussieht, riecht, schmeckt und sich anfühlt. Man schmeckt nicht nur, ob es süß, sauer, salzig oder bitter ist. Man spürt, ob es kalt warm, glatt, rau, weich, hart, faserig, glitschig usw. ist.

Das achtsame Essen kann man überall machen

Ob im Büro, zu Hause oder unterwegs. Man kann überall achtsam essen. Zum besseren Verständnis sollte man die Übung jedoch zu Beginn mit einer Rosine machen. Man tut so, als würde man das allererste Mal in seinem Leben eine Rosine sehen und sich die Frage stellen, ob dieses schrumpelige Etwas überhaupt essbar ist!? Welche Wirkung hat sie, wenn man sie betrachtet? Wie fühlt sie sich in der Handfläche an und wie, wenn man sie zwischen Daumen und Zeigefinger hält? Wie sieht sie aus? Wie würde man jemandem eine Rosine beschreiben, der nicht sehen kann? Wie verändert sie ihr Aussehen im Licht? Ist die Rosine wirklich nur braun?

Wie riecht eine Rosine?

Nachdem man die Rosine ertastet hat und die Unebenheiten mit den Fingern und an der Handinnenfläche gespürt hat, darf man sie beschnuppern. Wie riecht sie? Riecht sie nach nichts? Riecht sie süß oder sauer? Vielleicht bekommt man jetzt sogar Appetit darauf, die Rosine zu essen. Bevor man sie essen darf, sollte man akzeptieren, dass man sie essen möchte und dieses Gefühl einfach gehen lassen, während man sich weiter mit der Beschaffenheit der Rosine befasst.

Wie fühlt sich die Rosine an, wenn man sie mit offenen Augen und wie, wenn man sie mit geschlossenen Augen inspiziert. Wie verändert sie sich, wenn man sie leicht zusammendrückt. Verändert sich nur ihr Aussehen oder auch die Beschaffenheit und der Geruch? Vielleicht kann man eine Rosine sogar hören!? Macht sie ein Geräusch, wenn man sie zwischen den Fingerspitzen dreht und wendet?

Wie schmeckt eine Rosine?

Bevor man die Rosine nun verzehrt, berührt man sie zunächst mit den Lippen. Dann nimmt man sie in den Mund. Bevor man drauflos kaut, sollte man sie jedoch mit der Zunge ertasten. Wie schwer ist sie, wie fühlt sie sich auf der Zunge an? Breitet sich vielleicht schon ein Geschmack aus. Die Rosine darf ruhig im Mund hin und her bewegt werden. Wenn man die Rosine essen möchte, sollte man diesen Impuls zur Kenntnis nehmen, ihm aber noch nicht nachgeben, sondern die Rosine weiter erforschen.

Nun darf die Rosine zwischen die Zähne genommen werden. Wie viel schmeckt man? Ist die Rosine saftig? Wie fühlt sich das Fruchtfleisch an? Wie bewegt sich der Kiefer und wie fühlen sich die Zähne an, während man die Rosine kaut? Erst wenn sie sich fast verflüssigt hat, schluckt man sie runter und spürt dem Geschmack und Gefühl im Mund noch etwas nach. Genauso kann man mit jedem anderem Lebensmittel verfahren und dadurch das achtsame Essen erlernen und es zu einem ganz neuem Erlebnis werden lassen.

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Gibt es achtsame Gruppenübungen? http://www.gardensofzen.com/gibt-es-achtsame-gruppenuebungen/ http://www.gardensofzen.com/gibt-es-achtsame-gruppenuebungen/#respond Tue, 05 Mar 2019 12:50:10 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=555 Der Weg der Achtsamkeit ist nicht immer ganz einfach. Oftmals ist der innere Geist während der Meditation sehr unruhig. Das ist nichts Ungewöhnliches. Allerdings ist es für den Meditierenden nicht immer leicht, die aufkommenden Gefühle und Gedanken anzunehmen. Möglicherweise kommen Gefühle wie Angst, Wut oder Trauer auf. Aber auch im Alltag, bei der Arbeit, in […]

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Der Weg der Achtsamkeit ist nicht immer ganz einfach. Oftmals ist der innere Geist während der Meditation sehr unruhig. Das ist nichts Ungewöhnliches. Allerdings ist es für den Meditierenden nicht immer leicht, die aufkommenden Gefühle und Gedanken anzunehmen. Möglicherweise kommen Gefühle wie Angst, Wut oder Trauer auf. Aber auch im Alltag, bei der Arbeit, in der Schule oder im Kindergarten haben wir stets solche wechselnden Gefühlsregungen. In diesem Fall kann es sinnvoll sein, eine Achtsamkeit Gruppenübung in der Gruppe durchzuführen, um wieder mehr Klarheit und Ruhe zu bekommen.

Achtsamkeitsübungen stärken den Zusammenhalt

In der heutigen schnelllebigen Zeit ist es besonders wichtig, sich selbst und anderen Menschen gegenüber achtsam zu sein. Dabei geht es nicht nur um das private Umfeld, sondern auch um das Berufliche, das Schulische oder um fremde Menschen, mit denen wir zu tun haben. Wir geraten häufig mit Menschen aneinander, wenn wir nicht mit uns selbst im Reinen sind. Wenn wir Stress haben oder Angst, sind wir mit uns selbst und unserem Körper nicht achtsam. Eine Achtsamkeit Gruppenübung hilft dabei, wieder mehr Ruhe in die Gruppe zu bringen. Die Übungen sind zum Beispiel auch ideal für Unternehmen, die bei ihren Mitarbeitern den Zusammenhalt stärken und Stress vorbeugen wollen.

Stress kann schließlich zahlreiche Erkrankungen hervorrufen wie zum Beispiel Herzkreislauferkrankungen, Burnout, Depressionen, Angststörungen uvm. Wenn die Gemüter der Mitarbeiter in Balance sind, wird außerdem das Miteinander verbessert, wodurch ein produktiverer Arbeitsablauf gewährleistet ist.

Im Hier und Jetzt ankommen
Im Hier und Jetzt ankommen

Im Hier und Jetzt ankommen

Um im Hier und Jetzt anzukommen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Allerdings sollte man es regelmäßig, am besten täglich üben, damit sich die volle Wirkung entfalten kann. Oftmals ist sie aber bereits schon nach dem ersten Mal spürbar.

Man kann sich selbst und seinen Gefühlen und Gedanken auf unterschiedlichen Weisen bewusst werden. Eine Möglichkeit ist es, sich auf seinen Körper zu konzentriert. Die Gedanken werden dabei nur auf den Körper gerichtet. Man fühlt in ihn hinein. Dabei kann es immer mal wieder vorkommen, dass die Gedanken abschweifen und sich um die Vergangenheit oder die Zukunft drehen. Dies nimmt man jedoch bewusst wahr und kann dann seine Aufmerksamkeit wieder auf den Körper lenken. Durch diese Vorgehensweise werden die Wahrnehmung und der Geist geschult.

Es ist auch möglich, eine Meditation durchzuführen, bei der man seine Atmung beobachtet. Dabei geht es darum, das Atmen zu beobachten und ihn nicht zu verändern. Er kann schnell sein, tief, flach oder auch langsam. Alleine durch das Wahrnehmen der Atmung, verändert sie sich. Es ist sehr beruhigend, den fließenden Atem zu beobachten und ihn einfach fließen zu lassen. Wenn sich der Atem beruhigt und man sich bewusst auf ihn konzentriert, werden die Gedanken ruhiger und man kommt im Hier und Jetzt an.

Durch die Achtsamkeit Gruppenübung lernt man alles anzunehmen, ohne es festzuhalten oder zu bewerten. Das geht nicht von heute auf morgen, sondern erfordert ein wenig Übung. Der Lerneffekt stellt sich jedoch für gewöhnlich sehr schnell ein, sodass die gesamte Gruppe davon profitiert. Sogar Schmerzen werden einfach nur beobachtet, wodurch es möglich ist, sie loszulassen und sich nicht mehr mit ihnen zu identifizieren. Durch die Achtsamkeit Gruppenübung lernt man, sich von allem Belastendem zu lösen und sich davon zu befreien. Dies wirkt sich außerdem positiv auf den Blutdruck und das vegetative Nervensystem aus.

Achtsamkeit Gruppenübung stärkt den Zusammenhalt
Achtsamkeit Gruppenübung stärkt den Zusammenhalt

Achtsamkeit Gruppenübung mit dem Körper

Plötzlich wird man unruhig, traurig oder ängstlich und weiß gar nicht warum. Der Geist wirkt sich auf den Körper aus und umgekehrt nimmt der Körper Einfluss auf den Geist. Das heißt, wenn wir körperlich verspannt sind, kann dies zu Depressionen oder Ängsten führen und umgekehrt können Ängste und Depressionen zu Verspannungen und Schmerzen im Körper führen.

Oft sind wir uns der Verspannungen gar nicht bewusst, weil uns der Alltag zu sehr gefangen nimmt. Wenn wir die Achtsamkeit Gruppenübung machen, fühlen wir uns im Anschluss gelöster und können unsere Erfahrungen gegebenenfalls miteinander austauschen.

Bei der achtsamen Wahrnehmung des Körpers fühlen wir in jeden einzelnen Körperteil hinein. Dies wird auch als Body Scan bezeichnet. Vielleicht spürt man, dass manche Körperstellen kribbeln, dass die Stirn drückt, der Rücken schmerzt, die Hände kalt sind usw. Dabei schleichen sich vermutlich immer wieder Gedanken ein. Sie dürfen im Hintergrund da sein. Wir verdrängen sie nicht. Wir nehmen sie einfach bewusst wahr und lenken die Aufmerksamkeit einfach wieder auf den Körper zurück. Dies gelingt unter anderem sehr gut mit geführten Anleitungen und einer sanften Hintergrundmusik. Mit mehr Übung wird es immer einfacher im Alltag bewusst loszulassen und entspannt durch den Tag zu gehen. Das wirkt sich natürlich positiv auf das Miteinander in der Gruppe aus.

Das Atmen in der Gruppe

Es ist möglich seinen Atem mit anderen Menschen zu synchronisieren. Hier wird der Zusammenhalt während der Achtsamkeit Gruppenübung besonders gestärkt. Es wird gleichzeitig ein- und ausgeatmet. Zu Beginn wird dies nicht ganz einfach sein. Mit der Zeit wird sich die Atemfrequenz eines jeden jedoch anpassen.

Eine andere Möglichkeit, um wieder mehr Ruhe in die Gruppe zu bringen ist es, die Atemzüge zu zählen. Es wird eine Zeit festgelegt, zum Beispiel 5 Minuten. In dieser Zeit schließen alle ihre Augen und zählen ihre Atemzüge, aber immer nur bis zehn. Vielen wird ganz bestimmt auffallen, dass sie einfach immer weiterzählen und nicht bei zehn stoppen und wieder von vorne beginnen. In diesem Moment werden sie bewusst und achtsam.

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Was ist eine buddhistische Geisteshaltung? http://www.gardensofzen.com/was-ist-eine-buddhistische-geisteshaltung/ http://www.gardensofzen.com/was-ist-eine-buddhistische-geisteshaltung/#respond Tue, 05 Mar 2019 12:05:56 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=547 Im Buddhismus spielt die Achtsamkeit eine sehr große Rolle. Nur durch sie ist es möglich, eine buddhistische Geisteshaltung zu erreichen. Aber was versteht man überhaupt darunter, wie erlangt man sie und muss man dafür zwingend einen religiösen Glauben haben? Bei der Achtsamkeit geht es um die Akzeptanz jedes Moments, unabhängig davon, ob es sich um […]

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Im Buddhismus spielt die Achtsamkeit eine sehr große Rolle. Nur durch sie ist es möglich, eine buddhistische Geisteshaltung zu erreichen. Aber was versteht man überhaupt darunter, wie erlangt man sie und muss man dafür zwingend einen religiösen Glauben haben?

Bei der Achtsamkeit geht es um die Akzeptanz jedes Moments, unabhängig davon, ob es sich um einen schönen oder schwierigen Moment handelt. Er wird einfach so akzeptiert, wie er ist. Man löst sich von Vorstellungen und auch von den Vorstellungen und Gedanken über sich selbst.

Im Buddhismus gibt es keinen Gott
Im Buddhismus gibt es keinen Gott

Im Buddhismus gibt es keinen Gott

Um eine buddhistische Geisteshaltung erlangen zu können, muss man nicht religiös sein. Im Buddhismus gibt es nämlich keinen Gott, wie es in vielen Religionen wie dem Christentum, dem Hinduismus oder dem Islam der Fall ist. Im Buddhismus sind stattdessen verschiedene Theorien, Lehren und Praktiken Tradition, die das Lebensglück wachrütteln sollen.

Damit man glücklich sein kann, ist es laut der buddhistischen Lehre von größter Bedeutung, dass man lernt, jeden Moment so anzunehmen und zu akzeptieren wie er ist. Dadurch befreit man sich von jeglichen Leiden. Wir Menschen tun uns schwer damit, bestimmte Situationen so anzunehmen, wie sie sind. Wir wollen es anders haben, es ändern oder wir verdrängen den Zustand. Dieses Handeln und dieses Habenwollen und ändern wollen, erschafft jedoch erst das Leid.

Wir bäumen uns gegen etwas auf, dass wir nicht ändern können, wie das Wetter zum Beispiel. Das macht uns Stress. Sinnvoller ist es, eine buddhistische Geisteshaltung anzunehmen und statt sich über den Regen aufzuregen, einfach eine warme Tasse Tee zu genießen und den Moment so zu akzeptieren wie er ist.

Die edlen Wahrheiten des Buddhismus

In der buddhistischen Lehre gibt es die sogenannten vier edlen Wahrheiten. Die erste Wahrheit besagt, dass jedes Wesen dem Leiden unterworfen ist. Damit ist jedoch nicht zwingend der seelische oder körperliche Schmerz gemeint, sondern alles, was sich unbefriedigend anfühlt oder so empfunden wird.

Die zweite Wahrheit lehrt, dass alles Leiden, durch Begehren, also das Habenwollen, durch Gier und die Anhaftung an Dingen, Menschen, die Vergangenheit und die Zukunft, entsteht. Das Leid wird laut der zweiten Wahrheit unter anderem durch Ruhm, Reichtum, das Streben nach Ansehen und Aufmerksamkeit sowie durch das Verlangen erschaffen. Es ist einfach nicht möglich, die Vergangenheit festzuhalten. Viele Menschen wollen dies nicht wahrhaben und erschaffen dadurch Leid.

Die dritte Wahrheit besagt, dass sich jegliches Leid beenden lässt, wenn man die Ursache dafür auslöscht.

Die vierte Wahrheit besagt, dass es einen Weg gibt, das Leiden zu beenden und die Vergangenheit loszulassen. Es ist möglich frei zu sein und sich von Sorgen, Vorstellungen und Problemen zu lösen.

Die Wahrheiten der buddhistischen Geisteshaltung
Die Wahrheiten der buddhistischen Geisteshaltung

Der edle Pfad der Buddhisten

Buddhisten schulen durch Meditation unermüdlich ihren Geist. Dadurch erlangen sie nicht nur Weisheit, sondern auch Mitgefühl, für ihre Mitmenschen und jedes Wesen, egal ob Tier oder Pflanze. Erreicht wird die buddhistische Geisteshaltung über den sogenannten achtfachen Pfad. Er besteht aus acht Teilen, die drei Gruppen zugeordnet sind. Der Weisheit, Sittlichkeit und der Vertiefung. Diese Anteile müssen nicht nacheinander erworben werden. Sie sind alle wichtig.

Der achtfache Pfad beschreibt sozusagen, dass man seine innere Mitte erreichen und niemals in Extreme verfallen soll. Zudem soll man sich über sein Handeln und seine inneren Gefühlswelten bewusst werden.

Die Weisheit setzt sich aus rechter Erkenntnis und rechter Absicht zusammen. Zur rechten Erkenntnis zählt unter anderem die Einsicht in die vier edlen Wahrheiten und andere wichtige buddhistische Lehren, die ihren Ursprung in Tibet fanden.

Die rechte Absicht ist der Entschluss eines Menschen, niemandem bewusst zu schaden, sich über ihn zu ärgern, ihn zu hassen oder gierig zu sein, sondern stets großzügig zu sein und jedem Wesen mit Wohlwollen zu begegnen.

Die Sittlichkeitsgruppe setzt sich aus dem dritten, vierten und fünften Teil zusammen. Dem rechten Reden, dem rechten Handeln und dem rechten Lebenswandel. Das bedeutet, wenn man der tibetischen, buddhistischen Lehre folgt, dass man nicht lügt, nicht über andere Menschen redet, sie beleidigt oder verleugnet. Wer recht handelt, stiehlt, schlägt und tötet nicht. Wer einen rechten Lebenswandel verfolgt, übt keinen Beruf aus, der jemandem Schaden zufügt. Das bedeutet, dass man nicht mit Waffen, Drogen oder Lebewesen handeln soll.

Zur buddhistischen Geisteshaltung gehören außerdem der sechste, siebte und achte Teil, des edlen achtfachen Pfades – die Vertiefung. Sie setzt sich aus der rechten Achtsamkeit, dem rechten Streben und der rechten Sammlung zusammen. Wer nach Recht strebt, bemüht sich darum, nicht im Affekt zu handeln und sich seiner Wut, seinen Begierden, Hass, Ablehnung usw. hinzugeben. Der Buddha hinterfragt stets seine Gedanken und Gefühle.

Die rechte Achtsamkeit, die auch als Vipassana bezeichnet wird, fordert dazu auf, jeden Moment bewusst wahrzunehmen und ihn so anzunehmen wie er ist, ohne ihn zu verurteilen. Die rechte Sammlung bezieht sich darauf, dass man sich im Geiste sammelt und die Fähigkeit trainiert, den oftmals unruhigen Geist zu kontrollieren und höchste Konzentration zu erlangen und das geht auch ohne einer Religion oder dem Buddhismus anzugehören.

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Was bringen kostenlose Achtsamkeitsapps? http://www.gardensofzen.com/was-bringen-kostenlose-achtsamkeitsapps/ http://www.gardensofzen.com/was-bringen-kostenlose-achtsamkeitsapps/#respond Tue, 26 Feb 2019 10:06:31 +0000 http://www.gardensofzen.com/?p=490 In den Appstores gibt es heutzutage viele kostenlose Achtsamkeitsapps oder Meditations-Apps. Aber bringen diese einen wirklich näher an ein achtsames Leben? Ja! Sie sind sowohl für Anfänger, Wiedereinsteiger oder für Menschen, die bereits seit langer Zeit meditieren, geeignet. Manche dieser Apps enthalten sogar ganze Kurse zu verschiedenen Herausforderungen und Lebensumständen wie Ängste, Wut, Trauer, Schlafstörungen […]

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In den Appstores gibt es heutzutage viele kostenlose Achtsamkeitsapps oder Meditations-Apps. Aber bringen diese einen wirklich näher an ein achtsames Leben? Ja! Sie sind sowohl für Anfänger, Wiedereinsteiger oder für Menschen, die bereits seit langer Zeit meditieren, geeignet.

Manche dieser Apps enthalten sogar ganze Kurse zu verschiedenen Herausforderungen und Lebensumständen wie Ängste, Wut, Trauer, Schlafstörungen usw. Sie sind ideal, um einen Einstieg in die Meditations- und Achtsamkeitspraxis zu erhalten. Viele Interessierte wissen nämlich nicht, wie sie überhaupt mit den Übungen beginnen sollen. Was muss man tun, um achtsam zu sein oder um zu meditieren? Und was ist Achtsamkeit überhaupt? Diese Fragen werden innerhalb der Apps durch eine Einführung beantwortet.

Geführte Meditationen und Meditationen auf eigene Faust

Geführte Meditationen werden durch eine angenehme Stimme begleitet. Zudem helfen sie dabei, sich zu konzentrieren. Bei der Meditation wird man häufig durch Gedanken abgelenkt. Das ist völlig normal und kein Grund zur Sorge. Durch die Stimme wird man sanft wieder in das Hier und Jetzt zurückgeholt. Mit ein wenig Übung gelingt es immer besser, den aktuellen Moment, also die Gegenwart wahrzunehmen. Die geführten Meditationen sind für Anfänger und Fortgeschrittene geeignet.

Viele nutzen sie unter anderem zum Entspannen, zum Einschlafen oder den Geist in schwierigen Situationen zu beruhigen.

Viele Meditierende, die schon etwas mehr Erfahrung im Bereich der Mindfulness haben, wollen jedoch auch hin und wieder alleine meditieren. Manche Achtsamkeitsapps sind aus diesem Grund mit einem integrierten Timer ausgestattet. Zudem ist es bei manchen Meditationsapps möglich, auszuwählen, ob man mit einem bestimmten Geräusch, wie einem Gong meditieren möchte. Das Geräusch holt den Meditierenden im Falle, dass er zu sehr abgelenkt ist, in regelmäßigen Abständen wieder in die Gegenwart zurück.

Wer eine Achtsamkeit App kostenlos nutzen möchte, hat die Qual der Wahl. Bei dem Angebot an Meditationsapps ist es gar nicht so leicht, sich zu entscheiden. Deshalb stellen wir Ihnen unsere Favoriten Apps vor.

Eine Achtsamkeit App Kostenlos?
Eine Achtsamkeit App Kostenlos?

Kann man jede Achtsamkeit App kostenlos nutzen?

Die meisten dieser Apps bieten einen kostenlosen Testzeitraum von 7 Tagen bis zu 4 Wochen an. Andere Apps wiederum stellen kostenlose Programme zur Verfügung und es ist möglich kostenpflichtig noch weitere Kurse dazu zu buchen.

Zu den drei Achtsamkeitsapps, die am bekanntesten sind, zählen:

  • Headspace
  • Calm
  • 7Mind
Kostenlose Achtsamkeit App - Headspace
Kostenlose Achtsamkeit App – Headspace

Headspace

Wer diese Achtsamkeit App kostenlos nutzen möchte, findet sie im Google PlayStore und im AppleStore.

Headspace gab es ursprünglich nur in englischer Sprache, aber mittlerweile auch auf Deutsch. Durch verschiedene Entspannungstechniken wird man zur Meditation angeleitet. Die Konzentration verbessert sich. Durch eine bessere Atmung, gelangt man zu mehr innerer Ruhe, mehr Leistungsfähigkeit und einen besseren Schlaf. Es reichen bereits täglich wenige Minuten aus, um Erfolge zu erzielen.

Neben Meditationen enthält die App außerdem Schlafsounds. Headspace leitet dazu an, achtsam zu atmen und zu meditieren, aber auch ein achtsames Leben zu führen.

Die Achtsamkeitsapp enthält verschiedene Übungen zu unterschiedlichen Themen wie Angstbewältigung, Ruhe und Stressabbau. Spezielle Meditationen sollen außerdem beim Einschlafen helfen.

Headspace bietet einen kostenlosen Kurs, der die Grundlagen der Meditation und Achtsamkeitspraxis vermittelt.

Kostenlose Achtsamkeit App - Calm
Kostenlose Achtsamkeit App – Calm

Calm

Die Achtsamkeitsapp Calm: Meditation und Schlaf, wird in den Appstores als die Nr. 1 für Meditation und besseren Schlaf beworben. Sie bietet neben angeleiteten Meditationen auch Geschichten die als Einschlafshilfe dienen sowie verschiedene Atemprogramme und Kurse gegen Stress und Ängste.

Die Meditationsapp ist ideal für Einsteiger und enthält mehrere hunderte Übungen für Einsteiger und Fortgeschrittene. Bei den angeleiteten Übungen kann man Meditationszeiten von 3, 5, 10, 15, 20 und 25 Minuten auswählen.

Themen der App sind unter anderem:

  • Umgang mit Stress
  • Abbau von Ängsten
  • Körperwahrnehmung
  • Entspannung für Kinder
  • Selbstwertgefühl
  • Erholsamer Schlaf

Und viele mehr.

Wer die Achtsamkeit App kostenlos ausprobieren möchte, kann zudem jeden Tag auf ein neues 10 Minuten Programm zugreifen, das dabei helfen soll, den Tag hinter sich zu lassen und besser einzuschlafen. Calm enthält außerdem 30 verschiedene Naturgeräusche, die für die Meditationen, beim Yoga oder zum Einschlafen genutzt werden können.

Kostenlose Achtsamkeit App - 7Mind
Kostenlose Achtsamkeit App – 7Mind

7Mind

7Mind bietet verschiedene geführte Meditationskurse an und erleichtert den Einstieg in die Meditation. Die App hilft dabei die Konzentration zu verbessern, Stress zu senken, gelassener und glücklicher zu werden. Der Grundlagenkurs ist kostenlos. Außerdem gibt es kostenlose JETZT Meditationen, die beim Einschlafen helfen können, Emotionen regulieren oder um Wartezeiten sinnvoll zu nutzen.

Mit Hilfe der App, ist es auch möglich, individuelle Meditationen zu erstellen. Damit man die Achtsamkeitspraxis nicht vergisst, kann man in der App einstellen, wann man an die Meditation erinnert werden möchte. Damit man langfristig am Ball bleibt, kann man in 7Mind Abzeichen für Erfolge sammeln.

Zunächst kann man alle drei Achtsamkeit Apps kostenlos nutzen und dadurch den Einstieg in die Meditation finden. Die Apps bieten jedoch auch kostenpflichtige Angebote für verschiedene Kurse und Themen an.

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